Mailinglist Archive: opensuse-de (5482 mails)

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Standards für Distributionen
  • From: "Helge Maus" <HelgeMaus@xxxxxxxxxxx>
  • Date: Fri, 23 Feb 2001 08:55:27 +0100
  • Message-id: <JLEBJOBOJHIMADIOHKCOMEPHCHAA.HelgeMaus@xxxxxxxxxxx>
Hi,

ich nutze seit mehr als 2 Jahren SuSE-Linux. Bin mit der vorgefertigten
Konfiguration
eigentlich zufrieden.

Was mich in den letzten Ausgaben jedoch immer mehr in den Wahnsinn treibt
ist die
Inkompatibilität die zu den Pfaden der Entwicklersourcen steht.
Nimmt man SuSE-Standard - kein Problem. Will man z.B. einen Apache schnell
updaten,
ein neues PHP oder eine neue MySQL einspielen, geht gar nichts mehr.

Meist hilft dann nur: Alle SuSE-Pakete runter und selbst kompilieren. Leider
gehen
natürlich alle Start und rc-Skripte, sowie die RPM-Datenbank drauf, das
heißt, man
hebelt dadurch das eigentlich gute System aus. Ich mußt die Startskripte
alle selbst
schreiben und darauf hoffen, das bei der Installation eines anderen rpm
Paketes kein
anderes ausgewählt wird, das eines der von mir geänderten Programme oder
Skipte benötigt ...

Warum hält sich SuSE nich an die von den Entwicklern benutzen Pfade und
Einstellungen.
Ich beobachte eigentlich, das diese ziemlich gut aufeinander abgestimmt
sind, z.B. in einer
typischen LAMP Konifguration.

Oder wie macht Ihr das ??? Wie geht Ihr vor ?


Danke,

Helge

P.S. Genau dieses Chaos bei den Distributionen hält viele Firmen ab,
wirklich gute Programme
auf Linux zu portieren. Entweder Sie müssen sich eine komplette Umgebung
stricken, in denen
Ihre Programme problemlos installiert und zum Laufen gebracht werden können
oder sie lassen
es einfach und Linux behält das Image von "da läuft ja keine
Standard-Software".
Als Webdesigner kann ich nicht auf "GoLive, Photoshop und LiveMotion /
Flash" verzichten. :-(


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