Mailinglist Archive: opensuse-de (4264 mails)
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Re: Der richtige Name
- From: "Michael Hoehne" <MiH-Hoehne@xxxxxxxxxxx>
- Date: Wed, 17 Nov 2004 12:56:15 +0100
- Message-id: <200411171256.15198.mih-hoehne@xxxxxxxxxxx>
Am Mittwoch, 17. November 2004 05:25 schrieb David Haller:
Ich war 1984 (oder war das 82?) freiwilliger Helfer für die Volkszählung
(bzw. wäre es gewesen, wenn sie nicht ausgefallen wäre). Ich habe eine
Unmenge Diskussionen mit Leuten gehabt, die sich schon als Opfer einer
Art "Stasi-Aktion" sahen, weil es (wenn auch mit enormem Aufwand)
theoretisch möglich gewesen wäre, die erhobenen Daten einer einzelnen
Person zuzuordnen. Was ich aber nie verstanden habe: Bei der Aussicht,
ein Preisausschreiben zu gewinnen, hätten viele sofort ihre ganzen
Lebensgeschichte mitsamt Foto von ihrem nackten Arsch mitgeschickt,
wenn das die Gewinnchance auf 1:1000000 verbessert hätte.
Fazit: Die Sache mit der Anonymität scheint insgesamt eine sehr
schwierige zu sein und stark vom Kontext abzuhängen...
ODER: Macht statt Volkszählungen lieber Preisausschreiben, dann braucht
ihr euch um Datenschutzfragen kaum noch Sorgen machen ;-))
Michael
--
____
/ / / / /__/ Michael Höhne /
/ / / / / mih-hoehne@xxxxxxxxxxx /
_____________________________________/
Am Sun, 14 Nov 2004, Joerg Rossdeutscher schrieb:
Am Samstag, den 13.11.2004, 22:33 +0100 schrieb David Haller:
Am Sat, 13 Nov 2004, Helga Fischer schrieb:
Politiker sprechen öffentlich, Journalisten schreiben öffentlich,
andere Menschen treten öffentlich im Fernsehen auf. Auch Beiträge
zu einer Mailingliste sind öffentliche Beiträge und die sollte
man ruhig mit seinem Namen unterschreiben.
.. oder das Mailen und Posten in Mailinglisten und Newsgroups
einfach sein lassen.
Ich fasse zusammen:
- Wer nichts zu verbergen hat, ...
- Wem es hier nicht gefällt, der kann ja rübergehen
Du weisst, dass du mich gerade fehlinterpretierst.
Wenn ich nur _eine weitere_ Option aufzaehle, heisst das nicht, dass
es keine anderen mehr gibt.
Richtig bloed ist aber, bei so nem Bonusprogramm wie P*yb**k
mitzumachen, dann aber hier nur mit Pseudo mailen zu wollen, da kann
ich nur den Kopf schutteln. Ja, ich habe mir das Kleingedruckte zu
P*yb**k, dem von Sh**l und T**g**m**n durchgelesen, aus Neugier, was
die sich da alles erlauben wollen. Bei _sowas_ kann _ich_ richtig
agressiv werden.
Ich war 1984 (oder war das 82?) freiwilliger Helfer für die Volkszählung
(bzw. wäre es gewesen, wenn sie nicht ausgefallen wäre). Ich habe eine
Unmenge Diskussionen mit Leuten gehabt, die sich schon als Opfer einer
Art "Stasi-Aktion" sahen, weil es (wenn auch mit enormem Aufwand)
theoretisch möglich gewesen wäre, die erhobenen Daten einer einzelnen
Person zuzuordnen. Was ich aber nie verstanden habe: Bei der Aussicht,
ein Preisausschreiben zu gewinnen, hätten viele sofort ihre ganzen
Lebensgeschichte mitsamt Foto von ihrem nackten Arsch mitgeschickt,
wenn das die Gewinnchance auf 1:1000000 verbessert hätte.
Fazit: Die Sache mit der Anonymität scheint insgesamt eine sehr
schwierige zu sein und stark vom Kontext abzuhängen...
ODER: Macht statt Volkszählungen lieber Preisausschreiben, dann braucht
ihr euch um Datenschutzfragen kaum noch Sorgen machen ;-))
Michael
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