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Re: named => Verbindungsaufbau beim Starten
  • From: eschwenk@xxxxxx (Erhard Schwenk)
  • Date: Tue May 30 07:33:59 2000
  • Message-id: <XFMail.000530093359.eschwenk@xxxxxx>



On 29-May-00 Dieter Kluenter wrote:
Hallo,

Christian Schmidt <ChriSchmi@xxxxxxxxxxx> writes:

Waldemar Brodkorb schrieb am 29.05.2000 zum Thema "Re: named =>
Verbindungsaufbau beim Starten":

Das versteh ich nicht. Kannst du das mal näher erläutern.
Warum muß ich die IP-Adressen meines ISP-Nameservers auflösen ?
In hostnamen? Können das andere in der Liste bestätigen?
Müssen die IP-Adressen der DNS-Server in die /etc/hosts
eingetragen
werden ?

Wie, wenn nicht über die IP, weiß Dein Rechner denn, wie er den DNS
Deines ISPs ansprechen soll?

Ohne die Angabe der IP-Adresse des ISP-Nameservers kann Dein Rechner
gar keine Internet-Hostnamen auflösen...

Die Adresse des ISP-Nameservers kann als forwarder in
/etc/named.conf eingetragen werden, oder aber als Anweisunng an den
Resolver in /etc/resolv.conf, oder in beiden Dateien.

Ersteres ist eine gute Idee, letztere beide eher nicht.

Der Resolver fragt immer alle Nameserver aus /etc/resolv.conf
gleichzeitig ab und wartet, von wem er die erste Antwort kriegt. Damit
passiert genau das, was der lokale DNS eigentlich tun soll
(Verbindungsaufbauten nur wegen DNS-Requests reduzieren) nicht mehr.

Die einzige sinnvolle Lösung ist, in /erc/resolv.conf 127.0.0.1 als
Nameserver einzutragen und dann die ISP-Nameserver (das können ruhig
3-4 sein) in die /etc/named.conf (bzw. /etc/named.boot bei bind4.2)


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