Mailinglist Archive: opensuse-wiki-de (142 mails)
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Re: [opensuse-wiki-de] Ein fragendes hallo
- From: Ulrich Lehmkühler <taxilemi@xxxxxx>
- Date: Sun, 19 Jun 2011 08:32:49 +0200
- Message-id: <201106190832.50032.taxilemi@gmx.de>
Kim, Lisufa ... und ...
Einigkeit besteht wohl darüber, daß die HKL sowohl Newbies ansprechen als auch
pflegeleicht sein soll. Aber dann ...
1. Einheiltiches Aussehen: Logisch, aber es gibt die HW, der man nur mit
generellen Kocherezepten oder HOWTOs Herr werden kann, wie z.B. die schon
angesprochen Seriell/Parallel-Karten und v.a. die Grafikkarten. Im ersten Falle
wären HW-Adressen zu ermitteln und in irgendeine der modprobe/udev-Dateien
einzutragen, im zweiten Fall ist eine Unterscheidung nach Hersteller (AMD/ATI,
Nvidia, Matrox/SIS etc.) notwendig und auch jetzt schon realisiert.
2. Für jede HW eine eigenen Seite ist ein sicher wünschenswertes, doch sehr
hochgestecktes Ziel, daß meiner Ansicht nach an der Erwartung des Newbies
vorbeischießt. Ich brauche keine eigenen Seite für eine HW, die sich selbst
konfiguriert, das verwirrt nur. Aber ich brauche eine HW-Seite, wenn ergänzende
Einträge in Konfigurationsdateien oder die Installation von Firmwaredateien
notwendig sind.
Zu letzterem nur ein aktuelles Beispiel: Habe gerade eine (offiziell
unterstützte) Medion-DVB-t-Karte (CTX 953 Hybrid) ersteigert: Während der
Installation wurde zwar 3 Programme (motv, nextepg,...) nachinstalliert, aber
nicht das Fimrware-Paket "kernel-firmware". Dort sind die
erforderlichenFirmware-Dateien (v4l-saa7164-1.0.2/3.fw sowie dvb-fe-
tda10045/6.fw und dvb-fe-tda10048-1.0.fw) zwar auch nicht enhalten, aber wenn
das nicht aus Urheberrechtsgründen nicht möglich ist, dann hätte zumindest ein
Hinweisfenster erscheinen müssen: "Die Karte benötigt zu Funktion die
Firmware-Datei(en) 'xxx.fw' im Verzeichnis '/lib/firmware'". Das kapiert auch
ein Anfänger und diese Informationen muß den Erstellern der YaST-Pakete UNSERE
HKL liefern.
3. Forensuche wird kein Newbie machen, der über Linux erst nachdenkt: Gewöhnt
an den Packungsaufdruck "Treiber für XP/Vista", manchmal auch noch "Win98"
bzw. "Win7" oder "MAC ab/bis 10.5" will er einen schnellen Überblick: "Bekomme
ich meine HW zum Laufen?" Und hier muß eine HKL mindestens die HW auflisten,
die automatisch von Linux unterstützt wird, sonst können wir die HKL gleich
begraben. Nur die Profibastler werden nach meiner Einschätzung erstmal eine
LiveCD booten oder auf separater Partition eine Distri installieren und DANACH
via Google in die Mailinglisten schauen. Und eine HKL muß vor allem die
beiden Treiberseiten zusammenführen: OpenSource und proprietär, im Falle der
schon angesprochen Scanner also SANE und Herstellerprojekte HPLIP bzw.
Epkowa/Avansys für Epson und den japanischen CANON-Server - auch wenn die GPL-
Anhänger jetzt protestieren werden: Als OpenSource- oder GPL-Anhänger wird man
nicht geboren, sondern da wächst eine Überzeugung - und die IMMER langsam!
4. Die Liste automatisch konfigurierter HW ist in Linux enthalten: Via YaST.
Wir müssen nur die Infos rausziehn und fürs Web aufbereiten. Wenn dann aus dem
Nutzerkreis weitere Infos kommen, müssen diese mit dem entsprechenden
Datensatz verknüpft werden, damit die Hardware-Entwickler diese
Nutzerinformationen in künftige Versionen einarbeiten können. Das Ziel ist
doch: Soviel HW wie möglich mit so wenig Installationsaufwand wie nötig zu
unterstützen. Im Falle der gerade von mir vorgenommen Ergänzung zum bisher als
nicht unterstützt gekennzeichneten Scanner "Mustek ScanExpress A3 USB" sollte
dies bedeuten: Im kommenden Opensuse-Release sollte entweder die Firmware
(z.B. in einem dann automatisch installierten Paket "kernel-firmware" oder
"Scanner-Firmware") nebst angepaßter "/etc/sane.d/gt68xx.conf" enthalten sein
oder, falls die Firmware-Freigabe nicht möglich ist, eine eine ebenfalls
vorbereitete, in den Einträgen aber auskommierte "gt68xx.conf" nebst einem
kurzen Textfenster "Bitte stellen Sie sicher, daß die Datei 'A32fw.usb' im
Verzeichneis '/lib/firmware' enthalten ist und entfernen Sie die die
Kommentarezeichen unterhalb des Eintrages 'Mustek ScanExpress A3 USB' in der
Datei '/etc/sane.d/gt68xx.conf'".
Eine HKL mit wenigen Einträgen kann man abschaffen und eine ausführliche HKL,
deren Ergebnisse von der Entwicklerseite nicht oder sehr schleppend
berücksichtigt wird, brauchen wir in der Tat nicht, beides wäre zu viel
Arbeit...
Gruß
Ulrich Lehmkühler
--
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Einigkeit besteht wohl darüber, daß die HKL sowohl Newbies ansprechen als auch
pflegeleicht sein soll. Aber dann ...
1. Einheiltiches Aussehen: Logisch, aber es gibt die HW, der man nur mit
generellen Kocherezepten oder HOWTOs Herr werden kann, wie z.B. die schon
angesprochen Seriell/Parallel-Karten und v.a. die Grafikkarten. Im ersten Falle
wären HW-Adressen zu ermitteln und in irgendeine der modprobe/udev-Dateien
einzutragen, im zweiten Fall ist eine Unterscheidung nach Hersteller (AMD/ATI,
Nvidia, Matrox/SIS etc.) notwendig und auch jetzt schon realisiert.
2. Für jede HW eine eigenen Seite ist ein sicher wünschenswertes, doch sehr
hochgestecktes Ziel, daß meiner Ansicht nach an der Erwartung des Newbies
vorbeischießt. Ich brauche keine eigenen Seite für eine HW, die sich selbst
konfiguriert, das verwirrt nur. Aber ich brauche eine HW-Seite, wenn ergänzende
Einträge in Konfigurationsdateien oder die Installation von Firmwaredateien
notwendig sind.
Zu letzterem nur ein aktuelles Beispiel: Habe gerade eine (offiziell
unterstützte) Medion-DVB-t-Karte (CTX 953 Hybrid) ersteigert: Während der
Installation wurde zwar 3 Programme (motv, nextepg,...) nachinstalliert, aber
nicht das Fimrware-Paket "kernel-firmware". Dort sind die
erforderlichenFirmware-Dateien (v4l-saa7164-1.0.2/3.fw sowie dvb-fe-
tda10045/6.fw und dvb-fe-tda10048-1.0.fw) zwar auch nicht enhalten, aber wenn
das nicht aus Urheberrechtsgründen nicht möglich ist, dann hätte zumindest ein
Hinweisfenster erscheinen müssen: "Die Karte benötigt zu Funktion die
Firmware-Datei(en) 'xxx.fw' im Verzeichnis '/lib/firmware'". Das kapiert auch
ein Anfänger und diese Informationen muß den Erstellern der YaST-Pakete UNSERE
HKL liefern.
3. Forensuche wird kein Newbie machen, der über Linux erst nachdenkt: Gewöhnt
an den Packungsaufdruck "Treiber für XP/Vista", manchmal auch noch "Win98"
bzw. "Win7" oder "MAC ab/bis 10.5" will er einen schnellen Überblick: "Bekomme
ich meine HW zum Laufen?" Und hier muß eine HKL mindestens die HW auflisten,
die automatisch von Linux unterstützt wird, sonst können wir die HKL gleich
begraben. Nur die Profibastler werden nach meiner Einschätzung erstmal eine
LiveCD booten oder auf separater Partition eine Distri installieren und DANACH
via Google in die Mailinglisten schauen. Und eine HKL muß vor allem die
beiden Treiberseiten zusammenführen: OpenSource und proprietär, im Falle der
schon angesprochen Scanner also SANE und Herstellerprojekte HPLIP bzw.
Epkowa/Avansys für Epson und den japanischen CANON-Server - auch wenn die GPL-
Anhänger jetzt protestieren werden: Als OpenSource- oder GPL-Anhänger wird man
nicht geboren, sondern da wächst eine Überzeugung - und die IMMER langsam!
4. Die Liste automatisch konfigurierter HW ist in Linux enthalten: Via YaST.
Wir müssen nur die Infos rausziehn und fürs Web aufbereiten. Wenn dann aus dem
Nutzerkreis weitere Infos kommen, müssen diese mit dem entsprechenden
Datensatz verknüpft werden, damit die Hardware-Entwickler diese
Nutzerinformationen in künftige Versionen einarbeiten können. Das Ziel ist
doch: Soviel HW wie möglich mit so wenig Installationsaufwand wie nötig zu
unterstützen. Im Falle der gerade von mir vorgenommen Ergänzung zum bisher als
nicht unterstützt gekennzeichneten Scanner "Mustek ScanExpress A3 USB" sollte
dies bedeuten: Im kommenden Opensuse-Release sollte entweder die Firmware
(z.B. in einem dann automatisch installierten Paket "kernel-firmware" oder
"Scanner-Firmware") nebst angepaßter "/etc/sane.d/gt68xx.conf" enthalten sein
oder, falls die Firmware-Freigabe nicht möglich ist, eine eine ebenfalls
vorbereitete, in den Einträgen aber auskommierte "gt68xx.conf" nebst einem
kurzen Textfenster "Bitte stellen Sie sicher, daß die Datei 'A32fw.usb' im
Verzeichneis '/lib/firmware' enthalten ist und entfernen Sie die die
Kommentarezeichen unterhalb des Eintrages 'Mustek ScanExpress A3 USB' in der
Datei '/etc/sane.d/gt68xx.conf'".
Eine HKL mit wenigen Einträgen kann man abschaffen und eine ausführliche HKL,
deren Ergebnisse von der Entwicklerseite nicht oder sehr schleppend
berücksichtigt wird, brauchen wir in der Tat nicht, beides wäre zu viel
Arbeit...
Gruß
Ulrich Lehmkühler
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