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Re: Gesucht: Mailprogram für Grosse last ..
  • From: B.Brodesser@xxxxxxxxxxxxxx (Bernd Brodesser)
  • Date: Wed May 17 14:42:29 2000
  • Message-id: <20000517164229.L626@xxxxxxxxxxxxxx>



* Oliver Leue schrieb am 17.Mai.2000:
On 17-May-00 Bernd Brodesser wrote:

Wenn ich Dich richtig verstanden haben willst Du aus irgend einem
Grund, der mir schleierhaft bleibt eine monolithische Lösung. Dann
versuch es mal mit Netscape oder auch mit emacs.

ich glaube er will einfach nur eine anwenderfreundliche lösung.
warum benutzen die leute outlook? weil es zum einen nichts kostet,
keinen aufwand hat und zum anderen die möglichkeit der
terminisierung in den dazu passenden kalender bietet. gleiches gilt
für exchange.

Ich kenne Outlook nicht. Wuste nicht, daß da ein Kalender mit bei ist.
Ist aber auch egal. Was meinst Du wofür ein Sysadmin gut ist?

Es ist die Aufgabe des Sysadmin, neben den rein Administratorischen
Arbeiten, dafür zu sorgen, daß der Anwender auf ihm
zurechtgeschnittene Software vorfindet.

Es ist nicht Aufgabe des Benutzers sich sein .muttrc und .procmailrc
selber zu schreiben. Der Benutzer soll alles so eingerichtet
vorfinden, wie es für ihm gut ist. Das kann natürlich auch Bedeuten,
daß es für ihm, hier und da, noch veränderungsmöglichkeiten gibt. Aber
den Rahmen soll schon der Sysadmin machen. Der Benutzer soll
normalerweise kein mutt-Manual lesen müssen.

Hängt natürlich davon ab, was die Aufgabe des Benutzers ist. Von einem
Programmierer verlange ich andere Sachen wie von einer Sekritärin.

Bin ich Sysadmin in einer Softwareschmiede, so sollte jeder
Programmierer schon sein eigenes .procmailrc gestalten können. Sind
meine User aber Sekritärinnen, so bekommen sie von mir ein fertiges.
Da braucht sicher auch nicht jede Sekritärin ein anderes. Notfalls muß
ich ein Shellskript schreiben mit deren Hilfe sie einfach Änderungen
vornehmen kann.

und da es dies so nicht auf linux gibt, findest du auch niemanden
der umsteigt, außer just for fun. in einer firma ist der umstieg
genau deshalb nicht möglich. (ich meine hier den umstieg auf
linuxlösungen). das ist wie bei allen anderen anwendungen auch. die
kosten die das unternehmen hat um auf linux-anwendungen umzusteigen
überschreiten bei weitem den teil einer m$-lösung.

Ich glaube auch nicht, daß es für ein Unternehmen eine Kostenfrage
ist, wenn es auf Linux umsteigt.

Wenn man ein UNIX benutzt, sollte man schon einen Sytemadministrator
haben. Und der kostet viel Geld. Aber ich kann mir auch nicht
vorstellen, daß es ohne einen solchen gut geht, auch nicht mit anderen
Betriebssystemen.

Andererseits glaube ich schon, daß sich ein guter Sysadmin sehr
schnell bezahlt macht. Da braucht sich eine Sekritärin nicht mehr um
Sachen zu kümmern, um die sie sich eigentlich nicht kümmern müßte.
Gilt natürlich auch für alle andere Anwender.

über die kosten der dann notwendigen mitarbeiterschulungen braucht
man dann nicht mal mehr nachdenken.

Es ist nicht die Aufgabe der normalen Mitarbeiter, sondern des
Sysadmins. Der sollte die Wünsche der Mitarbeiter möglichst erfüllen.
Wobei man da als Sysadmin natürlich auch aufpassen muß. Die Wünsche
können auch ins Kraut schießen.

Jedenfalls kennt der Sysadmin die von ihm geschaffene Umgebung am
Besten und kann die Mitarbeiter selber am besten schulen. Das ist im
allgemeinen kein großer Aufwand.

diese monolitsche struktur ist genau der grund, warum die leute
damit arbeiten. wie es anders geht konntest du unter UNIX(tm) und
seinen derivaten verfolgen.

Was ist mit UNIX? Wird in großen Firmen immer noch gerne eingesetzt.
Das Problem ist, daß kleinere Firmen sich keinen Sysadmin leisten
wollen. Funktioniert aber nicht. Auch nicht mit Windows. Da werden die
Mitarbeiter geschult, geschult und noch mal geschult. Kostet auch
alles Geld. Nicht nur die emensen Gebühren, sondern auch, daß sie in
dieser Zeit nichts machen. Und was ist? Es kommt ein ILOVEYOU-Virus
und das war es dann.

Bernd


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