
Hallo Ich habe Suse 11.4 installiert. Als Netzwerkkarte ist eine PCI-Karte mit Realtek 3189c+ eingebaut (weil die Onboard-Karte nicht erkannt wird). Nach der ersten Neustart nach der Installation wurde die Netzwerkkarte erkannt, habe das Netzwerk eingerichtet und alles lief bestens. Nach einigen Tagen habe ich den Rechner erneut neu gestartet und das Netzwerk war weg. In Yast wurde die Netzwerkkarte als 'nicht konfiguriert' angezeigt und unten steht 'netzwerkschnittstelle nicht verfügbar oder kein oder fehlende Firmware' (genauso wie bei der Onboard-Karte). Zusätzlich war ein dritter Eintrag vorhanden mit der Realtek-Karte und der Meldung 'als ... konfiguriert', aber ohne Hardware dahinter (Angaben MAC oder Bus-ID fehlen). Diesen Eintrag konnte ich löschen (was ich auch gemacht habe), bei den beiden physikalisch vorhandenen Netzwerkkarten geht das nämlich nicht. Auch nach mehreren weiteren Neustarts wird die Realtek-Karte nicht mehr erkannt. Was hat sich da zerschoßen und wie kriege ich das wieder ans Laufen ? -- Jürgen www.wetterstation-porta.info -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Am 25. April 2011 00:39 schrieb Jürgen Hochwald <jh@cfjh.de>:
Überprüfe doch bitte einmal deine udev Einstellung in der Datei /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules Was zeigt hwinfo --netcard an? Gerade Realtek Karten sollten ja kein Problem bereiten. LG Matthias -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Am Montag, 25. April 2011 01:02 schrieb Matthias Praunegger:
da steht (nur diese eine Zeile) ---------->8====== # PCI-Device 0x10ec:0x3189(3189too) ====8<-------------
Dazu muß ich noch sagen, daß ich den Treiber in Yast von "3189too" auf "3189cp" umgestellt hatte, weil mit "3189too" das Netzwerk schneckenlangsam war (etwa wie'n 1000er DSL). Nach der Umstellung dann die volle 100MBit-geschwindigkeit (bis ich neu gestartet habe...). Am Montag, 25. April 2011 08:15 schrieb gerano:
Hallo Jürgen hast du die Onboard-Karte im BIOs abgeschaltet....
Ja, brachte aber keine Änderung. Am Montag, 25. April 2011 10:10 schrieb Manfred Keller:
-- Jürgen www.wetterstation-porta.info -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Am 25. April 2011 11:11 schrieb Jürgen Hochwald <jh@cfjh.de>:
Da sollte ja eigentlich so etwas ähnliches stehen: SUBSYSTEM=="net", ACTION=="add", DRIVERS=="?*", ATTR{address}=="90:e6:ba:3c:2b:de", ATTR{dev_id}=="0x0", ATTR{type}=="1", KERNEL=="eth*", NAME="eth0" [snip]
Ich mag zwar YaST sehr gerne, aber klappt das wirklich? Was lädt er denn wirklich? lsmod | grep 8139 Was geschieht wenn du das Kernel Modul händisch neu lädst? modprobe -r 8139cp und dann modprobe 8139cp und nachschauen, was dmesg ausgibt. ifconfig -a zeigt auch nichts an? Eigentlich sollte bei hwinfo so etwas wie Link detected und HW Address stehen: z.b. == pc02:/home/matthias # hwinfo --netcard 32: PCI 200.0: 0200 Ethernet controller [Created at pci.318] Unique ID: rBUF.dY1Qf8oyiC4 Parent ID: bSAa.bl4CXaA3Qb2 SysFS ID: /devices/pci0000:00/0000:00:0a.0/0000:02:00.0 SysFS BusID: 0000:02:00.0 Hardware Class: network Model: "Realtek RTL8111/8168B PCI Express Gigabit Ethernet controller" Vendor: pci 0x10ec "Realtek Semiconductor Co., Ltd." Device: pci 0x8168 "RTL8111/8168B PCI Express Gigabit Ethernet controller" SubVendor: pci 0x1043 "ASUSTeK Computer Inc." SubDevice: pci 0x8385 Revision: 0x01 Driver: "r8169" Driver Modules: "r8169" Device File: eth0 I/O Ports: 0xe800-0xe8ff (rw) Memory Range: 0xfeaff000-0xfeafffff (rw,non-prefetchable) Memory Range: 0xfeac0000-0xfeadffff (ro,non-prefetchable,disabled) IRQ: 40 (no events) HW Address: 90:e6:ba:3c:2b:de Link detected: no Module Alias: "pci:v000010ECd00008168sv00001043sd00008385bc02sc00i00" Driver Info #0: Driver Status: r8169 is active Driver Activation Cmd: "modprobe r8169" Config Status: cfg=no, avail=yes, need=no, active=unknown Attached to: #11 (PCI bridge) == Eventuell könntest du auch einen anderen Kernel probieren? Ich hatte mit dem 2.6.37 von openSUSE 11.4 bereits wieder bei etlichen Servern Probleme. ( So leid es mit tat: Musste dort sogar SLES11 als Ersatz installieren...)
Der Trick hilft aber auch oft, ja! Im Notfall auch einmal die PCI Karte aus und einbauen. Oder KNOPPIX starten, nur um sicher zu gehen... LG Matthias -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Am Montag, 25. April 2011 11:26 schrieb Matthias Praunegger:
Das war der entscheidende Hinwies. Das Modul 8139cp war für die Netzwerkkarte falsch, Ausgabe 'chip not supported by 8139cp' oder so ähnlich. Dann habe ich mit 'modprobe -r 8139cp' und 'modprobe 8139too' den alten Treiber wieder geladen. Damit konnte ich überhaupt wieder was in Yast konfigurieren. Dort den Treiber wieder auf '8139too' zurückgestellt und die restlichen Netzwerkeinstellungen getätigt, seitdem läuft das Netz, auch nach mehreren (testweisen) Neustarts. Nachdenklich macht mich nur, was ein nicht so versierter mensch getan hätte? Ich finge es unglücklich, da0 man durch den falschen Treiber nicht mehr ins Yast kommt, um diesen rückgängig zu machen sondern erst mit 'modprob...' probieren muß, damit die Konfiguration wieder ereichbar wird.. Vieelen Dank und frohe Rest-O* -- Jürgen www.wetterstation-porta.info -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Am Montag, 25. April 2011, 00:39:09 schrieb Jürgen Hochwald:
Hallo Jürgen, ich habe ein ähnliches Problem, allerdings nur wenn ich vorher Windows am laufen hatte. Bei mir hilft dann, den Rechner einfach für ein paar Sekunden komplett vom Stromnetz zu trennen. Irgendwie scheint die Netzwerkkarte nicht richtig "zurückgesetzt" zu werden. Gruß Manfred -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Am 25. April 2011 00:39 schrieb Jürgen Hochwald <jh@cfjh.de>:
Überprüfe doch bitte einmal deine udev Einstellung in der Datei /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules Was zeigt hwinfo --netcard an? Gerade Realtek Karten sollten ja kein Problem bereiten. LG Matthias -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Am Montag, 25. April 2011 01:02 schrieb Matthias Praunegger:
da steht (nur diese eine Zeile) ---------->8====== # PCI-Device 0x10ec:0x3189(3189too) ====8<-------------
Dazu muß ich noch sagen, daß ich den Treiber in Yast von "3189too" auf "3189cp" umgestellt hatte, weil mit "3189too" das Netzwerk schneckenlangsam war (etwa wie'n 1000er DSL). Nach der Umstellung dann die volle 100MBit-geschwindigkeit (bis ich neu gestartet habe...). Am Montag, 25. April 2011 08:15 schrieb gerano:
Hallo Jürgen hast du die Onboard-Karte im BIOs abgeschaltet....
Ja, brachte aber keine Änderung. Am Montag, 25. April 2011 10:10 schrieb Manfred Keller:
-- Jürgen www.wetterstation-porta.info -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Am 25. April 2011 11:11 schrieb Jürgen Hochwald <jh@cfjh.de>:
Da sollte ja eigentlich so etwas ähnliches stehen: SUBSYSTEM=="net", ACTION=="add", DRIVERS=="?*", ATTR{address}=="90:e6:ba:3c:2b:de", ATTR{dev_id}=="0x0", ATTR{type}=="1", KERNEL=="eth*", NAME="eth0" [snip]
Ich mag zwar YaST sehr gerne, aber klappt das wirklich? Was lädt er denn wirklich? lsmod | grep 8139 Was geschieht wenn du das Kernel Modul händisch neu lädst? modprobe -r 8139cp und dann modprobe 8139cp und nachschauen, was dmesg ausgibt. ifconfig -a zeigt auch nichts an? Eigentlich sollte bei hwinfo so etwas wie Link detected und HW Address stehen: z.b. == pc02:/home/matthias # hwinfo --netcard 32: PCI 200.0: 0200 Ethernet controller [Created at pci.318] Unique ID: rBUF.dY1Qf8oyiC4 Parent ID: bSAa.bl4CXaA3Qb2 SysFS ID: /devices/pci0000:00/0000:00:0a.0/0000:02:00.0 SysFS BusID: 0000:02:00.0 Hardware Class: network Model: "Realtek RTL8111/8168B PCI Express Gigabit Ethernet controller" Vendor: pci 0x10ec "Realtek Semiconductor Co., Ltd." Device: pci 0x8168 "RTL8111/8168B PCI Express Gigabit Ethernet controller" SubVendor: pci 0x1043 "ASUSTeK Computer Inc." SubDevice: pci 0x8385 Revision: 0x01 Driver: "r8169" Driver Modules: "r8169" Device File: eth0 I/O Ports: 0xe800-0xe8ff (rw) Memory Range: 0xfeaff000-0xfeafffff (rw,non-prefetchable) Memory Range: 0xfeac0000-0xfeadffff (ro,non-prefetchable,disabled) IRQ: 40 (no events) HW Address: 90:e6:ba:3c:2b:de Link detected: no Module Alias: "pci:v000010ECd00008168sv00001043sd00008385bc02sc00i00" Driver Info #0: Driver Status: r8169 is active Driver Activation Cmd: "modprobe r8169" Config Status: cfg=no, avail=yes, need=no, active=unknown Attached to: #11 (PCI bridge) == Eventuell könntest du auch einen anderen Kernel probieren? Ich hatte mit dem 2.6.37 von openSUSE 11.4 bereits wieder bei etlichen Servern Probleme. ( So leid es mit tat: Musste dort sogar SLES11 als Ersatz installieren...)
Der Trick hilft aber auch oft, ja! Im Notfall auch einmal die PCI Karte aus und einbauen. Oder KNOPPIX starten, nur um sicher zu gehen... LG Matthias -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Am Montag, 25. April 2011 11:26 schrieb Matthias Praunegger:
Das war der entscheidende Hinwies. Das Modul 8139cp war für die Netzwerkkarte falsch, Ausgabe 'chip not supported by 8139cp' oder so ähnlich. Dann habe ich mit 'modprobe -r 8139cp' und 'modprobe 8139too' den alten Treiber wieder geladen. Damit konnte ich überhaupt wieder was in Yast konfigurieren. Dort den Treiber wieder auf '8139too' zurückgestellt und die restlichen Netzwerkeinstellungen getätigt, seitdem läuft das Netz, auch nach mehreren (testweisen) Neustarts. Nachdenklich macht mich nur, was ein nicht so versierter mensch getan hätte? Ich finge es unglücklich, da0 man durch den falschen Treiber nicht mehr ins Yast kommt, um diesen rückgängig zu machen sondern erst mit 'modprob...' probieren muß, damit die Konfiguration wieder ereichbar wird.. Vieelen Dank und frohe Rest-O* -- Jürgen www.wetterstation-porta.info -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Am Montag, 25. April 2011, 00:39:09 schrieb Jürgen Hochwald:
Hallo Jürgen, ich habe ein ähnliches Problem, allerdings nur wenn ich vorher Windows am laufen hatte. Bei mir hilft dann, den Rechner einfach für ein paar Sekunden komplett vom Stromnetz zu trennen. Irgendwie scheint die Netzwerkkarte nicht richtig "zurückgesetzt" zu werden. Gruß Manfred -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org
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