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Am Sonntag, 14. September 2003 12:06 schrieb Helga Fischer: Hallo Helga! Nachdem die letzen Tage im Zeichen des KDE-Update und der Installation der NVIDIA-Treiber standen, konnte ich mich gestern wieder mit der NFS/KDE-Geschichte befassen und ich denke, eine zufriedenstellende Lösung gefunden zu haben, durch die der gewöhnliche User in der Lage ist, manuel auf dem KDE-Desktop durch root festgelegte NFS-Verzeichnisse mounten zu können.
Per Konsole darf der User ja (er muß eben die richtige Befehlszeile kennen), nur über das KDE-System geht's nicht. Vielleicht ignoriert es die nfs-Einträge (das tut's ja auch, da man sie mit der Hand eintragen muß) und ist deswegen ein wenig zickig.
Helga
Statt der vorgegebenen Option "default" habe ich bei der NFS-Client-Konfiguration unter Yast die Optionen "rw,noauto,user,exec" angegeben. (Gedankengang: Bei CD's geht's ja auch) So vermeide ich, dass die Rechner bei jedem Bootvorgang verzweifelt nach den NFS-Verzeichnissen suchen und dieser extrem verlangsamt wird. Die mount- und umount-Befehle habe ich in je einem Script zusammengefasst und diese für normale Nutzer ausführbar aber nicht les- und schreibbar gemacht. Nun brauchte ich nur noch zwei neue Verknüpfungen (nfs-mount und nfs-umount) mit den beiden Skripten auf dem Desktop zu erstellen. Allerdings funktioniert die Geschichte erst, seit ich "Im Terminal ausführen" aktiviert habe, nun allerdings zuverlässig. Ab und zu gibt es Probleme beim unmounten, wenn der Konqueror noch geöffnet ist, auch wenn die gemounteten NFS-Verzeichnisse nicht angewählt sind. Aber wenn das bekannt ist, kann man sich ja darauf einstellen. Gruß Dirk