Mailinglist Archive: opensuse-wiki-de (142 mails)
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Re: [opensuse-wiki-de] Ein fragendes hallo
- From: Ulrich Lehmkühler <taxilemi@xxxxxx>
- Date: Thu, 23 Jun 2011 20:30:19 +0200
- Message-id: <201106232030.19640.taxilemi@gmx.de>
Kim,
Genau deswegen frage ich ja: Eine komplette HKL ist in Tabellenform nicht zu
erstellen, schon klar. Aber der gemeine Nutzer steigt ja nicht auf
Opensuse/Linux um und kauft sich dazu einen neuen Rechner, der bekommt ein
altes Schätzchen oder probiert seine vorhanden Dinge mal aus und DANN kommt
die Frage "Bekomme ich die HW zum laufen?" - und zwar vor der Installation!
Und das ist mitnichten trivial, zwei kleine, aktuelle Beispiele: Mein Mustek
ScanExpress A3 USB lief erst nach Studium der gt68xx-Backend-Seite und Suche
der Firmware. Allerdings verweigert er unter XP den Dienst, Scannen
funktioniert, aber die Daten kommen nicht im Twainmodul an. Dafür läuft der HP
Scanjet 8200 zwar unter XP (Installation des komplleten Treiberpaketes
220MB!!!), aber zeigt dazu unter Linux trotz Opensuse-Autokonfiguration (wenn
man in die avision.conf Hersteller- und Produkt-ID einträgt) keine Lust
("Invalid argument", obwohl derselbe, natürlich an die HW angepaßte Befehl
beim Mustek den verlangten Testscan liefert); unter Aptosid dasselbe Bild.
Eigentlich wollte ich schon auf fehlende Firmware tppen, doch bis jetzt (beim
Mustek waren die Symptome bis zu deren Installation dieselben) konnte ich
keinen Infos über eine notwendige Firmware finden. Selbst bis Anfänger die
gt68xx-Backend-Seite gefunden haben und verstanden haben, dürfte so mancher
schon fluchend aufgegeben haben.
Die Frage ist nur, was will Opensuse? Sich als Distri für Einsteiger UND Profis
positionieren oder wie Fedora sich an erfahrene Anwender richten und die
Einsteiger auf Ubuntu verweisen? Ich hatte YaST immer als Werkzeug für
Anfänger verstanden und war am Anfang (7.1) recht froh darum.
Wenn man die Einsteiger im Blick hat, dann sollten auch auch Infos
bereitstehen, welche HW als funktionierend bekannt ist - und zwar bevor, die
Installations-DVD angeworfen wird. Überraschungen (s.o.) gibt es noch genug.
Ob man dazu Smolt oder YaST oder was auch immer nimmt, das gehört in den
nächsten Schritt.
Und ich bin der letzte, der sich Arbeit sucht, die nemand haben will ...
Gruß
Ulrich Lehmkühler
--
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Ich glaube du hast das Thema etwas vefehlt, um ehrlich zu sein. Es geht
ja nicht darum, die HKL komplett abzuschaffen, sondern diese ins Forum
zu verlegen. Und der Durchschnittsuser sucht sich seine Lösungen
normalerweise über Google. Und dort haben die Foren die höheren
Einträge, also würde er es einfacher haben, wenn die Listen in die Foren
verlegt werden. Wie die dort weitergepflegt werden, hängt von den
Foren-Mitgliedern ab.
Genau deswegen frage ich ja: Eine komplette HKL ist in Tabellenform nicht zu
erstellen, schon klar. Aber der gemeine Nutzer steigt ja nicht auf
Opensuse/Linux um und kauft sich dazu einen neuen Rechner, der bekommt ein
altes Schätzchen oder probiert seine vorhanden Dinge mal aus und DANN kommt
die Frage "Bekomme ich die HW zum laufen?" - und zwar vor der Installation!
Und das ist mitnichten trivial, zwei kleine, aktuelle Beispiele: Mein Mustek
ScanExpress A3 USB lief erst nach Studium der gt68xx-Backend-Seite und Suche
der Firmware. Allerdings verweigert er unter XP den Dienst, Scannen
funktioniert, aber die Daten kommen nicht im Twainmodul an. Dafür läuft der HP
Scanjet 8200 zwar unter XP (Installation des komplleten Treiberpaketes
220MB!!!), aber zeigt dazu unter Linux trotz Opensuse-Autokonfiguration (wenn
man in die avision.conf Hersteller- und Produkt-ID einträgt) keine Lust
("Invalid argument", obwohl derselbe, natürlich an die HW angepaßte Befehl
beim Mustek den verlangten Testscan liefert); unter Aptosid dasselbe Bild.
Eigentlich wollte ich schon auf fehlende Firmware tppen, doch bis jetzt (beim
Mustek waren die Symptome bis zu deren Installation dieselben) konnte ich
keinen Infos über eine notwendige Firmware finden. Selbst bis Anfänger die
gt68xx-Backend-Seite gefunden haben und verstanden haben, dürfte so mancher
schon fluchend aufgegeben haben.
Die Frage ist nur, was will Opensuse? Sich als Distri für Einsteiger UND Profis
positionieren oder wie Fedora sich an erfahrene Anwender richten und die
Einsteiger auf Ubuntu verweisen? Ich hatte YaST immer als Werkzeug für
Anfänger verstanden und war am Anfang (7.1) recht froh darum.
Wenn man die Einsteiger im Blick hat, dann sollten auch auch Infos
bereitstehen, welche HW als funktionierend bekannt ist - und zwar bevor, die
Installations-DVD angeworfen wird. Überraschungen (s.o.) gibt es noch genug.
Ob man dazu Smolt oder YaST oder was auch immer nimmt, das gehört in den
nächsten Schritt.
Und ich bin der letzte, der sich Arbeit sucht, die nemand haben will ...
Gruß
Ulrich Lehmkühler
--
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