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Re: Problem mit Samba
  • From: moser@xxxxxxxxxxxxxxxxx (Steffen Moser)
  • Date: Thu May 25 21:03:43 2000
  • Message-id: <392D952F.C851C37F@xxxxxxxxxxxxxxxxx>



Hallo,

Hannes Brachmann wrote:

Ich habe da schon seit einiger Zeit (seit das Netz hier auf 100 Mbit ATM
umgestellt wurde) ein Problem mit dem Samba.

Schau Dir mal das "rfc2226" an. Dort geht es um ATM und IP Broadcast.
Ich kenne ATM nicht naeher, aber ich denke, dass es auch daran liegen
koennte.

Früher konnte man den Sambaserver nur sehr sporadisch mit "Computer
suchen" von manchen NT-Rechnern aus finden. Jetzt bin ich immerhin
soweit, daß das relativ sicher funktioniert und es beim Zugriff auch
vernünftige Übertragungszeiten gibt.

workgroup = Kinderklinik
user = hannes, rainer, kijaeger
guest account = nobody
keep alive = 30
os level = 2

D.h. Du ueberlaesst das Browsing wohl den WinNT-Maschinen.

security = user
encrypt passwords = yes
printing =bsd
printcap name = /etc/printcap
load printers = yes
wins support = no
wins server = 10.12.1.50

wins Server benutzn wir hier eigentlich nicht zur Namensauflösung, es
gibt zwar 2 aber die sind bei den NT-Rechnern beim einen eingetragen,
beim andern nicht, und es tut trotzdem ...

Ich wuerde einen einzigen WINS-Server bei *allen* Maschinen im Netz
eintragen. Nur dann ist sichergestellt, dass alle Maschinen die Namen
aller anderen Maschinen korrekt aufloesen koennen. Eine ueber WINS
korrekt funktionierende NetBIOS-Namensaufloesung ist beispielsweise auch
wiederum Bedingung fuer ein korrekt funktionierendes
subnetzuebergreifendes Browsing.

Daher wuerde ich grundsaetzlich darauf achten, dass alle Maschinen auf
ein und diesselbe WINS-Datenbank zugreifen. Wenn Du zwischen den beiden
WINS Server aber eine WINS-Replikation laufen hast, kannst Du natuerlich
zur besseren Lastverteilung in grossen Netzen auch mit zwei WINS-Servern
arbeiten. Aber nur dann.

Deshalb bringt wohl auch ein "name resolve order = wins host bcast"
nichts, bzw. wäre schlecht.

Halte ich aber dennoch fuer sinnvoll. Eine korrekte
NetBIOS-Namensaufloesung ist IMHO erst mal eine "Grundbedingung", um die
verschiedensten Fehler bzgl. Browsing ausschliessen zu koennen.

"hosts allow = IP1, IP2, ..." würde ja eigentlich auch nur die
Zugriffsberechtigungen auf bestimmte IPs beschränken, brauch ich also
denk ich auch nicht.

Was evtl. noch weiterhilft:

- Wenn Du unter Linux ein "dummy"-Device laufen hast, solltest Du es
deaktivieren. Das geht ueber einen Eintrag in der "/etc/rc.config". Da
musst Du einfach suchen. Das "dummy"-Device kann das Browsing bei
Samba-Maschinen erheblich stoeren.

- Auf den Windows-Maschinen sollte nur IP als Protokoll eingesetzt
werden. Kein NetBEUI. Kein IPX.

- Schau mal in den Archiven dieser Liste (www.geocrawler.com). Es
muessten dort einige Artikel bzgl. Browsing und Samba zu finden sein.

Gruss,
Steffen

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