[opensuse-translation-de] frische PO-Dateien eingetroffen
Hallo Leute, es tut sich was auf Vertaal! Soweit so gut, aber kann jemand sagen was das jetzt ist? Factory oder 42.1 oder ist das das selbe? Da die 42.1er Pakete aus SLES kommen hätte ich damit ein Problem, da mir mein Arbeitskraftnehmer ausdrücklich untersagt hat, an einem kommerziellen Produkt einer anderen Firma mitzuarbeiten. Grüße, Hendrik -- To unsubscribe, e-mail: opensuse-translation-de+unsubscribe@opensuse.org To contact the owner, e-mail: opensuse-translation-de+owner@opensuse.org
Am Samstag, 3. Oktober 2015, 08:43:13 schrieb Hendrik Woltersdorf:
es tut sich was auf Vertaal! Soweit so gut, aber kann jemand sagen was das jetzt ist?
Factory oder 42.1 oder ist das das selbe?
Da die 42.1er Pakete aus SLES kommen hätte ich damit ein Problem, da mir mein Arbeitskraftnehmer ausdrücklich untersagt hat, an einem kommerziellen Produkt einer anderen Firma mitzuarbeiten. Hi Hendrik,
das hat mit der Umstellung auf Leap/Tumbleweed zu tun, da haben sich noch keine richtigen Prozesse rausgebildet, so dass es im Moment noch keine eigenen Branches gibt. So wie ich das aus Karls Mail [0] verstanden habe wird der SLE 12 SP1 branch als Grundlage für openSUSE Leap verwendet. So dass für uns letztlich nur das übrig bleibt, was nicht bereits übersetzt wurde. Die ganze Diskussion gibt es hier: [1] [0] http://lists.opensuse.org/opensuse-translation/2015-10/msg00000.html [1] http://lists.opensuse.org/opensuse-translation/2015-10/ -- Grüße, Michael
Ja, das stimmt so ziemlich. Allerdings : Was in trunk /factory ist, wird für tumbleweed verwendet. Es wäre gut, wenn ihr möglichst viel des SLE-Branches im trunk verwenden würdet bzw. Feedback gäbet, warum etwas von SLE nicht für openSUSE passt. Entweder dafür diffen oder eine Testinstallation machen. -- Karl EICHWALDER -- To unsubscribe, e-mail: opensuse-translation-de+unsubscribe@opensuse.org To contact the owner, e-mail: opensuse-translation-de+owner@opensuse.org
Hallo Hendrik, Factory ist für Leap 42.1. Was sich geändert hat, ist das Entwicklungssystem. Wir von openSUSE erhalten Enterprise-Pakete. Als Gegenleistung erhält SUSE für die Enterprise-Distributionen openSUSE-Pakete. Das ist ein ähnliches System wie bei Fedora, RedHat und CentOS. Du wirst hier in der Community mit und arbeitest nicht für SUSE. Also kannst Du keinen Ärger vom Arbeitgeber kriegen. :-) Ich weiß, was Du meinst. Ich war in meinem 3. Ausbildungsjahr in einer ähnlichen Situation. Mein Betrieb hat mir jegliche Community-Aktivität untersagt. Die Regelungen in Ausbildungsverträgen sind da etwas kniffliger als in Arbeitsverträgen. Deshalb habe ich ein halbes Jahr vor Ende der Ausbildung jeden Kontakt zur Community abgebrochen und bin erst hinterher wieder dazu. Leider gilt für Azubis: "Eine Nebentätigkeit anzunehmen, ist Auszubildenden nicht ausdrücklich verboten. Jedoch ist die Ausbildung als Vollzeitstelle gedacht. Die verbleibende Zeit der Auszubildenden sollte für Lern- und Freizeitaktivitäten genutzt werden. Die Nebentätigkeit kann also als unzulässig gelten, wenn sie dass Ausbildungsziel durch Vernachlässigung der Lernpflicht gefährdet. Auszubildende sind in jedem Fall verpflichtet, den Ausbildenden um Genehmigung zu ersuchen. Bei erwachsenen Auszubildenden darf genehmigte Nebentätigkeit zusammen mit der Ausbildungszeit nicht die oberste Grenze der zulässigen Wochenarbeitszeit von 48 Stunden überschreiten." Wenn der Betrieb gegen Community-Aktivitäten in der Freizeit ist, muss man als Azubi das befolgen... Ich war froh, als die Azubi-Zeit vorbei war und ich einen normalen Arbeitsvertrag bekam (inkl. Wunsch vom neuen Chef). So konnte ich ohne Probleme wieder bei openSUSE anfangen. :-) Gruß, Sarah
Gesendet: Samstag, 03. Oktober 2015 um 08:43 Uhr Von: "Hendrik Woltersdorf" <hendrikw@arcor.de> An: opensuse-translation-de@opensuse.org Betreff: [opensuse-translation-de] frische PO-Dateien eingetroffen
Hallo Leute,
es tut sich was auf Vertaal! Soweit so gut, aber kann jemand sagen was das jetzt ist?
Factory oder 42.1 oder ist das das selbe?
Da die 42.1er Pakete aus SLES kommen hätte ich damit ein Problem, da mir mein Arbeitskraftnehmer ausdrücklich untersagt hat, an einem kommerziellen Produkt einer anderen Firma mitzuarbeiten.
Grüße, Hendrik -- To unsubscribe, e-mail: opensuse-translation-de+unsubscribe@opensuse.org To contact the owner, e-mail: opensuse-translation-de+owner@opensuse.org
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Am 04.10.2015 um 22:22 schrieb Sarah Julia Kriesch:
Hallo Hendrik,
Factory ist für Leap 42.1. Was sich geändert hat, ist das Entwicklungssystem. Wir von openSUSE erhalten Enterprise-Pakete. Als Gegenleistung erhält SUSE für die Enterprise-Distributionen openSUSE-Pakete. Das ist ein ähnliches System wie bei Fedora, RedHat und CentOS. Du wirst hier in der Community mit und arbeitest nicht für SUSE. Also kannst Du keinen Ärger vom Arbeitgeber kriegen. :-)
Ich weiß, was Du meinst. Ich war in meinem 3. Ausbildungsjahr in einer ähnlichen Situation. Mein Betrieb hat mir jegliche Community-Aktivität untersagt. Die Regelungen in Ausbildungsverträgen sind da etwas kniffliger als in Arbeitsverträgen. Deshalb habe ich ein halbes Jahr vor Ende der Ausbildung jeden Kontakt zur Community abgebrochen und bin erst hinterher wieder dazu.
Leider gilt für Azubis: "Eine Nebentätigkeit anzunehmen, ist Auszubildenden nicht ausdrücklich verboten. Jedoch ist die Ausbildung als Vollzeitstelle gedacht. Die verbleibende Zeit der Auszubildenden sollte für Lern- und Freizeitaktivitäten genutzt werden. Die Nebentätigkeit kann also als unzulässig gelten, wenn sie dass Ausbildungsziel durch Vernachlässigung der Lernpflicht gefährdet. Auszubildende sind in jedem Fall verpflichtet, den Ausbildenden um Genehmigung zu ersuchen. Bei erwachsenen Auszubildenden darf genehmigte Nebentätigkeit zusammen mit der Ausbildungszeit nicht die oberste Grenze der zulässigen Wochenarbeitszeit von 48 Stunden überschreiten."
Wenn der Betrieb gegen Community-Aktivitäten in der Freizeit ist, muss man als Azubi das befolgen... Ich war froh, als die Azubi-Zeit vorbei war und ich einen normalen Arbeitsvertrag bekam (inkl. Wunsch vom neuen Chef). So konnte ich ohne Probleme wieder bei openSUSE anfangen. :-)
Gruß, Sarah
Hallo Leute, erstmal Dank an alle für die Informationen. Wenn ich die Ausführungen richtig verstanden habe, werden unsere Änderungen/Übersetzungen doch ziemlich direkt in SLES zurückfließen. Das ist schon eine andere Qualität als ein paar Pakete auszutauschen. Ich denke, ich werde meine Mitarbeit vorerst ruhen lassen. Arbeitsrechtlichen Ärger ist mir das nicht wert. Euch wünsche ich noch viel Spaß beim Übersetzen. Gruß, Hendrik -- To unsubscribe, e-mail: opensuse-translation-de+unsubscribe@opensuse.org To contact the owner, e-mail: opensuse-translation-de+owner@opensuse.org
SUSE Linux Enterprise wird weiterhin von den Vendors (~ bezahlten Dienstleistern) übersetzt. Die Vendors sind gehalten, etwaige community-Übersetzungen zu berücksichtigen. Leap wird bei den Kernsprachen die Enterprise-Übersetzungen erben. -- Karl EICHWALDER -- To unsubscribe, e-mail: opensuse-translation-de+unsubscribe@opensuse.org To contact the owner, e-mail: opensuse-translation-de+owner@opensuse.org
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Michael Skiba
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Sarah Julia Kriesch