Tumbleweed: VirtualBox VMs starten nicht nach Kernel Update

Hi, nach dem heutigen zypper dup starten die VirtualBox VMs nicht mehr. Fehlermeldung: VirtualBox can't operate in VMX root mode. Please disable the KVM kernel extension, recompile your kernel and reboot Gibt es einen passenden vorkonfigurierten Kernel ohne die KVM kernel extensions? Grüße Thorsten

Am Freitag, dem 27.12.2024 um 10:53 +0100 schrieb Thorsten Marquardt:
Das scheint nun langsam seine Kreise zu ziehen. [1], [2] Siehe hierzu den Thread "Tumbleweed, Kernel 6.12 und VirtualBox" auf dieser Liste.
Gibt es einen passenden vorkonfigurierten Kernel ohne die KVM kernel extensions?
Den müsstest Du Dir selber bauen. Als mögliche Lösung gibt es derzeit 2 Möglichkeiten: 1) Das entsprechende Kernel-Modul blacklisten, so dass dieses gar nicht erst geladen wird (kvm_amd bei AMD-Prozessoren, kvm_intel bei Intel-Prozessoren). 2) Durch setzen des Bootparameters kvm.enable_virt_at_load=0 verhindern, dass die Beschleunigungseinheiten für die Virtualisierung in der CPU sofort und dauerhaft in Beschlag genommen werden. Mit gesetzter Bootoption geschieht das nur, wenn auch eine Virtualisierungssoftware oder ein Emulator auf das KVM- Modul zugreift. Hierunter fällt vor allem das Dreigestirn libvirt/qemu/kvm. VirtualBox zählt jedoch nicht dazu. 1: <https://www.virtualbox.org/ticket/22248> 2: <https://gnulinux.ch/virtualbox-please-disable-the-kvm-kernel-extension> -- MfG Richi

Am Freitag, dem 27.12.2024 um 10:53 +0100 schrieb Thorsten Marquardt:
Das scheint nun langsam seine Kreise zu ziehen. [1], [2] Siehe hierzu den Thread "Tumbleweed, Kernel 6.12 und VirtualBox" auf dieser Liste.
Gibt es einen passenden vorkonfigurierten Kernel ohne die KVM kernel extensions?
Den müsstest Du Dir selber bauen. Als mögliche Lösung gibt es derzeit 2 Möglichkeiten: 1) Das entsprechende Kernel-Modul blacklisten, so dass dieses gar nicht erst geladen wird (kvm_amd bei AMD-Prozessoren, kvm_intel bei Intel-Prozessoren). 2) Durch setzen des Bootparameters kvm.enable_virt_at_load=0 verhindern, dass die Beschleunigungseinheiten für die Virtualisierung in der CPU sofort und dauerhaft in Beschlag genommen werden. Mit gesetzter Bootoption geschieht das nur, wenn auch eine Virtualisierungssoftware oder ein Emulator auf das KVM- Modul zugreift. Hierunter fällt vor allem das Dreigestirn libvirt/qemu/kvm. VirtualBox zählt jedoch nicht dazu. 1: <https://www.virtualbox.org/ticket/22248> 2: <https://gnulinux.ch/virtualbox-please-disable-the-kvm-kernel-extension> -- MfG Richi
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Gerald Arnoldt
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Richard Kraut
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Thorsten Marquardt