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Re: Raid richtig einbinden
- From: Emil Stephan <Emil.Stephan@xxxxxxxxxxx>
- Date: Mon, 31 May 2010 21:41:38 +0200
- Message-id: <201005312141.39217.Emil.Stephan@xxxxxxxxxxx>
Am Monday 31 May 2010 20:01:30 schrieb Sascha P.:
Hallo Sascha,
das dürfte ein Treiberproblem sein, Viele preiswerte RAID-Controller machen
das RAID nicht in Hardware, sondern in Software. Das wird auch als Fake-RAID
bezeichnet. Da hast Du dann eigentlich drei Möglichkeiten:
1.: Treiber vom Hersteller besorgen, wenn für Dein System verfügbar, es bleibt
aber wahrscheinlich ein Software-RAID
2.: im BIOS den RAID-Verbund wieder auflösen und unter Linux mit Hilfe des
mdraid Treibers und dem Kommando mdadm wieder anlegen
3.: auf RAID verzichten und sich um eine ordentliche Datensicherung kümmern
Option 1 macht Dich aber abhängig von den vom Hersteller unterstützten
Linux-Versionen. Dann geht das unter Umständen beim nächsten Kernel-Update
schon schief.
Ich habe mich für Option 2 entschieden. Es hat höchstens geringe
Performance-Nachteile, weil es bestimmte Eigenschaften des Controllers nicht
nutzen kann, z.Bsp. XOR-Verknüpfung in Hardware. Es wird dann aber auch in
zukünftigen Kernel-Versionen unterstützt.
Die Entscheidung fiel mir mit 8GB Hauptspeicher und 2*2.6 GHz Prozessor auch
bestimmt leichter als Dir.
Option 3 würde ich so einsetzen, dass eine der beiden Platten die Daten
enthält und auf der Anderen tar-Archive der Daten liegen. Falls auch große
Dateien gesichert werden müssen, dann bitte mit der -prosix Option von tar.
Alternativ kann man auch mit rsync eine Kopie der Daten auf der zweiten Platte
anlegen.
Tschö, Emil
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Emil Stephan, Marktplatz 39, 53773 Hennef, Germany
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Hallo Liste
Ich habe einen Rechner mit einem Digitus-sATA-Controller "Initio
INIC162x", an welchem 2 idente Platten zu je 1,5TB hängen (System läuft
auf einer seperaten dritten Platte, oS 11,2 inkl. aller aktuellen Updates).
Der sATA-Controller hat ein eigenes Bios, in welchem ich die beiden
Platten zu einem Raid1 zusammengefasst habe; der Controller meldet mir
seither das Raid beim Einschalten (noch vor dem Booten von Linux) als
"good". Wenn ich nun aber Linux starte, kann ich im Linux kein Raid
finden. Anstatt eines Devices ähnlich zu /dev/m0 finde ich lediglich die
beiden einzelnen Platten (bei mir als /dev/sda und /dev/sdb), so als
hätte ich vorher im Controller kein Raid definiert.
Wo muss ich hier kurbeln, damit ich nicht die seperaten Platten sondern
den gemeinsamen Raid-Verbund sehe? Ein 'lsmod' zeigt mir zwar das Modul
'sata_inic162x' als geladen, doch ich vermute, dass zusätzlich noch ein
anderes Modul benötigt wird.
Ich habe zwar unter [1] eine Anleitung gefunden, wo ich ein paar
Schritte weitergekommen bin. Einerseits sieht mir das aber nach einem
Software-Raid aus, was ich aufgrund der "betagten" Hardware auf dem
Rechner vermeiden und lieber hardwaremäßig über den Controller lösen
möchte. Andererseits habe ich hier auch festgestellt, dass ein zuvor
erstelltes Device /dev/md0 auf der Kiste keinen Reboot überlebt.
Langsam bin ich ratlos...
Sascha
[1]
http://www.tecchannel.de/storage/extra/402501/linux_schneller_und_sicherer_
durch_raid/
Hallo Sascha,
das dürfte ein Treiberproblem sein, Viele preiswerte RAID-Controller machen
das RAID nicht in Hardware, sondern in Software. Das wird auch als Fake-RAID
bezeichnet. Da hast Du dann eigentlich drei Möglichkeiten:
1.: Treiber vom Hersteller besorgen, wenn für Dein System verfügbar, es bleibt
aber wahrscheinlich ein Software-RAID
2.: im BIOS den RAID-Verbund wieder auflösen und unter Linux mit Hilfe des
mdraid Treibers und dem Kommando mdadm wieder anlegen
3.: auf RAID verzichten und sich um eine ordentliche Datensicherung kümmern
Option 1 macht Dich aber abhängig von den vom Hersteller unterstützten
Linux-Versionen. Dann geht das unter Umständen beim nächsten Kernel-Update
schon schief.
Ich habe mich für Option 2 entschieden. Es hat höchstens geringe
Performance-Nachteile, weil es bestimmte Eigenschaften des Controllers nicht
nutzen kann, z.Bsp. XOR-Verknüpfung in Hardware. Es wird dann aber auch in
zukünftigen Kernel-Versionen unterstützt.
Die Entscheidung fiel mir mit 8GB Hauptspeicher und 2*2.6 GHz Prozessor auch
bestimmt leichter als Dir.
Option 3 würde ich so einsetzen, dass eine der beiden Platten die Daten
enthält und auf der Anderen tar-Archive der Daten liegen. Falls auch große
Dateien gesichert werden müssen, dann bitte mit der -prosix Option von tar.
Alternativ kann man auch mit rsync eine Kopie der Daten auf der zweiten Platte
anlegen.
Tschö, Emil
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