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Re: proxy
  • From: steffen@xxxxxxx (Steffen Dettmer)
  • Date: Sun May 07 18:33:13 2000
  • Message-id: <20000507203313.G4990@xxxxxxxxx>



* Wolfgang Weisselberg wrote on Sat, May 06, 2000 at 01:53 +0200:
Steffen Dettmer schrieb in 2,6K (78 Zeilen):

Bei SSL und CGI funktioniert Cacheing ja nu nicht, also etwas
langsamer.

Unsinn. Caching funktioniert schon bei CGI, es sei denn,
im Header steht ein entsprechender Hinweis an die Caches.

Na, was ist dabei z.B. mit Cookies? Damit gäbe es dann Probleme,
deshalb wird sowas i.d.R. nur vom Browser gecacht, und
Paramteraufrufe sollte man laut Empfehlung auch nicht cachen.

Und bei SSL kannst du auch cachen. Ob das gut ist?
Andere Frage.

Wie denn bitte?

Virenscanner bremsen schon richtig, klar. Aber eine
lahme Leitung wird zumindestens nicht viel langsamer, schnelle
jedoch IMHO schon. (Reden wir eigentlich über Proxies für zu
Hause oder für "richtige" Netze?)

Reden wir jetzt ueber Bandwith oder Latency? *Du* redest
ueber Latency, aber du sagst es so, als waere es Bandbreite.

Der Datendurchsatz wird durch einen Virenscanner herabgesetzt,
es sei denn, er ist verdammt schnell, also richtig verdammt mega
schnell.

Das ist wie ein Politiker vor der Wahl. :-/

Das ist irgentwie unsachlich...

Schliesslich wird pro $Zeiteinheit (bei vernuenftigem Ausbau
der Caches) genausoviel an Bytes ruebergeschoben. Nur dauert
es beim einzelnen Luser halt 0.1-0.2 sec pro Verbindung mehr

Womit scannst Du eigentlich?

AFIAK bezahlte ne Uni den Traffic zum/vom DFN.

Unter Anderem. Der DFN muss ja selber auch zahlen.

Nicht, wenn ein DFN Cache gefragt wird, weil der Traffic im DFN
Netz bleibt. Dadurch würde das DFN (nicht die Uni) Geld sparen.
Das DFN zahlt dann nur, wenn es kein Cache Hit war. Ergo etwas
weniger. Damit sollte das DFN daran interessiert sein.

Allerdings kann das DFN natürlich nur sehr schlecht mit einem
kommerziellen Anbieter verglichen werden.

Das wird dann selbst im einfachsten Fall volumenmaessig auf
die Teilnehmer umgelegt. Wenn also (fast) alle weniger
teuere USA-Verbindungen machen und dafuer mehr billigere
inner-DFN-Verbindungen macht, sinken die Gesamtkosten des DFN,
und damit auch die Kosten pro Byte.

Sicher? Ich habe gehört, daß DFN berechnet per MB/GB unabhängig
von der Zieladdresse, d.h. uni-uni in Deutschland genauso teuer
für die Unis wie Transatlantik. Kann sich aber inzwischen
geändert haben. Was kostet eigentlich ein Gig beim DFN in etwa?

50TDM/Jahr ist nicht zu verachten.

Bezahlt ne Uni so aber trozdem!

Jain. IIRC wird nicht nur rein nach Volumen gerechtet,
sondern auch wohin geroutet wird. Da sind's dann halt 30TDM
statt 70TDM.

Na, wenn das so ist (ich habs auch nur aus dritter Hand gehört),
dann wäre es ok. Bleibt aber dabei, für's DFN wäre es IMHO gut,
Proxy-Verwendung zu fördern. Na, DFN ist ja auch schon fast ne
Behörde, da ist eh alles anders :)

oki,

Steffen


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Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt,
es trägt daher weder Unterschrift noch Siegel.

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