
Moin, seit längerer Zeit habe ich mal wieder ein Tumbleweed installiert. Beim booten sollen diverse NFS-Verzeichnisse gemounted werden. Das klappt aber nicht zuverlässig. Mal tut's, mal nicht. Im Journal sehe ich, dass im entsprechenden Fall die Netzwerknamen nicht aufgelöst werden können. Das Ganze muss ein Timingproblem sein, denn es funktioniert ja in grob der Hälfte der Fälle. Und wenn nicht, kann das Mounten in der Konsole ohne Probleme händisch nachgeholt werden. Mein Heimnetz besteht aus einer Fritzbox, diversen Pis, die die NFS Freigaben liefern, meinem PC und diversen anderen Geräten wie Laptop und Handys, etc. Ein typischer Eintrag in der fstab des PC sieht so aus: 11vanya:/backup-log /home/joachim/log nfs defaults,nofail Wo kann man denn noch drehen, damit das Mounten zuverlässig funktioniert, bzw. die Namen beim booten zuverlässig aufgelöst werden? Mit anderen Distris hatte es da bisher nicht geklemmt. Gruß Joachim

Am 26.05.24 um 11:10 schrieb Joachim Hussong:
hab ich jetzt. Mal sehen, ob's hilft.
Falls es nicht hilft - ich würde es mit dem Automounter probieren: Paket autofs installieren, in der nun vorhandenen /etc/auto.master die Zeile ... /net -hosts ... durch Entfernen des Kommentarzeichens aktivieren. Dann den Dienst autofs so einstellen, dass er automatisch beim Booten gestartet wird und ihn auch (neu) starten. Danach kannst du durch Zugriff auf /ńet/<nfs-server>/<exported_path>/ die NFS-Mounts auslösen und auf die Shares zugreifen. Das passiert also nicht bereits beim Booten, sondern erst, wenn die Shares angesprochen werden. Und wenn sie nicht mehr angesprochen werden, werden sie nach ein paar Minuten wieder un-gemountet. -- Viele Grüße Michael

Hallo Michael, hallo Joachim, hallo zusammen, Am Sonntag, 26. Mai 2024, 13:48:45 MESZ schrieb Michael Behrens:
Alternativ geht auch ein fstab-Eintrag mit x-systemd.automount Details unter https://www.suse.com/support/kb/doc/?id=000020402 und man systemd.mount Gruß Christian Boltz -- Reine Psychologie. tar.gz ist was schwieriges, RPM geht einfach. Außerdem kann man RPMs mit YaST installieren, aber keine tgz's damit auspacken. :-))) [Ratti in fontlinge-devel]

Am 26.05.24 um 11:10 schrieb Joachim Hussong:
hab ich jetzt. Mal sehen, ob's hilft.
Falls es nicht hilft - ich würde es mit dem Automounter probieren: Paket autofs installieren, in der nun vorhandenen /etc/auto.master die Zeile ... /net -hosts ... durch Entfernen des Kommentarzeichens aktivieren. Dann den Dienst autofs so einstellen, dass er automatisch beim Booten gestartet wird und ihn auch (neu) starten. Danach kannst du durch Zugriff auf /ńet/<nfs-server>/<exported_path>/ die NFS-Mounts auslösen und auf die Shares zugreifen. Das passiert also nicht bereits beim Booten, sondern erst, wenn die Shares angesprochen werden. Und wenn sie nicht mehr angesprochen werden, werden sie nach ein paar Minuten wieder un-gemountet. -- Viele Grüße Michael

Hallo Michael, hallo Joachim, hallo zusammen, Am Sonntag, 26. Mai 2024, 13:48:45 MESZ schrieb Michael Behrens:
Alternativ geht auch ein fstab-Eintrag mit x-systemd.automount Details unter https://www.suse.com/support/kb/doc/?id=000020402 und man systemd.mount Gruß Christian Boltz -- Reine Psychologie. tar.gz ist was schwieriges, RPM geht einfach. Außerdem kann man RPMs mit YaST installieren, aber keine tgz's damit auspacken. :-))) [Ratti in fontlinge-devel]
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