Mailinglist Archive: opensuse-de (4938 mails)

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Re: apsfilter SuSE <-> 5.4.2 (nun eher Faxen per EMail)
  • From: wieneman@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx (Wilhelm Wienemann)
  • Date: Fri May 19 08:52:44 2000
  • Message-id: <20000519105244.C255@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>



Hallo Hardy!

Hardy Griech schrieb am Dienstag, 16. Mai 2000:

Wilhelm Wienemann wrote:
:
Hardy Griech schrieb am Samstag, 13. Mai 2000:

Wilhelm Wienemann wrote:
Hardy Griech schrieb am Freitag, 12. Mai 2000:
- mein Internet-Provider (1&1) bietet die Möglichkeit des Fax-
Gateways an. Das bedeutet: an eine bestimmte EMail-Adresse
versendete EMails gehen per Fax ans Ziel. Faxe an eine bestimmte
Telefonnummer werden an eine EMail-Adresse meiner- seits von dem
1&1-Faxempfänger weitergeleitet

Weshalb möchtest Du Dich denn mit dem Empfänger per Fax
verständigen? Hat der Empfänger keinen Email-Anschluss? Nur dann
wäre das von Dir beschriebene Verfahren überhaupt für mich
nachvollziehbar. Aber dann könntest Du doch unmittelbar ein Fax
verschicken. Dazu gibts ja bekanntlich inzwischen mehr als eine
Softwarelösung. Dafür benötige ich auch kein Fax-Gateway.

Genau (zu Teil eins).
Zu Teil zwei: wie Du selber weiter unten...

Mir ist zwar (noch) nicht klar, was Du nun mit der Aufzählung
meinst (Dein darüberstehendes Statement oder meine Antwort),
aber lassen wir diese Pedanterie. :-)

...zutreffend schreibst, gibt es die Fax-SW nur für spezielle Hardware.
Ich selbst besitze solch 'exotische' Hardware leider nicht (Acer T40
nennt sich mein Adapterchen).

Deinen Adapter kenne ich nicht, aber vielleicht wirfst Du
trotzdem noch mal einen Blick auf die Seite:
http://www.avm.de/deutsch/press/p0200-3.htm

...und hier nochmal einzelne Zitate aus einer anderen Mailingliste,
wo es um eine ähnliche Diskussion ging, die aber nur in Teilbereichen
auf Dein (spezielles) Problem eingeht:
-----------------------> Beißkante <------------------------ -
<Zitat>
From: Sebastian Ude <ude@xxxxxxxxxxx>
Subject: Re: Re: Faxen mit ISDN (Siemens I-Surf 1.0)
Date: Tue, 16 May 2000 23:37:12 +0200

Seit Ende Januar kann man nun auch mit einigen passiven ISDN-Karten Faxe
versenden. Es handelt sich dabei um die Speedfax+ der Sedlbauer AG und
die ISURF1.x von Siemens. Beide verfügen wie Modems über einen DSP
(Digital Signal Processor), der die Wandlung von analogen in digitale
Signale und umgekehrt erledigt. Dieser Hybridcharakter trug den Karten
das Attribut `semi-aktiv' ein.

[...]

Soweit ich jetzt das verstehe stecken in diese Karten ähnliche Chips wie
in einem Modem, die schon Hardwaremässig die Analogen Faxsignale
Decodieren können. Deswegen braucht man auch einen Kernel Patch.

[...]

Da sich diese Karten wie ein Faxmodem (Class 1.0) verhalten, ist ihre
Integration in HylaFAX relativ unkompliziert, mgetty+sendfax arbeitet
jedoch nur mit Geräten zusammen, die dem Class-2-Standard entsprechen.

Man kann also doch mit Passiven ISDN-Karten faxen.

---------------------> hier abbeißen <---------------------- -

Weiter empfehle ich Dir das Studium eines Artikels von Christian
Kirsch im 'iX Magazin für professionelle Informationstechnik'
vom März 2000 S. 190 ff. mit dem Titel 'Und es geht doch
- Faxen mit ISDN-Karten unter Linux'. Dort sind auch zahlreiche
Links aus dem Web zu diesem Thema aufgelistet. Ich habe noch nicht
überprüft, ob dieser Artikel auch über die Website des Heise Verlags
online abgerufen werden kann (www.heise.de).

...die ich per EMail versenden kann, so daß sie ans Ziel
gefaxt wird (von dem 1&1-Server),

sh. oben. Ich gewinne den Eindruck, dass Du die Dir vorschwebende
Lösung von einer Applikation unter einem anderen OS als Gesamtlösung
in einem Programm kennst und die nun auf Linux irgendwie überstülpen
möchtest.

Huch, wie kommst Du denn darauf?

Weil es in der Linux-/Unix-Philosophie eigentlich (auch) darum geht,
Monster-Programme und Applikationen zu vermeiden und möglichst die
features, die sich durch Kombinationsmöglichkeiten bieten, zu nutzen.

Ich halte es für das natürlichste der Welt, ein Fax-Gerät als Drucker
zu betrachten (mag sein, daß es Leute gibt, die da anders denken).
Deshalb ist die Ausgabe eines Faxes über einen Pseudo-Drucker gar
nicht so abartig (m.E.).

Ganz im Gegenteil, gerade für abstrakte Denkrichtungen und
Lösungsansätze ist Linux ja bekannt.

PS: achja, zu Deiner Reise nach Paris über Moskau:
Einwählen ins Internet tue ich ja sowieso, versenden eher weniger.

Sorry, aber die Pointe verstehe ich jetzt nicht.

Das kam von Dir ...

Aber nur die Hälfte der PostSkriptum-Einfügung vor dem Doppelpunkt.
Ich meinte aber die Pointe, die sich aus deinem Statement 'Einwählen...'
in bezug auf meine Feststellung ergibt.

Grüße - Wilhelm

--
Am 8. Tag schuf Gott Linux und er sah das es gut war.
(C) Daniel Reith <DanR@xxxxxx>

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