
Moin, mal ein richtig guter Thread aber bei der ganzen Fragestellung 2 Anmerkungen: 1) Das Thema Dauer Ersteinrichtung kann man unter Windows auch beobachten, ne nachdem ob mal quick auswählt oder nicht. 2) Die Frage ausgereift oder nicht muss ergänzt werden um „habe ich Tools die eine Datenwiederherstellung bzw. Reparatur des Filesystems ermöglichen und. beherrsche ich diese. Gruß Von meinem iPad gesendet
Am 03.10.2024 um 23:30 schrieb Manfred Kreisl <ml4km@arcor.de>:
Am 03.10.2024 um 20:24 schrieb Daniel Bauer:
Am 03.10.24 um 17:56 schrieb Manfred Kreisl: Am 03.10.2024 um 12:31 schrieb Norbert Zawodsky:
Am 03.10.24 12:20 schrieb Tobias Crefeld:
On Tue, 01 Oct 2024 13:36:39 +0200 Volker Wysk <post@volker-wysk.de> wrote:
"Groß" sind in meinem Fall 5 TB. Aber scheints bin ich da nicht auf dem Stand der Zeit. Also ein Filesystem mit 5 TB ist auf alle Fälle gross. Das Anlegen des Filesystems würde mit ext4fs ewig dauern. Mit btrfs, XFS oder ZFS geht das mehr oder minder in wenigen Sekunden.
Außerdem haben zumindest btrfs und ZFS "scrubbing"-Mechanismen. Damit lassen sich Festplattenfehler beheben.
Gruss, Tobias.
Hallo Tobias,
bist Du sicher? Ich kann mich zwar nicht genau erinnern, ist schon länger her, aber als ich das letzte mal eine 8 TB HD in ein bestehendes system dazu gehängt habe, hat das anlegen des ext4 filesystems sicher nicht "ewig" gedauert. Vielleicht 30 Sekunden? Wenn überhaupt...
Grüße Norbert
Er IST sich definitiv sicher.
ext4 mogelt per default beim Anlegen des Filesystems. Es wird so getan als wenn's komplett ist macht aber heimlich still und leise im Hintergrund weiter. Und das kann bei fetten Platten in der Tat Ewigkeiten dauern.
Manfred
Ich bin da nicht so sicher.
Meines Erachtens liegt der Unterschied darin, ob man ein "Quick Format" macht oder ein "Full Format".
Quick Format dauert für 5 oder 8 TB disks ein paar Sekunden, sicher nicht länger als 1 Minute. Alle meine x-TB-HD's habe ich mit Ext4 quick formatiert.
Full Format dauert bei dieser Diskgrösse tagelang (~5 Std/TB).
Wieder "meines Erachtens": der Unterschiede zwischen quick und full besteht nur darin, dass bei full die ganze Partition mit Nullen beschrieben (und, soviel ich weiss, auch noch geprüft) wird, was eben dauert.
Quick hingegen schreibt nur die Dateisystem-Information an den Anfang. Eventuell vor der Formatierung enthaltene Daten werden daher nicht überschrieben, was aber an sich egal ist, ausser man muss sie wirklich auch kriminologisch unlesbar loswerden. Aber dann müsste man sie sowieso mehrfach mit Zufallsinhalten überschreiben und die anderen Datei-System-Formatierungen tun das auch nicht (oder sie dauerten eben auch ewig).
Ansonsten kenne ich keine Nachteile eines Ext-4 Quick-Formats.
(Man korrigiere mich bitte, falls ich falsch liege. Ich arbeite aber seit Jahren - seit dem Verschwinden von Reiser-FS - intensiv mit viel neuen Dateien, Überschreiben, Verschieben, Löschen... aller denkbaren Grössen... auf verschlüsselten quick-formatierten Ext-4-Partitions)
Gruss,
Daniel
lesen bildet:
lazy_itable_init[= <0 to disable, 1 to enable>] If enabled and the uninit_bg feature is enabled, the inode table will not be fully initialized by mke2fs. This speeds up filesystem initial‐ ization noticeably, but it requires the kernel to finish initializing the filesystem in the background when the filesystem is first mounted. If the option value is omitted, it defaults to 1 to enable lazy inode table zeroing.
lazy_journal_init[= <0 to disable, 1 to enable>] If enabled, the journal inode will not be fully zeroed out by mke2fs. This speeds up filesystem initialization noticeably, but carries some small risk if the system crashes before the journal has been overwritten entirely one time. If the option value is omitted, it defaults to 1 to enable lazy journal inode zeroing.