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Re: makefile
  • From: corsepiu@xxxxxxxxxxxxxx (Ralf Corsepius)
  • Date: Mon May 29 11:14:00 2000
  • Message-id: <393250F8.C889F14C@xxxxxxxxxxxxxx>



Bernd Brodesser wrote:

Hallo Matthias,

* Matthias Dort schrieb am 29.Mai.2000:

So funktioniert es NICHT:
--cut--
LFLAGS +=3D -lm
CFLAGS += -D UNIX
hide4pgp: hide4pgp.o bmp.o wav.o voc.o utils.o scramble.o
--cut--

So funktioniert es:
--cut--
LFLAGS +=3D
CFLAGS += -D UNIX
hide4pgp: hide4pgp.o bmp.o wav.o voc.o utils.o scramble.o -lm
--cut--

Ich verstehe jetzt nicht, was das += bewirken soll, aber egal,

Append an eine Make-Variable, ob das hier Sinn macht, hängt vom
Einzelfall ab.

schau
Dir mal info make an. Wenn Du eine ältere SuSE hast, dann info GNU.
Dort steht eine Menge über das Makefile.

Ohne den Parameter "-lm" können die math-librarys
nicht gefunden werden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob da hingehört.

Ich würde es auch nach LFLAGS setzen.

Nein.

Nach den gängigen Konventionen (info make) sind
* LFLAGS sind die LEX-Flags (z.B.: -Sskel.flex)
* LDFLAGS die LD/Linker-Flags (z.B.: -Wl,-rpath..)
* LDLIBS die Link-Libraries (z.B. -lm).

In komplexeren Makefiles werden diese Make-Variablen typischerweise
aus anderen zusammengesetzt.

Es wird allerdings niemand gezwungen, diese Konventionen einzuhalten
... auch gibt es eine Menge qualitativ minderwertiger Makefiles.

Was funktioniert denn nicht? Gibt make Dir eine Fehlermeldung aus,
oder funktioniert das übersetzte Programm anschließend nicht?
Wie schon jemand anderes schrieb, sieht das ganze sehr merkwürdig
aus.

Sieht mir nach Konflikten zwischen impliziten Make-Regeln und den im
betroffenen Makefile verwendeten Flags, sowie falschen Werten in
Make-Variablen aus (IMNSHO, scheint im obigen Makefile-Fragment so
gut wie nichts zu stimmen).

Ralf

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