Re: telnet localhost
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Hallo Thomas Scherschmidt! Obá Liste!
Hi, folgendes Problem tritt bei mir auf : Beim Starten von telnet localhost 8080 passiert dies :
keiner:~ # telnet localhost 8080 Trying 127.0.0.1... telnet: Unable to connect to remote host: Connection refused
Was habe ich nicht richtig konfiguriert ?
Zu Deinem nicht vorhandenen Fehler haben ja schon andere geantwortet. Ich habe nur noch eine Fundstelle für Dich: Welcher Dienst an welchem Port lauert steht in /etc/services www liegt da z. B. auf Port 80 und INN lauscht auf Port 119 Beides kannst Du auf Deinem System natürlich selber festlegen, wobei sich grade die niederen Portnummern als Standards etabliert haben und Mann und Frau für eigene Zwecke auf Nummern > 1000 zurückgreift (manche legen www auf 8080 - aber eben nicht alle) Até logo Werner -- Natürlich darfst Du anderer Meinung sein ... ... solange Dir bewusst ist, daß Du damit automatisch unrecht hast :) -- Um aus der Liste ausgetragen zu werden, eine Mail an majordomo@suse.com schicken, mit dem Text: unsubscribe suse-linux
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Hallo Listenbewohner! Werner schreibt:
Zu Deinem nicht vorhandenen Fehler haben ja schon andere geantwortet. Ich habe nur noch eine Fundstelle für Dich: Welcher Dienst an welchem Port lauert steht in /etc/services
Genaugenommen steht in dieser Datei die Portnummern und die Namen der Dienste. Programme wie z. B. netstat lesen diese Datei aus, damit man in dessen Ausgabe die Namen der Dienste hat und nicht deren Nummer. Welche Dienste am eigenen Rechner wirklich offen und aktiv sind, verraet der Aufruf von "netstat -a -A inet". Die meisten Dienste kann im /etc/inetd.conf konfiguriert werden. Der inetd liest die Konfiguration aus und oeffnet die angegebene Ports. Kommt von Aussen eine Verbindung, startet inetd die passende Applikation. (z. B. in.telnetd fuer Telnet-Verbindungen.) Evtl. ist da noch der tcpd dazwischengeschaltet, der prueft, ob der anrufende Host ueberhaupt den Dienst nutzen darf. Der tcpd-Aufruf wird ebenfalls im inetd.conf angegeben. Der xinetd, die manchmal statt inetd eingesetzt wird, hat einen eingebauten tcpd und die Konfiguration ist etwas anders. Aber sonst funktioniert xinetd genauso wie inetd. Manche Dienste werden von eigene Daemonen zur Verfuegung gestellt. Z. B. der WWW-Server Apache macht das. Apache kann zwar auch im inetd-Modus laufen, wenn er entsprechend konfiguriert ist, aber das duerfte recht selten der Fall sein.
www liegt da z. B. auf Port 80 und INN lauscht auf Port 119 Beides kannst Du auf Deinem System natürlich selber festlegen, wobei sich grade die niederen Portnummern als Standards etabliert haben und Mann und Frau für eigene Zwecke auf Nummern > 1000 zurückgreift (manche legen www auf 8080 - aber eben nicht alle)
Ports < 1024 darf nur der Root zum Lauschen oeffnen. Sonst koennte ja jeder Benutzer seinen eigenen WWW-Server unter seinem Benutzerkontext laufenlassen. Falls jemand von Euch in der Prozessliste feststellt, dass ein Serverdienst nicht im Userkontext Root laeuft, obwohl der Server einen Port < 1024 zum Lauschen aufhat: Der Server wurde urspruenglich unter Root gestartet. Damit wird der privelegierte Port zum Lauschen geoeffnet und anschliessend zum eingestellten Userkontext umgeschaltet. So, ich hoffe, es alles richtig wiedergegeben. Einsprueche und Anmerkungen bitte in diese Liste. Gruss Reinald -- Um aus der Liste ausgetragen zu werden, eine Mail an majordomo@suse.com schicken, mit dem Text: unsubscribe suse-linux
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