Mailinglist Archive: opensuse-de (1182 mails)

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Re: Novell Account (was: Re: 11.3 gpg-agent / pinentry)
  • From: "Kyek, Andreas, VF-DE" <A.Kyek@xxxxxxxxxxxx>
  • Date: Tue, 7 Sep 2010 12:11:40 +0200
  • Message-id: <B99A09D228ECF34FBEA082B5E223779304E853E6@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Wolfgang Rosenauer wrote:
[...]

Ich halte die Liste eigentlich für den falschen Ort, darüber zu
diskutieren. Sowas würde nach opensuse-project (englisch) gehören und
ich unterstütze die Forderung auch grundsätzlich.

Full ACK.

[...]
Allerdings hat das auch einen entscheidenden Nachteil: (als
jemand, der
Bugreports auch mal aus Entwickler-Sicht bearbeitet)
Die allerwenigsten Bugreports sind initial direkt zu gebrauchen. Es
fehlt praktisch _immer_ Information. Was würde ich mit einem anonymen
Bugreport an der Stelle machen? Sofort schliessen, weil ich keine
Möglichkeit habe, nachzufragen. Das ist doch auch nicht im Sinne des
Erfinders?

Es sollte hier die Angabe einer e-Mail Adresse für Nachfragen
vorgeschrieben sein. (Allerdings KEIN Mussfeld)

Ebenso sollte klar sein das es eine policy geben muss, das der Bug-
Ersteller Nachfragen innerhalb eines bestimmten Timeframes beantwortet
haben muss (ggf. gestaffelt nach Kritikalität o.ä.)

Bugs die ohne Nachfrage unverständlich sind und wo der Ersteller nicht
erreichbar / nicht willens ist müssen dann eben wieder geschlossen
werden.

Wenn der Bug aber klar ist und es keine e-mail Adresse gibt: Wo ist das
Problem? Ziel ist der Bug-Fix; nicht eine hier überflüssige Kommunikation
mit dem Ersteller. Also: Wenn der Bug gefixt werden kann weil er
verständlich / nachvollziehbar ist sind Rückfragen IMO nicht nötig.

_vorausgesetzt_ die Ersteller haben ein Interesse daran, das die Bugs
gefixt werden sollte das gehen. Wenn jemand keine Adresse hinterlässt
läuft er Gefahr, das der Request einfach wieder geschlossen wird;
ansonsten muss er sich eben via eMail Adresse erreichbar machen.

Zur Sicherheit könnte man die Adressen ja "verstecken", so das Mails
an den Ersteller nur aus dem System heraus verschickt werden _ohne_
das diese aus dem System herausgezogen werden können.

Wie man hier dann aber mit jeder Art von SPAM umgehen kann ist mir noch
nicht so ganz klar da die Erstellung von Bugs jederzeit von jedem möglich
ist.

Just my two cents

Andreas

PS: Wenn sich Entwickler allerdings so verhalten wie ich das leider auch
kenne:
Jeden Fehler zurückweisen bis man ihm
a) den Fehler im Source code zeigen kann
b) die Lösung direkt daneben schreibt
wird das aber nix.

--
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