Mailinglist Archive: opensuse-de (7975 mails)

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Re: Newsserver: leafnode oder inn
Moin,

A. Bogner:
Ich suche schon seit langem einen (kostenlosen) Font, der gut lesbar ist und
ziemlich hoch im Vergleich zur Breite ist, sodass man die Zeichen pro Zeile
maximieren kann.

Das ist einfach.
Gut lesbar und schmal - gibt's nicht. ;-)

Ein guter Bildschirmfont muß weit laufen.
Auf dem Bildschirm ist ein schmaler Font schlecht zu lesen. Ein guter
Bildschirmfont muß offene Punzen haben und ist daher eher quadratisch
als schmal, damit viel Weiß zwischen den schwarzen Pixeln Platz hat.



Der zweite Grund hat etwas mit der Zeilenlänge zu tun.

Wenn du mal deine Tageszeitung neben diese Mail hier hältst, dann siehst
du, daß die ungefähr vier Spalten unterbringen, wo ich mit einer
auskomme. Und es gibt sogar sehr viele Texte, die gehen über die
komplette Bildschirmbreite.

Das Auge hat das Problem, daß es am Ende der Zeile "umbrechen" muß zur
nächsten. Das tut es, indem es die ganze Zeile wieder zurückläuft und
dann eins tiefer rutscht.

Für diesen Vorgang ist es wichtig, daß ein Font waagerechte Elemente
betont, damit das Auge eine Linie zum "zurückrutschen" hat.
Wenn ein Font die senkrechten betont, wird das Auge von dieser
Waagerechten weggedrängelt - das Auge verliert die Zeile. Es werden dann
Zeilen doppelt gelesen oder übersprungen. Das ist _sehr_ mühselig.
Probier's aus. ;-)

Ein schmaler Font würde aber genau das tun: Die Senkrechten betonen.


Wenn du ergonomisch lesen und schreiben willst, dann ist es egal,
wieviele Zeichen du in eine Zeile kriegst. Das ist ein rein
mathematischer Wert.
Real interessant ist, wieviele Zeichen man schnell _lesen_ kann, und das
werden weniger, je mehr du in einer Zeile unterbringst.

Mut zur Lücke. Nimm breite Schrift. Benutze Verdana. Gibt es kostenlos
und legal bei Microsoft, bei Suse-Distris zu saugen mit dem
Kommandozeilenbefehl "fetchmsttf".

Gruß, Ratti


--
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