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Re: OT an Hardwarespezialisten: Festplattendurchsatz
  • From: Thomas Hertweck <Thomas.Hertweck@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Mon, 12 Apr 2004 22:23:14 +0200
  • Message-id: <407AFAB2.4080203@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>


Peter Baumgartner wrote:
> Am Montag, 12. April 2004 19:37 schrieb Joerg Rossdeutscher:
>>[...]
>>Nicht unbedingt. Ich habe in meinem Rechner S-ATA, und das performt ganz
>>anständig:
>>
>># hdparm -t /dev/sda1
>>
>>/dev/sda1:
>> Timing buffered disk reads: 170 MB in 3.01 seconds = 56.43 MB/sec
>
> Doch, das ist fett! Bringt der das nur im Benchmark, oder auch, wenn Du, sagen
> wir, 2000 Files ´a 40 kB kopierst? Da brechen die IDE´s nämlich brutal ein.
> Ich habe nämlich mehrfach gelesen (IIRC auch hier auf der Liste, daß S-ATA
> noch nicht so ganz das grüne vom Ei sei...). Wäre ganz interessant (ich schau
> dazu einfach, was Xosview als Durchsatz anzeigt).

Dazu brauchst Du kein Serial ATA. Wie ich gestern schon schrieb,
liefert auch bei mir am normalen IDE-Kanal (Parallel ATA) eine
Festplatte ueber 50 MB/s bei "hdparm -t". Das haengt in dem Falle
schlicht von der Platte ab und nicht davon, wie sie angeschlossen
ist (zumindest solange man in diesem Falle UDMA/66 oder hoeher
verwendet). SATA hat andere Vorzuege.
Auch beim Kopieren muss man aufpassen, was man vergleicht: Wenn Du
auf ein und derselben IDE-Festplatte grosse Mengen von Dateien
kopierst, dann ist das etwas anderes als wenn Du viele Dateien
zwischen zwei verschiedenen Festplatten an unterschiedlichen
IDE-Kanaelen (IDE0 und IDE1) kopierst, usw. usw. So trivial, wie das
hier manchmal dargestellt wird, ist es leider nicht.

CU,
Thomson


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