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Re: Offener Brief: Ich boykottiere SuSE Linux
  • From: Thorsten Körner <thorstenkoerner@xxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Wed, 29 Oct 2003 15:56:07 +0100
  • Message-id: <200310291556.08986.thorstenkoerner@xxxxxxxxxxxxx>
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA1

Hallo Rene
Am Mittwoch, 29. Oktober 2003 15:38 schrieb René Falk:
> Am Mittwoch, 29. Oktober 2003 11:43 schrieb Hartmut Meyer:
> > Zum Datenschutz gibt es in der Portal-FAQ
> >
> > http://portal.suse.com/sdb/de/2003/08/portal_faq.html
> >
> > folgende Aussage:
> >
> > --- schnipp -----
> >
> > 13. Wie steht es mit dem Datenschutz im Portal?
> >
> > Die zur Verfügung gestellten Kundendaten werden nur an
> > Partnerunternehmen der SUSE LINUX AG und auch nur dann weiter
> > gegeben, wenn eine Vereinbarung unterschrieben wurde, in der
> > sich das Partnerunternehmen verpflichten den Datenschutz im
> > Sinne der strengen Deutschen Gesetzgebung zu respektieren.
> > Diese Vereinbarung gilt auch für ausländische Unternehmen.
> > Damit ist die Sicherung der Daten auch in Ländern
> > gewährleistet, die keinen oder einen schlechteren Datenschutz
> > vorgeben, wie z.B. USA.
>
> Sorry, aber das ist Augenwischerei. Wenn regionale Gesetze es
> verlangen müssen die Daten weitergegeben werden, egal was der
> Deutsche Datenschutz sagt.
Ein Vetrag mit der SuSE Linux AG ist aber nicht egal, und würde in
so einem Fall die sofortige Beendigung der Geschäfts-Beziehungen
inkl. einer evtl. Vertragsstrafe rechtfertigen, wenn ein
Datenmissbrauch stattfindet.
>
> > Die Nutzung der Kundendaten für Kommunikationsaufgaben, also
> > z.B. der Zusendung von Werbematerial, ist für
> > Partnerunternehmen ausgeschlossen und nur der SUSE LINUX AG
> > vorbehalten, sofern der Kunde diesem Zweck ausdrücklich
> > zustimmt (Abonnieren des Newsletters).
> >
> > Das Deutsche Datenschutzgesetz sieht vor, dass der Kunde über
> > die Verwendung der persönlichen Daten informiert wird und
> > zustimmen muss.
>
> Auch das ist nicht gewährleistet. Wenn z.B. die US-Regierung die
> Kundendaten eines Unternehmens überprüft, erfährt man als Kunde
> gewöhnlich nichts davon (es sei denn man hat was ausgefressen und
> fährt nach Amiland :D ).
Da stimme ich Dir zu. Ich denke gerade bei US-Firmen sollte man sehr
vorsichtig sein, wenn man mit sensiblen Daten arbeitet.

CU

Thorsten
- --
Thorsten Körner | http://www.123tkShop.org
openSource e-Commerce | http://www.123tk.com
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