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Re: Gelöst Re: Gnome-Elemente in KDE

On Fri, August 26, 2011 21:47, Michael Höhne wrote:
Hallo Aribert,

das ist doch zum Heulen. Warum, BITTE!!!, ist es denn nicht möglich,
Programme DIREKT mit dem zu versorgen, was sie brauchen!? Die
xtausendfache Vernetzung mit irgendwelchen Modulen ANDERER PROGRAMME
ist doch ein Wahnsinn. Warum muß ein Programm überhaupt "installiert"
werden? Bei Windows hat man sich etwas geniaaaaaaaaaaaales einfallen
lassen: Programme sind OHNE Installation direkt von einem USB-Stick
aufrufbar. Herr im Himmel! DAS hatten doch wir schon vor 30 Jahren!

Weil dann jedes Programm wieder ein halbes Betriebssystem mitbringt!
Das nervt insbesondere dann, wenn viele Programme dann auch noch alle
die gleichen Bibliothek mitschleppen, so dass man x Kopien ein und
derselben Datei in jedem Programmordner findet. Im Extremfall läuft das
dann darauf hinaus, dass jede Applikation eine Art "virtuelles System"
mitbringt.

Hallo, Michael,

das ist doch kein Problem. Der Plattenplatz ist heute kein Problem mehr.
Die vielen Programme, die für USB-Sticks angeboten werden, zeigen doch,
daß es geht.

Der Anwender wird sich im Normalfall auch nicht mit den einzelnen
Programmteilen beschäftigen müssen. Dieser Ärger entsteht doch erst, weil
etwas nicht funktioniert oder gar nicht erst installiert werden kann.


Natürlich können Abhängigkeiten manchmal sehr weit gesteckt sein, aber
wenn ich unbedingt ein KDE-Programm unter Gnome nutzen will, dann
komme ich eben nicht umhin, mir die Minimal-Pakete für KDE zu
installieren.

Richtig, und das verursacht den Ärger. Als ich vor über 10 Jahren mit
Suse-Linux anfing (damals noch brav alles gekauft), habe ich das nur
gemacht, weil mir jemand sagte, daß man mehrere Versionen eines Programms
PARALLEL installieren könnte. Nun, das war schon der erste Fehler.


Letztlich ist die Paketverwaltung immer noch um Längen besser, als die
(nicht vorhandene) der Non-Linux-Distri aus Redmond: Hier kann es
passieren, dass ein Programm bei der Installation eine Bibliothek in
der Version n in den Systemordner wirft und ein anderes dann später die
gleiche Bibliothek in einer Version <n drüber bügelt...

Richtig. Windows ist in höchstem Maß stümperhaft. Deswegen habe ich direkt
von PC-DOS 7 + Win 3.11 um Linux erweitert (erweitert, nicht
umgestiegen!). Allerdings habe ich damals nicht damit gerechnet, daß man
bei Linux eifrigst Windows abkupfert.

Grüße aus der Gutenberg-Galaxis

Aribert

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the reel world
http://ariplex.com/folia/archives/256.htm


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