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Hallo, nachdem meine Backupstrategie für ein Komplettbackup in Teilen gescheitert ist, brauche ich ein Tipp. Letztens wollte ich mit "time on my hands" nach einem nicht ganz zufriedenstellenden Ausflug nach 12.1 kurzerhand mein 11.4er mit dem Backup wiederherstellen. Die Partitioneseinteilung, Größe und die Dateisysteme waren ja unverändert, die Dateien landeten auch in den richtigen Partitionen. Ergebnis: error 16 inconsistent filesystem, nach einigen Versuchen - Neuinstallation ! ------------------------- Das bisherige Prozedere (Suse 11.4 ist das einzige Betriebssystem): Mit einem Bootmedium, hier den 11.4 Rescue Abschnitt der Installations-DVD booten, bei mir mit rsync -avxHSAX --delete /dev/sda1/ /dev//sdc5/boot_sda1 rsync -avxHSAX --delete /dev/sda5/ /dev//sdc5/root_sda5 rsync -avxHSAX --delete /dev/sda6/ /dev//sdc5/home_sda6 alle Quell-Partitionen einzeln mit den passenden Unterverzeichnisse auf dem Backupmedium synchronisieren, fertig ist das Backup. -------------------- Beim Zurückspielen den umgekehrten Weg, wieder mit Suse 11.4. Bei Schwierigkeiten, in der Grubkonsole root (hd0,0) # Root Device setzen, für /boot setup (hd0) # für den MBR quit sync reboot Resultat: error 16 inconsistent filesystem Da nichts verändert wurde und das Backup zurücksynchronisiert ist , müsste doch alles funktionieren? Ein weiterer Versuch für initrd mit dem chroot-Zauber blieb erfolglos. (Aus meiner Rezeptsammlung) mount /dev/sda5 /mnt mount --bind /proc /mnt/proc mount --bind /sys /mnt/sys mount --bind /dev /mnt/dev chroot /mnt mount /dev/sda1 /boot mkinitrd grub root (hd0,0) # Root Device setzen, für /boot setup (hd0) # hierhin wird der MBR geschrieben quit sync umount /dev/sda1 exit chroot verlassen sync Alles unmounten Resultat: error 16 inconsistent filesystem ----------------------------------- Wo ist mein Fehler? Gruß Peter -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um den Listen Administrator zu erreichen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+owner@opensuse.org
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Am Do, 08 Dez 2011 22:57:29 CET schrieb Peter Mc Donough:
Wo ist mein Fehler?
Kann ich dir nicht sagen, aber ich würde mal darüber nachdenken, ob du das nicht besser organisieren kannst. Wenn es bei mir hakt, dann kann ich nicht oder nur sehr schwer sagen, bis zu welchem Backup das Betriebssystem noch richtig funktioniert hat. Daher setze ich (sicherheitshalber) neu auf und sichere, falls überhaupt notwendig, nur die Daten, die sich _nicht_ auf der Systempartition, sondern auf mehreren HDs verstreut befinden, zurück. Vorher wurden die Daten per rsync "irgendwo" hin kopiert. Die "paar" Änderungen in /etc usw. stehen in einer Checklist und /etc gibt es auch als komprimierte Sicherung, sowie einige andere Verzeichnisse, die zu konfigurieren sind. Es ist zwar mühsam sich eine personliche Checklist zu machen, auf Dauer lohnt es sich aber. Bei Fehlersuche lernt man zwar viel, aber eine Neuinstallation ist mit heutiger Hardware in der Regel wesentlich schneller, wenn man sich vorher Gedanken über die Organisation, insbesondere Datenpartitionen, gemacht hat. Um Problemen nach kurzem Erscheinen aus dem Weg zu gehen, spendiere ich der System-HD ein paar Partitionen für alternative Distris. Bei HDs von mehreren TB, ist es egal, ob ich nun 10, 20 oder 30GB für ein weiteres Linux reserviere. So bleibt mein altes System funktionsfähig, falls das neue zu problematisch ist. Natürlich könnte man das auch virtuell ausprobieren. Ich verwende zuerst einen alten PC um mal grundsätzlich zu schauen, wie die Distri läuft, leider kann es aber dann immer hoch was hardwarespezifisches auf einem "wichtigen" PC geben. -- Αl -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um den Listen Administrator zu erreichen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+owner@opensuse.org
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Wo ist mein Fehler?
Kann ich dir nicht sagen, aber ich würde mal darüber nachdenken, ob du das nicht besser organisieren kannst.
Na, ich dachte, wie sich zeigt "falsch", ich hätte das optimal organisiert.
Wenn es bei mir hakt, dann kann ich nicht oder nur sehr schwer sagen, bis zu welchem Backup das Betriebssystem noch richtig funktioniert hat.
Das schöne an Suse ist, das ich bisher noch nie ein Backup wirklich gebraucht habe, zumindest seit ich es ausschließlich verwende. Ich finde das unheimlich schick, dass bei einem Problem ein rsync aus einem guten Backup an der richtigen Stelle genügt und man ist wieder im Spiel.
Daher setze ich (sicherheitshalber) neu auf und sichere, falls überhaupt notwendig, nur die Daten, die sich _nicht_ auf der Systempartition, sondern auf mehreren HDs verstreut befinden, zurück. Vorher wurden die Daten per rsync "irgendwo" hin kopiert. Die "paar" Änderungen in /etc usw. stehen in einer Checklist und /etc gibt es auch als komprimierte Sicherung, sowie einige andere Verzeichnisse, die zu konfigurieren sind.
Es ist zwar mühsam sich eine personliche Checklist zu machen, auf Dauer lohnt es sich aber. Bei Fehlersuche lernt man zwar viel, aber eine Neuinstallation ist mit heutiger Hardware in der Regel wesentlich schneller, wenn man sich vorher Gedanken über die Organisation, insbesondere Datenpartitionen, gemacht hat.
Da stimme ich dir zu, ich habe Kopien der Einstellung, sogar Screenshoots, wenn es nicht anders geht. Ein Backup sollte jedoch die Wiederherstellung einer bestehenden Installation erleichtern und das ging bei mir schief. Ich hätte gerne gewust warum.
Bei HDs von mehreren TB, ist es egal, ob ich nun 10, 20 oder 30GB für ein weiteres Linux reserviere. So bleibt mein altes System funktionsfähig, falls das neue zu problematisch ist. . . . leider kann es aber dann immer hoch was hardwarespezifisches auf einem "wichtigen" PC geben.
Bis zur 11.2 war das im Prinzip auch mein Weg. Ich hatte weitere kleinere Partitionen, auf denen ich jeweils die neueren Suses einrichtete und bei Gefallen mit rsync und etwas Anpassung in die regulären Partitionen verlegte. Bei 11.3 und 11.4 hatte ich Zeit und habe sie von Anfang an verwendet. Beim 12.1 sollte es zum ersten Mal ein upgrade geben. Nur der kmail- migrator bockte und ich hatte keine Zeit das auseinaderzufieseln. Zurück zu 11.4 und das Backup geht nicht. Frust ! Gruß Peter -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um den Listen Administrator zu erreichen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+owner@opensuse.org
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Am Donnerstag, 8. Dezember 2011, 22:57:29 schrieb Peter Mc Donough:
Hallo,
nachdem meine Backupstrategie für ein Komplettbackup in Teilen gescheitert ist, brauche ich ein Tipp.
Letztens wollte ich mit "time on my hands" nach einem nicht ganz zufriedenstellenden Ausflug nach 12.1 kurzerhand mein 11.4er mit dem Backup wiederherstellen. Die Partitioneseinteilung, Größe und die Dateisysteme waren ja unverändert, die Dateien landeten auch in den richtigen Partitionen.
Ergebnis: error 16 inconsistent filesystem, nach einigen Versuchen - Neuinstallation !
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Das bisherige Prozedere (Suse 11.4 ist das einzige Betriebssystem): Mit einem Bootmedium, hier den 11.4 Rescue Abschnitt der Installations-DVD booten, bei mir mit
rsync -avxHSAX --delete /dev/sda1/ /dev//sdc5/boot_sda1 rsync -avxHSAX --delete /dev/sda5/ /dev//sdc5/root_sda5 rsync -avxHSAX --delete /dev/sda6/ /dev//sdc5/home_sda6
alle Quell-Partitionen einzeln mit den passenden Unterverzeichnisse auf dem Backupmedium synchronisieren, fertig ist das Backup.
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Beim Zurückspielen den umgekehrten Weg, wieder mit Suse 11.4. Bei Schwierigkeiten, in der Grubkonsole
root (hd0,0) # Root Device setzen, für /boot setup (hd0) # für den MBR quit sync reboot
Resultat: error 16 inconsistent filesystem
Da nichts verändert wurde und das Backup zurücksynchronisiert ist , müsste doch alles funktionieren?
Ein weiterer Versuch für initrd mit dem chroot-Zauber blieb erfolglos. (Aus meiner Rezeptsammlung)
mount /dev/sda5 /mnt mount --bind /proc /mnt/proc mount --bind /sys /mnt/sys mount --bind /dev /mnt/dev chroot /mnt mount /dev/sda1 /boot mkinitrd
grub root (hd0,0) # Root Device setzen, für /boot setup (hd0) # hierhin wird der MBR geschrieben quit sync umount /dev/sda1 exit chroot verlassen sync
Alles unmounten
Resultat: error 16 inconsistent filesystem
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Wo ist mein Fehler?
Gruß Peter
Hi, ich habe mir das mal angeschaut und versucht das nachzuvollziehen. Du hast im Pfad: "rsync -avxHSAX --delete /dev/sda1/ /dev//sdc5/boot_sda1" an dieser Stelle || einen Doppelslash. Das sollte schon mal gar nicht passen. Dann meine ich, dass, wenn Du /dev/sdc5 ansprichst, danach kein Verzeichnis angeben kannst, weil /dev/sdc5 auf das Blockdevice und nicht auf einen Verzeichnispfad deutet. Der Pfad auf den rsync speichert sollte im Verzeichnisbaum sein. Sprich rsync -avxHSAX --delete /dev/sda1/ /media/Verzeichnis_fuer_sda1 Ich hoffe ich liege nicht ganz falsch. Gruß Uwe Eggert
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Danke für die Antwort,
hast im Pfad: "rsync -avxHSAX --delete /dev/sda1/ /dev//sdc5/boot_sda1" an dieser Stelle || einen Doppelslash. Das sollte schon mal gar nicht passen.
Ups, das habe ich beim Schreiben der Mail falsch gemacht. Ich habe schon auf die harte Art gelernt, das es sich für mich lohnt mit rsync immer im Zielverzeichnis "." dem Punkt, zu arbeiten, wie in rsync -avxHSAX --delete /quelle/ . Gruß Peter -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um den Listen Administrator zu erreichen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+owner@opensuse.org
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Hallo Peter, hallo Leute, Am Donnerstag, 8. Dezember 2011 schrieb Peter Mc Donough:
nachdem meine Backupstrategie für ein Komplettbackup in Teilen gescheitert ist, brauche ich ein Tipp.
Das bisherige Prozedere (Suse 11.4 ist das einzige Betriebssystem): Mit einem Bootmedium, hier den 11.4 Rescue Abschnitt der Installations-DVD booten, bei mir mit
rsync -avxHSAX --delete /dev/sda1/ /dev//sdc5/boot_sda1 rsync -avxHSAX --delete /dev/sda5/ /dev//sdc5/root_sda5 rsync -avxHSAX --delete /dev/sda6/ /dev//sdc5/home_sda6
Deine Pfade sind mindestens seltsam ;-) /dev/sd* sind normalerweise Device-Dateien, keine Verzeichnisse - Du hast also mindestens extrem komische Mountpoints oder (wahrscheinlicher) diverse "Not a directory"-Fehlermeldungen von rsync übersehen. Stattdessen solltest Du die zu sichernden Verzeichnisse angeben, also rsync [optionen] /home/ /backup/home/
Resultat: error 16 inconsistent filesystem
Hast Du mal einen fsck gemacht? Vielleicht hat grub ja recht... Gruß Christian Boltz --
Bringt ein kommerzielles Produkt wirklich einen Mehrwert, der sich wiederlegen laesst ? Wuerde mich einfach so mal interessieren... Aber klar doch, der Mehrwert ist für denjenigen, der das kommerzielle Produkt vertreibt, auf seinem Bankkonto direkt sichtbar. [Peter Beck und Michael Nausch auf postfixbuch-users]
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rsync -avxHSAX --delete /dev/sda1/ /dev//sdc5/boot_sda1 rsync -avxHSAX --delete /dev/sda5/ /dev//sdc5/root_sda5 rsync -avxHSAX --delete /dev/sda6/ /dev//sdc5/home_sda6
Deine Pfade sind mindestens seltsam ;-) /dev/sd* sind normalerweise Device-Dateien, keine Verzeichnisse - Du hast also mindestens extrem komische Mountpoints oder (wahrscheinlicher) diverse "Not a directory"-Fehlermeldungen von rsync übersehen.
Hi, recht hast du. Das kommt davon, wenn man etwas besonders elegant darstellen möchte. Also, die Suse-DVD, (Rescue) liefert das Betriebssystem, Verzeichnisse sind vorhanden, gemountet sind für die Sicherung von /boot mount -rt ext4 /dev/sda1 /mnt/mnt_in mount -t ext4 /dev/sda5 /mnt/mnt_out ab gehts ins Zielverzeichnis cd /mnt/mnt_out/boot_sda1 rsync -avxHSAX --delete /mnt/mnt_in/ . keine Fehlermeldungen, es sind auch alle Dateien vorhanden. Weder fsck noch e2fsck finden Fehler. Gruß Peter -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um den Listen Administrator zu erreichen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+owner@opensuse.org
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schon wieder
mount -rt ext4 /dev/sda1 /mnt/mnt_in mount -t ext4 /dev/sda5 /mnt/mnt_out
soll heißen mount -t ext4 /dev/sdc5 /mnt/mnt_out Peter -- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+unsubscribe@opensuse.org Um den Listen Administrator zu erreichen, schicken Sie eine Mail an: opensuse-de+owner@opensuse.org
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Am Freitag, 9. Dezember 2011, 13:30:34 schrieb Peter Mc Donough:
rsync -avxHSAX --delete /dev/sda1/ /dev//sdc5/boot_sda1 rsync -avxHSAX --delete /dev/sda5/ /dev//sdc5/root_sda5 rsync -avxHSAX --delete /dev/sda6/ /dev//sdc5/home_sda6
Deine Pfade sind mindestens seltsam ;-) /dev/sd* sind normalerweise Device-Dateien, keine Verzeichnisse - Du hast also mindestens extrem komische Mountpoints oder (wahrscheinlicher) diverse "Not a directory"-Fehlermeldungen von rsync übersehen.
Hi, recht hast du. Das kommt davon, wenn man etwas besonders elegant darstellen möchte.
Also, die Suse-DVD, (Rescue) liefert das Betriebssystem, Verzeichnisse sind vorhanden, gemountet sind für die Sicherung von /boot
mount -rt ext4 /dev/sda1 /mnt/mnt_in mount -t ext4 /dev/sda5 /mnt/mnt_out
ab gehts ins Zielverzeichnis cd /mnt/mnt_out/boot_sda1
rsync -avxHSAX --delete /mnt/mnt_in/ .
keine Fehlermeldungen, es sind auch alle Dateien vorhanden. Weder fsck noch e2fsck finden Fehler.
Gruß Peter
Wenn Du von der Suse gestartet hast , sollte es heißen: mount -rt ext4 /dev/sda1 /mnt/sda1 das heißt Deine Platte sda1 nach /mnt/sda1 mounten Jetzt kannst Du auf Deine sda1-Partition schreiben. Jetzt sollte die Platte mit der Sicherung, nehmen wir mal an sdc5 und der Pfad "boot_sda1", eingebunden werden. mount /dev/sdc5 /mnt/sdc5 und jetzt kopieren rsync -av /mnt/sdc5/boot_sda1/ /mnt/sda1/ das sollte klappen. nicht vergessen vorher noch die Pfade in mnt erstellen. Gruß Uwe Eggert
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