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Re: Problem mit ipmasqadm
  • From: moser@xxxxxxxxxxxxxxxxx (Steffen Moser)
  • Date: Sun May 28 17:04:30 2000
  • Message-id: <3931519E.4884ACB5@xxxxxxxxxxxxxxxxx>



Hallo,

Bruno Semrau wrote:

ipmasqadm benutzt man nur bei einem 2.0.xer Kernel, bei einem 2.2.xer
verwendet man ipchains.

Bist Du Dir da ganz sicher?

Meines Wissens gibt es zur Firewall-Konfiguration unter Linux 2.0 das
Tool "ipfwadm" und das entsprechende Tool unter Linux 2.2 ist das
"ipchains". Damit lassen sich Kernel-Firewall-Rules bearbeiten, u.a.
laesst sich auch das Kernel-IP-Masquerading aktivieren und steuern.

Fuer eine weitergehende Bearbeitung von speziellen Masquerading-Rules,
wie z.B. das "autofw" ist IMHO aber das Paket "ipmasqadm" zustaendig.
Ich habe mir gerade die Paketbeschreibung zum Paket "ipmasqad", Serie
"n" (SuSE 6.3) mit Hilfe von YaST angeschaut:

-- Dieses Paket ermöglicht die Benutzung von zusätzlichen
-- Möglichkeiten im IP-Masquerading Code des 2.2-Kernels,
-- wie z.B. port forwarding (Verbindungen an interne Server
-- weiterleiten) oder load balancing (Verbindungen an einen
-- von mehreren internen Server weiterleiten, 'round-robin'
-- basiert).

Offensichtlich ist "ipmasqadm" wohl doch zur Steuerung der zusaetzlichen
IP-Masquerading-Features des Linux-Kernels 2.2 zustaendig.

Siehe auch folgende Webseite:

http://snafu.freedom.org/linux2.2/

Natuerlich muessen die Features, die man mit Hilfe von "ipmasqadm"
steuern moechte, im Kernel zur Zeit des Kompilierens aktiv gesetzt
worden sein.

Gruss,
Steffen

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