Mailinglist Archive: opensuse-de (5277 mails)

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Re: Entwicklungsumgebung f ür C und C++ ?
  • From: B.Brodesser@xxxxxxxxxxx (Bernd Brodesser)
  • Date: Sun, 23 Dec 2001 18:21:43 +0100
  • Message-id: <20011223172143.GB29591@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
* Ratti schrieb am 23.Dez.2001:
> B.Brodesser@xxxxxxxxxxx (Bernd Brodesser) wrote:

> > Es gibt nichts besseres als vi, nun gut, vim. ;) Ich kann meine
> > Finger da lassen, wo sie sind, und muß nicht ständig den Schreibfluß
> > unterbrechen indem ich zu den Cursortasten greife.
>
> Moderner Spielkram.
> Wenn du einen anständigen Editor willst, nimm edlin. :-)
>
> edlin war der erste Editor für DOS.

Ich kenne edlin, auch wenn ich nie mit ihm ernsthaft gearbeitet
habe, offensichtlich habe ich in DOS nie ernsthaft gearbeitet, bis
ich viel später ein vi in DOS installiert hatte. Da gab es schon
längst Windows, aber mein Rechner reichte nicht aus, ordentlich mit
Windows zu arbeiten.

> man konnte überhaupt nur eine Zeile editieren, wobei "editieren" hiess: Man konnte tippen, oder mit Backspace rückwärts löschen. Jede Zeile hatte eine Nummer, und wenn man zwischen der ersten und zweiten Zeile was einfügen wollte, musste man das Kommando "i 1" (Insert nach 1) eingeben und konnte dann was tippen.

Ähnlich wie ed, aus dem sich vi entwickelte, nur das ed zwar älter
war als edlin, aber schon mehr konnte. Als ich mein erstes DOS
bekommen habe, da hatte ich schon längst mit vi auf UNIX gearbeitet,
und das war das erste DOS, mit dem man vernünftig arbeiten konnte,
habe ich mir sagen lassen. (DOS 3.3) Es war da ganz neu erschienen.
>
> Übrigens ist das gute Stück bei Win2K noch immer dabei,

ed ist auch immern noch bei Linux dabei.

> wer mag, kann sich ja mal amüsieren. Raus geht's mit CTRL-Z, und er hat in der deutschen Version einen fetten Bug: Beenden bestätigen geht nicht mit "y" wie "yes", sondern mit "z", trotz deutschem Tastaturlayout.

DOS/WINDOWS halt. Wenn bei Linux irgend etwas eingegeben wird, ist
es dem Programm egal wo es her kommt. Das Programm liest keine
Tasten, sondern ein Eingabestrom. Daher muß nur an einer Stelle
gesagt werden wo ei y liegt und wo ein z, und alle Programme machen
es richtig.

> Das war noch'n Editor für Leute mit haarigen Händen!
> Cursor! Pah.... :-)

Cursor bedient man mit hjkl und dann ist gut. ;)


Bernd

--
Bei Fragen an die Liste erst mal nachschauen, ob es diese Frage nicht
schon einmal gegeben hat. Ein Archiv der Liste findest Du auf:
http://lists.suse.com/archives/suse-linux
|Zufallssignatur 7

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