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Re: ReiserFS und Stabilität
  • From: B.Brodesser@xxxxxxxxxxxxxx (Bernd Brodesser)
  • Date: Thu Apr 06 15:13:45 2000
  • Message-id: <20000406171345.B1953@xxxxxxxxxxxxxx>



* Lukas Geyer schrieb am 06.Apr.2000:
Philipp Thomas <pthomas@xxxxxxx> writes:
* Waldemar Brodkorb (linux@xxxxxxxxxxxxx) [20000405 14:56]:

Meine /boot-Partition ist ext2 geblieben, da es Bootmanager gibt die
mit ReiserFS noch nicht zurechtkommen oder nur mit bestimmten Optionen
(notail). Da ich auch ab und zu paar BM teste bleibt /boot bis auf
weiteres ext2.

Der wichtigste Grund ist, das reiserfs mindestens 30 MB für das Log braucht.
Für ein /boot, welches selten größer als 20 MB ist, kommt es also nicht in
Frage.

Stimmt das wirklich?

Doch ReiserFS braucht mindestens 30 MB. Ob es bei sehr großen
Partitionen mehr braucht, weiß ich nicht, wird aber wohl.

War das nicht so, daß ReiserFS einen bestimmten
Prozentsatz der Partitionsgröße für das Journal nimmt? Sollte man dann
vielleicht eine andere Partitionierungsstrategie als mit ext2fs
wählen, also eher wenige große als viele mittlere Partitionen?

Man sollte so partitionieren wie immer und nur auf den großen
Partitionen ReiserFS verwenden, während man auf den kleinen weiterhin
ext2 fährt. Unter 100 MB ist auf jeden Fall klein. Auch 200 MB würde
ich noch mit ext2 fahren.

Ich
habe übrigens auch alle meine Partitionen außer /boot mit ReiserFS
partitioniert und kann bisher auch nur Gutes sagen. (Steht allerdings
erst seit ca. 1 Woche.)

Brauchst Du überhaupt eine eigene /boot Partition? Eine eigene /boot
Partition ist nur dann Sinnvoll, wenn die / Partition nicht
vollständig in den ersten 1024 Zylinder paßt, oder Du mehere
Linux-Systeme mit unterschiedliche /-Partitionen aber mit der gleichen
/boot Partition auf Deinem Rechner hast.

Insbesondere das schnelle Hochfahren nach
einem Totalabsturz (verursacht von "Tux, a Quest for Herring"!) hat
mich doch begeistert.

Geht schnell. :)) Trotzdem sollte ich aufhören einfach den Stecker zu
ziehen. ;)

Bernd


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