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Re: Festplatte klonen
  • From: David Haller <lists@xxxxxxxxxx>
  • Date: Thu, 7 Sep 2006 00:39:39 +0000 (UTC)
  • Message-id: <20060907001226.GB7553@xxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Hallo,

Am Mit, 06 Sep 2006, Kay Patzwald schrieb:
>nur eine ein paar kurze Fragen zur Sicherheit: Hier
>http://de.opensuse.org/SDB:SuSE_Linux_umkopieren steht, dass man die fstab
>anpassen muss. Wenn ich die alte durch die neue HD ersetze, muss ich da
>nichts ändern, oder?

Doch, natuerlich. Je nachdem ob und wann du die Platten umstoepselst
bzw. umjumperst. Du musst ja an mindestens einem Zeitpunkt beide
Platten angeschlossen haben. Ok, du kannst dazwischen immer alles von
Hand mounten, ich fand es aber immer bequemer das via fstab zu machen.

Uebrigens: nach dem Partitionieren solltest du rebooten!

Und: willst du eigentlich die alte Platte rausschmeissen oder im
Rechner lassen?

>Sonst stimmt ja alles, was da so steht, oder?

Noe. *veg*

| Prinzipiell geht das folgende nur ohne Komplikationen, wenn die
| Partition des Root-Dateisystems nicht als solches gemountet ist,
| d.h. es geht nur z.B. aus dem Rettungssystem

Das ist schlicht falsch. Die letzten Male (mind. 4) als ich die
/-Partition auf ne neue Platte umgezogen habe, habe ich das aus dem
System heraus gemacht. Allerdings im Runlevel S. Irgendwelche daemons
sollten gestoppt werden. Dann geht das.

Der eigentliche Kopierbefehl ist uebrigens fast von mir :) Siehe:
http://suse-linux-faq.koehntopp.de/q/q-filesystems-kopieren.html

Speziell: --numeric-owner ist beim lokalen Kopieren überflüssig und
kann bei Kopieren über SSH u. U. sogar unerwünscht sein, falls die
User-IDs abweichen.

Zum "S" siehe [1].

Auch beim Neubooten nach dem kopieren muss man nicht ueber Diskette/CD
gehen, es reicht wenn man (je nachdem ob man umstoepseln will oder
nicht) einen passenden Eintrag in der /boot/grub/menu.lst oder
/etc/lilo.conf vornimmt und ggfs. grub / lilo auch auf der neuen
Platte installiert.

Wie das im Detail laufen muss haengt eben von der Vorgehensweise ab,
alle Varianten aufzuzaehlen waere etwas sehr lang.

>Ich habe auf meiner alten kleinen Festplatte eine kleine Partition (8 GB)
>für Windows XP. Auf der neuen, größeren Festplatte würde ich da vielleicht
>etwas großzügiger sein. Das dürfte aber auch für FAT32 kein Problem sein,
>nicht wahr?

FAT32 > 2 GB ist unguenstig. Die Cluster werden dann sehr gross. Und
Win9x kann nur bis IIRC 32k Clustergroesse.

>Ich bereite die Partitionen ja vorher vor (incl. Formatierung)
>und kopiere nur die Dateien.

Ja.

>Im Zuge dessen dürfte auch das ändern des Filesystems (von reiserfs und
>ext3 auf xfs) kein Problem sein, oder?

Ja. Einfach die frischen Partitionen passend formatieren.

-dnh

[1] ich bin da mal auf die Schnauze geflogen, das war aber vermutlich
spezifisch fuer mein System (bzw. tar-Version etc. pp.).

--
> Genauso könntest Du einen Grafiker in den Farbraum schicken.
Was mich daran erinnert, dass Maler zwar von Farb_tönen_, Musiker aber
von Klang_farben_ reden. [Michael Fesser, Markus Kottenhahn in <darw/>]

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