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Re: apsfilter SuSE <-> 5.4.2 (nun eher Faxen per EMail)
  • From: wieneman@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx (Wilhelm Wienemann)
  • Date: Fri May 12 21:48:45 2000
  • Message-id: <20000512234845.A5152@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>



Hallo Hardy!

Hardy Griech schrieb am Freitag, 12. Mai 2000:

Wilhelm Wienemann wrote:

[...]

Was ich will ist Flexibilität.

Dafür benutzt Du ja das richtige Betriebssystem. :-))

Mir schwebt vor, das ganz normale Drucksystem von SuSE zu verwenden,
so daß von jeder Anwendung heraus in eine Datei umgeleitet wird,...

Was (genau) soll aus welchen Anwendungen in eine Datei umgeleitet
werden?

Meinst Du die Umleitung der Druckausgabe in eine Datei¸ oder was
meinst Du mit Deiner Aussage?

...welche ...

Aehm...?

...dann per EMail an ein Fax-Gateway versendet wird.

Warum möchtest Du eine Email an ein Fax-Gateway (wo soll sich
der befinden?) verschicken. Ein Fax kannst Du doch mittels eines
richtigen Programms unmittelbar dem Empfänger zuleiten.

Das erfordert einen Eintrag in der printcap, welche dann apsfilter
(oder ein Script von meiner Seite) für jeden Druckjob an den
entsprechenden 'Drucker' aufruft.

Sorry, aber ich kann Deinen Ausführungen bzw. Vorstellungen nicht
so ganz folgen.

apsfilter (oder mein Script) erzeugt dann eine Ausgabe nicht auf einem
Drucker, sondern eben in einer Datei (Format faxg3).

Dafür benutzt man doch eher was anderes als gerade apsfilter.

Diese Datei wird dann von einem weiteren Script in eine EMail gepackt
und an das Fax-Gateway versendet. Fertig - zumindest in der
Theorie...

Sorry, aber es erweckt bei mir den Eindruck, als möchtest Du von
Hamburg über Moskau nach Paris, anstatt den direkten Weg zu wählen.

Vielleicht gibt's dazu ja auch schon was!?

Hast Du Dich denn schonmal mit den umfangreichen Möglichkeiten des
Pakets 'mgetty' auseinandergesetzt? Dort müsste das von Dir gewünschte
alles möglich sein.

mgetty scheint eher für das direkte Ansprechen eines Modems gedacht zu
sein. Ich will aber die Faxen per EMail versenden (und empfangen). Da
hilft mgetty nicht weiter...

Es entsteht bei mir der Eindruck, als hättest Du Dich mit den
umfangreichen Möglichkeiten, insbesondere aus dem contrib-Verzeichnis
des Quellpaketes von mgetty, noch *nicht* auseinandergesetzt.
Ich zitiere hier mal Beschreibungen von zwei Skripten aus
diesem Paket:

-----------------------> Beißkante <------------------------ -
#! /bin/sh -e
#
# $Id: new_fax,v 1.4 1999/01/17 14:56:08 roland Exp $
#
# new_fax <getty-exit-code> <fax-sender-id> <number-of-pages> <page> [<page>..]
#
# This program is called by mgetty, when a fax is received. It sends
# the fax as a multipart/mixed MIME mail to the faxadmin ($ADMIN),
# where every fax page is attached as image/x-fax-g3 (the native
# received format, which is compact and which can be viewed with the
# viewfax command). To view and print a page from your mail reader add
# the following to your ~/.mailcap:
# image/x-fax-g3; viewfax -geometry +5+23 '%s'; test=test -n "$DISPLAY"
# image/x-fax-g3;; print=printfax '%s'
#
# You need the program mmencode for base64 encoding of the fax data,
# which you will find in your metamail distribution.
# Copyright (C) 1995-1999 Roland Rosenfeld <roland@xxxxxxxxxxxxxxxxxx>
------------------------------------------------------------------------
#!/bin/sh
#
# $Id: printfax,v 1.3 1999/01/16 18:49:19 roland Exp $
#
# printfax - print G3-FAX pages
#
# printfax [-h|-l] <page1.g3> [page.g3 ...]
#
# This script prints G3 FAX pages that you add on the command line.
# You can specify whether the pages have high resolution (204x196)
# with the option "-h" or low resolution (204x98) with the option
# "-l". If you don't specify the resolution, printfax will try to find
# out it by checking the filename. "fn*" and "FAXn*" is a low
# resolution fax, while "ff*" and "FAXh*" stands for high resolution.
# If printfax still can't find out the resolution, it will fall back
# to high resolution.
# Copyright (C) 1997-1999 Roland Rosenfeld <roland@xxxxxxxxxxxxxxxxxx>
#
-----------------------> Beißkante <------------------------ -

Sicherlich gibts aktuellere Versionen der Skripten.

Etwas Adäquates gibts auch aus dem vbox feature zu mgetty. Aber
das steht hier ja _nicht_ zur Diskussion.

Da apsfilter aber so viele nette (Konvertierungs)-Features hat,
habe ich nicht vor, das Rad erneut zu erfinden.

Bei anderen Programmen gibts sicherlich zahlreichere
Konvertierungs-features, als bei apsfilter, z.B. bei a2ps, gs,
xv, ImageMagick, gimp und wie sie alle heissen mögen.

Nein!

Sieh an...

apsfilter ist nämlich eher ein Meta-Filter.

...zur *Druckausgabe* !!!

Nochmal ein Zitat aus apsfilter-4.9.9/doc/WHAT_AM_I

-----------------------> Beißkante <------------------------ -
WHAT IS APSFILTER
=================

APSFILTER is a lineprinter input filter for systems with a BSD-like
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
printing mechanism (lpd, /etc/printcap), that saves users a lot of work
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
when printing different file types no matter whether compressed or not !!!
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Additionally it enables non Postscript printers, that are supported
by the free (in the terms of the GPL) postscript emulator
"ghostscript" (gs), to print postscript files !
---------------------> hier abbeißen <---------------------- -

apsfilter prüft um welchen Dateityp es sich handelt und ruft die
entsprechende Konvertierungsroutine auf - also z.B. gs oder a2ps.

Soweit richtig, aber was folgt dann. Es wird dann eine Druckausgabe
erzeugt (sh. oben).

Für mehr Infos
empfehle ich http://people.freebsd.org/~andreas/apsfilter/index.html.

Ist entbehrlich, da ich apsfilter bereits seit der Version 3.x kenne
und zu schätzen weiß.

Grüße - Wilhelm


--
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