phpPrintAnalyzer unter OpenSuse 11.1??

Hallo, kennt jemand die Software 'phpPrintAnalyzer' zur Überwachung/Auswertung der CUPS-Logs? Hat jemand die Software unter Suse (idealerweise OpenSuse 11.1) zum laufen bekommen? Bei mir klappt es irgendwie nicht. Kann es sein, dass ich PHP4 statt PHP5 brauche? Für jede Hilfe schonmal vielen Dank! Viele Grüße Klaus -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Klaus Becker [30.06.2009 15:04]:
Hallo Klaus, mein Gott, ist diese Software kaputt! ;-) Ich habe das Ding gerade herunter geladen und versuche nun, es ans Laufen zu kriegen. Erstmal die Umlaute entfernt (wer weiß...), dann dos2unix (wer weiß...), dann nach den bekloppten "short_open_tags" suchen, der der Autor seinerzeit wohl stets eingeschaltet hatte. Wenn da ein <?= steht, soll das wohl "<?php echo" heißen... und das kommt -zig-fach vor :-( Wenn man das für index.php und inc/config.inc.php ausgeführt hat, wird der PHP-Code erkannt und man erhält wenigstens eine Eingabemaske (in Französisch, obwohl die Sprache auf "DE" gestellt ist). Die Auswertung ist dann aber schon meist deutsch. Da steht wohl nur "PHP4" als Anforderung drin, weil es damals, als der Autor diesen Code zusammengefummelt (programmiert kann man nicht sagen) hat, nichts neueres gab :-( -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Hallo Werner, vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe mir schon gedacht, daß diese Software wirklich nicht das gelbe vom Ei ist. Aber bisher habe ich aus irgendeinem Grund nichts annähernd vergleichbares gefunden. Oder hast Du eine Idee, was man sonst zur (graphischen) Auswertung der CUPS-Logs nutzen kann?? Ich bräuchte halt ne Übersicht, wieviel (am besten auch von welchen Usern) so auf den Druckern gedruckt wird. Wegen Kostenabrechnung und so. Ein wenig Grafik für den Boss wäre dann auch nicht schlecht... Viele Grüße Klaus Werner Flamme schrieb:
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Klaus Becker [30.06.2009 16:29]:
Ich bin zwar hier auch für die Printserver verantwortlich, aber Statistiken will hier lieber niemand sehen ;-). Die Idee hinter der Software ist gut, aber die Umsetzung ist scheußlich. Korrigiere die short_open_tags (oder setze sie auf "on"), dann geht es doch ;-) Wenn ich die Gelegenheit finde, werde ich das als Pilotprojekt für PHP 5.3 umsetzen ;-) Und an den Bugreport in sourceforge anhängen :-) Gruß Werner -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Hallo Werner, in der Tat waren die 'short_open_tags' int der /etc/php5/apache2/php.ini das Problem. Wenn man die anschaltet funktioniert phpPrintAnalyzer zumindest prinzipiell. In der Tat hat der Autor bei der Sprach-Implementierung ziemlichen mist gebaut. Am besten benennt man die FR.inc.php im Unterverzeichnis lang komplett um und verlinkt die deutsche Sprachdatei DE.inc.php auf FR.inc.php (oder kopiert sie um). Dann sollte man die 3 fehlenden Strings (ich habe Sie in 'Zeitraum', 'Ok' und 'Ändern' übersetzt) in der DE.inc.php noch korrigieren, da sie dort immernoch auf französisch stehen. Dann klappt das Programm aber doch ganz gut. Wie gesagt, eine saubere Lösung wäre mir auch lieber, aber irgendwie gibt es sowas wohl nicht bzw. habe ich noch nichts annäherndes gefunden. Ich will ja auch nicht unbedingt die User überwachen. Ich habe hier nur halt einige Drucker zu verwalten und würde schonmal ganz gerne wissen, wieviel auf jedem der Drucker so gedruckt wird. Also nochmal vielen Dank für die Hilfe. Der Tipp mit den 'short_open_tags' war hier wirklich die Lösung. Danke! Viele Grüße Klaus Werner Flamme schrieb:
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Klaus Becker [30.06.2009 18:49]:
Es reicht, in der config.inc.php die Spracheinstellung auf DE zu setzen :-)
Dann klappt das Programm aber doch ganz gut.
Nur die Grafiken existieren nicht. JPgraph muss man separat herunterladen und die entsprechende Variable $rep_jpgraph (ca. Zeile 536) auf den richtigen Wert setzen. Da verliert der Autor kein Wort drüber, die Variable steht nicht in der config.inc.php und wird auch in die Funktion nicht als global durchgereicht.
Freut mich, wenn ich mal helfen konnte :-) Gruß Werner -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org

Hallo, On Jun 30 15:04 Klaus Becker wrote (shortened):
kennt jemand die Software 'phpPrintAnalyzer' zur Überwachung/Auswertung der CUPS-Logs?
Ich kenne 'phpPrintAnalyzer' nicht. Wir haben im cups RPM 'PrintAnalyzer' ohne PHP: /usr/share/doc/packages/cups/PrintAnalyzer welches nur /var/log/cups/page_log auswertet. Ist halt nur Perl ohne neumodisches Web-Zeugs ;-) Allgemein zu /var/log/cups/page_log siehe http://www.cups.org/documentation.php/doc-1.3/ref-page_log.html Zu /var/log/cups/page_log ist generell zu sagen, dass die Einträge dort nur so zuverlässig sind, wie sie von den CUPS Filtern (zumeist von /usr/lib[64]/cups/filter/pstops) geschrieben werden bzw. geschrieben werden können. Dabei braucht z.B. /usr/lib[64]/cups/filter/pstops für korrekte Seiteninformationen diese als korrete DSC Kommentare im PostScript. D.h. für nicht-DSC-konforme PostScript-Dokumente sind die Seiteninformationen in /var/log/cups/page_log wahrscheinlich falsch. Für "raw" Druckjobs (lp -d <queue_name> -o raw file.prn) läuft kein CUPS Filter, so dass die Einträge in /var/log/cups/page_log für "raw" Druckjobs nicht korrekt sein können - insbesondere also nicht korrekt für "raw"-Warteschlangen. Weiterhin ist "MaxLogSize" in /etc/cups/cupsd.conf zu prüfen, nicht dass unter hoher Last die Log-Dateien zu schnell rotieren bzw. vermutlich möchte man gar keine automatische Rotation der Log-Dateien haben, siehe "MaxLogSize" bei http://www.cups.org/documentation.php/doc-1.3/ref-cupsd-conf.html Für einen groben Überblick bei "üblichem" Druckbetrieb ist /var/log/cups/page_log sicherlich sehr hilfreich, aber eben auch nicht mehr. Wenn es aber um korrekte Abrechnung von Druckjobs geht, ist /var/log/cups/page_log prinzipiell fehlerträchtig - es sei denn, man sorgt dafür, dass CUPS nur DSC-konforme PostScript-Dokumente akzeptiert (z.B. via /usr/bin/cupstestdsc und /etc/cups/mime.*), aber das wäre recht unfreundlich zu den Benutzern. Wenn es um korrekte Abrechnung von Druckjobs geht, braucht es zwingend Accounting direkt im Drucker ("Hardware Accounting"), üblicherweise via SNMP was ordentliche Netzwerkdrucker vorraussetzt, siehe hierzu z.B. "PyKota" bei http://www.pykota.com/software/pykota/features/ Gruß Johannes Meixner -- SUSE LINUX Products GmbH, Maxfeldstrasse 5, 90409 Nuernberg, Germany AG Nuernberg, HRB 16746, GF: Markus Rex

Hallo, vielen Dank für die Hinweise. Speziell die Softwate Pykota klingt im Prinzip ja ganz interessant. Mich stöhrt nur Eines: Die Software wird unter der GPL vertrieben. Trotzdem wird für den Download der offiziellen Installationspakete Geld verlangt (25 EURO). Nur die reinen Sourcen sind über Subversion kostenlos erhältlich. Ist das so ok? Kollidiert das nicht mit der GPL? Genau kenne ich mich da leider nicht aus... Viele Grüße Klaus Johannes Meixner schrieb:
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Hallo, On Jul 1 09:57 Klaus Becker wrote (shortened):
Ist doch perfekt in Ordnung, wenn die reinen Sourcen frei (hier sogar zusätzlich kostenlos) erhältlich sind. Nur wer ein hübsches compiliertes und getestetes Paket einer als stabil angesehenen Version haben will, muß dafür zahlen, aber so eine Dienstleistung ist außerhalb dessen, was die GPL interessiert. Die GPL interessiert außerdem explizit nicht, ob die Sourcen überhaupt sinnvoll verwendbar sind, was mich zu folgender weitergehender Überlegung bringt: Ich denke, es wäre GPL konform, freie Sourcen bereizustellen, die aber immer Fehler enthalten, so dass sie nicht oder nicht gut funktionieren. Aus den fehlerhaften freien Sourcen erzeugt der Autor intern eine stabile Version und wer davon ein Paket haben will, muß dafür zahlen und bekommt dann natürlich auch die passenden Sourcen dazu mitgeliefert. Die nächste freie Source-Version baut der Autor zwar auf dem stabilen Stand auf, hat aber schon wieder neue Fehler drin. Damit kann ein Autor freie GPL Sourcen haben ohne dass die allgemein verwendbar sind. Somit ist der Autor dann auch auf sich alleine gestellt, denn freiwillig Mitmachen wird bei so einem Projekt kaum jemand. Aber jeder, der einmal eine stabile Version gekauft hat, kann auf den Sourcen der stabilen Version aufbauend (diese Sourcen müssen ja auch unter der GPL stehen, da sie aus den fehlerhaften freien GPL Sourcen erzeugt wurden) damit sein eigenes freies GPL Projekt aufmachen. Ich bin aber kein Anwalt! Gruß Johannes Meixner -- SUSE LINUX Products GmbH, Maxfeldstrasse 5, 90409 Nuernberg, Germany AG Nuernberg, HRB 16746, GF: Markus Rex

Johannes Meixner [01.07.2009 08:58]:
Tatsächlich, ein ausführbares Script in /usr/share/doc/packages/cups/! Ich fasses nich! ;-) Es erstellt so ziemlich die Statistiken, die auch phpPrintAnalyzer erstellt, ist aber wesentlich solider programmiert :-) Es wird einfacher sein, das Perl-Script nach PHP zu portieren, als phpPrintAnalyzer so umzuschreiben, dass es wie ein strukturiertes Programm aussieht ;-)
Ach ja, pykota, das gibt's ja auch noch... Na, ich will unseren Chef nicht auf dumme Gedanken bringen ;-) Gruß Werner -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+help@opensuse.org
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