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Re: apsfilter SuSE <-> 5.4.2 (nun eher Faxen per EMail)
  • From: rgriech@xxxxxxxxx (Hardy Griech)
  • Date: Sat May 13 19:50:27 2000
  • Message-id: <391DB203.A975AC96@xxxxxxxxx>



Wilhelm Wienemann wrote:
:
Hardy Griech schrieb am Freitag, 12. Mai 2000:
:
...welche ...

Aehm...?

...dann per EMail an ein Fax-Gateway versendet wird.

Warum möchtest Du eine Email an ein Fax-Gateway (wo soll sich
der befinden?) verschicken. Ein Fax kannst Du doch mittels eines
richtigen Programms unmittelbar dem Empfänger zuleiten.

Hmm Wilhelm, ich glaube, wir haben ein echtes Kommunikationsproblem :-(
Liesse sich vielleicht einfacher bei einem Bier besprechen.
Wahrscheinlich ist es mein Fehler, da ich fälschlicherweise denke, daß
mein Problem klar ist.

Ich hole nochmal tief Atem:

- ich habe kein Fax-Modem (d.h. ich habe schon eines, ich
möchte es aber einmotten),

- mein Internet-Provider (1&1) bietet die Möglichkeit des Fax-
Gateways an. Das bedeutet: an eine bestimmte EMail-Adresse
versendete EMails gehen per Fax ans Ziel. Faxe an eine
bestimmte Telefonnummer werden an eine EMail-Adresse meiner-
seits von dem 1&1-Faxempfänger weitergeleitet

Soweit die Vorbedingungen. Nun kommt mein Ziel:

- ich möchte aus jeder normalen Anwendung (unter Linux) eine
Ausgabe über den Druckknopf der Anwendung erzeugen, die ich
per EMail versenden kann, so daß sie ans Ziel gefaxt wird
(von dem 1&1-Server),

- apsfilter stellt sich als sehr flexibler printfilter heraus,
soweit wie ich jetzt geforscht habe. Deshalb möchte ich
apsfilter so ummodeln, daß es mir eine Ausgabedatei erzeugt,
die ich dann per EMail versenden kann. In der ersten Version
kann das ruhig händisch per Skriptaufruf vonstatten gehen, in
der Zukunft wäre vielleicht eine kleine Oberfläche ganz nett,

- empfangen der Faxe wird u.U. über fetchmal gehen, welches mir
die Dateien vom POP-Server holt und ein folgendes kleines Skript
wandelt das in ein Fax um (z.B. mit uudeview).

Ich hoffe, meine Situation & Problematik ist jetzt ein klein wenig
klarer geworden...

:
# new_fax <getty-exit-code> <fax-sender-id> <number-of-pages> <page>
[<page>..]
:
# printfax - print G3-FAX pages
:

helfen beide höchstens indirekt...

:
Bei anderen Programmen gibts sicherlich zahlreichere
Konvertierungs-features, als bei apsfilter, z.B. bei a2ps, gs,
xv, ImageMagick, gimp und wie sie alle heissen mögen.

Nein!

Sieh an...

apsfilter ist nämlich eher ein Meta-Filter.

...zur *Druckausgabe* !!!

Ich muß Dir ehrlich sagen, daß das leicht polemisch bei mir ankommt (so
als kleine Rückmeldung...).

:
Soweit richtig, aber was folgt dann. Es wird dann eine Druckausgabe
erzeugt (sh. oben).

Für mehr Infos
empfehle ich http://people.freebsd.org/~andreas/apsfilter/index.html.

Ist entbehrlich, da ich apsfilter bereits seit der Version 3.x kenne
und zu schätzen weiß.
:

Das ist schön für Dich, aber ich verstehe dann Deine Nachharkerei erst
recht nicht. Apsfilter ist ein Meta-Filter (besser wäre wohl:
Super-Filter), der die Eigenschaften von a2ps, gs etc vereint, da er
selbige verwendet. Ich denke, daß wir uns da einig sind.

Da erscheint es mir doch klar, so einen Tool zu verwenden, wenn man
möglichst beliebige Eingaben in ein bestimmtes Ausgabeformat
konvertieren will (z.B. PCL5, PS, tiffg3).

Daß apsfilter nur an einen Drucker ausgeben kann, scheint auch zu flach
geworfen: die Eingabe ist wenn ich das richtig mitbekomme stdin, die
Ausgabe stdout. Mehr Ein/Ausgaben hat apsfilter nicht (von log/acct et
al abgesehen).

Mein aktueller Ansatz ist sehr simpel:

- Eintrag in /etc/printcap:
fax|faxprint:\
:lp=/dev/null:\
:sd=/var/spool/lpd/HardyFax:\
:lf=/var/spool/lpd/HardyFax/log:\
:af=/var/spool/lpd/HardyFax/acct:\
:if=/var/lib/apsfilter542/filter/HardyFax:\
:mx#0:\
:sh:sf:

- in /var/lib/apsfilter542/filter/HardyFax steht ein kleines
Skript (eigentlich ein Link):

#! /bin/sh
RES=204x98
if [ "$0" = "/var/lib/apsfilter542/filter/HardyFaxFine" ]; then
RES=204x196
fi
/var/lib/apsfilter542/filter/aps3-tiffg3-a4-auto-$RES - $@ >
/tmp/aaa.fax

Der untere Aufruf ist ein link auf apsfilter. Die
Ausgabe des Spiels geht nach /tmp/aaa.fax

Schritt eins der Sache scheint also erledigt zu sein. Jetzt folgt noch
die Ausgabe in eine Directorystruktur, der Dateiname wird mit Datum
versehen.

Dann mache ich mich als nächstes an das Skriptchen, das die Ausgabedatei
in eine EMail verpackt und die Datei dann in ein 'Versendet'-Verzeichnis
verschiebt.

So hackt man sich halt durch...

Hardy

PS: achja, zu Deiner Reise nach Paris über Moskau: Einwählen ins
Internet tue ich ja sowieso, versenden eher weniger. Warum
sollte man die Bandbreits für ein Fax/Jahr nicht verwenden?
Warum sollte man sich ein Faxmodem kaufen, wenn man ISDN hat?
Da gibt es doch gerade einen anderen Thread, wo jemand das
Problem hat, daß er über ISDN nicht faxen kann. Das Verfahren
wäre doch fast was für die Person!?


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