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Re: 11.1 fstab-Option für temporaer angeschlossene USB-HD
  • From: curdy@xxxxxxxxxxx
  • Date: Mon, 19 Jan 2009 14:56:41 +0100
  • Message-id: <200901191456.41607.curdy@xxxxxxxxxxx>
Hallo,

Unter 10.3 fährt der Rechner einfach hoch, wenn eine Festplatte nicht
vorhanden ist, die keine System-Mountpoints enthält, entsprechende fstab-
Einträge aber vorhanden sind. Unter 11.1 wird kräftig gemeckert, d.h ich
gelange beim Hochfahren zu einer Root-Konsole (mit Neustart über ^D) und
muss manuell die fstab editieren oder eben die USB-HD holen und
einschalten, die aber nur angesteckt wird, wenn ein Backup gemacht wird.

Ein Eintrag sieht hier zB so aus:

/dev/disk/by-id/usb-WDC_WD10_EADS-00L5B1_DCA452xxxxxx-0:0-part4
/bak_extern_daten    xfs        defaults              1 2

hmm, probier doch mal bitte, ob es funktioniert, wenn Du die letzten beiden
Ziffern (1 und 2) in der Zeile durch 0 und 0 ersetzt. Die erste gibt die
sogenannte "dump frequency" an und wird vom Linux-Backup-Programm dump
ausgewertet (meist fuer Linux-Dateisysteme wie ext2 auf 1, sonst auf 0
gesetzt -- 1 koennte also auch sinnvoll sein, aber vermutlich nur, wenn Du
dump nutzt). Die zweite gibt die "pass number" fuer fsck an, und da beim
Booten kein Dateisystemcheck in dieser Partition durchgefuehrt werden soll,
gehoert da eine 0 hin.

Sollte das immer noch nicht reichen, wuerde ich mal mit "noauto"
rumexperimentieren.

Viele Gruesse,

Kurt
--
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