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[opensuse-translation-de] "Desktop konfigurieren" / Desktop-Übersetzungen im Allgemeinen
  • From: Jannick Kuhr <jakuhrlinux@xxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Sat, 21 Feb 2009 12:39:59 +0100
  • Message-id: <6d80a5db0902210339u465bc127q40ca9500dc00e907@xxxxxxxxxxxxxx>
Moin allerseits,

ich habe gestern meine Factory-Installation aktualisiert (Yast mit
KDE4-Oxygen! Toll!) und bin dabei im Startmenü über den String
"Desktop konfigurieren" gestolpert, der wohl im Rahmen des Bugs 426398
als Übersetzung der doppelt belegten Systemeinstellungen eingeführt
wurde. Dazu habe ich drei Anmerkungen bzw. Fragen im Bezug auf
Sprache, Inhalt und Organisatorisches:

1. Sprache: Da dieser String soweit ich das sehe ausschließlich in KDE
verwendet wird, sollte sich die Übersetzung unbedingt auch an den
Übersetzungsrichtlinien und Standardübersetzungen von KDE orientieren.
Dabei gilt Desktop --> Arbeitsfläche und configure --> einrichten. Der
String müsste bei konsequenter Anwendung dann "Arbeitsfläche
einrichten heißen". Das wird in dem Bugreport auch so angesprochen,
ist aber in Factory im Moment anders.

2. Inhalt: "Arbeitsfläche einrichten" ist in meinen Augen insofern
ungünstig gewählt, da es zum einen nicht wirklich das wiederspiegelt,
was die Systemsettings genau machen (Sound, Netzwerkverbindungen,
Passwörter usw. KDE-weit...) und zum anderen dann auch doppelt belegt
ist, da die "Einstellungen zum Erscheinungsbild" auch
"Arbeitsflächen-Einstellungen" heißen, hier aber der Begriff
treffender gewählt ist, da es sich wirklich nur um die Einrichtung von
Plasma und der Arbeitsfläche handelt. Von daher würde ich vorschlagen
für die Systemsettings die Übersetzung "KDE einrichten" zu verwenden.
Denn das ist es ja, was wirklich geschieht. Es kann eine umfassende
Einrichtung von KDE vorgenommen werden. Das ist mehr als nur die
Arbeitsfläche und weniger als das ganze System.

3. Organisatorisches: Hier hätte ich noch eine Frage zum Ablauf bei
den Desktop-Übersetzungen. Bei XYZbuntu besteht das große Problem,
dass in Rosetta/Launchpad ein Fork der offiziellen Übersetzung
besteht, der sich immer weiter von der fast immer weit besseren
Upstream-Übersetzung entfernt. Wie ist das bei unseren
Desktop-Übersetzungen? Wir sammeln dabei sämtliche
Desktop-Übersetzungen aller Programme in 4 oder 5 Dateien, richtig?
Die meisten unübersetzen Strings entstehen ja, zumindest was KDE
angeht, durch Backports von Features aus künftigen Versionen, die
meist von Upstream noch nicht übersetzt sind. Wir versuchen dann diese
Lücken zu füllen, wenn möglich mit Übersetzungen aus KDEs trunk, aber
sonst auch alleine. Wie stellen wir sicher, dass beim nächsten Release
alle diese Desktop-Strings wieder auf die dann hoffentlich existenten
Upstream-Übersetzungen gesetzt werden? Ist diese Problematik bedacht
worden? Oder entfernen wir uns mit jedem Release weiter vom Original?
Karl? Coolo?

Euch allen ein schönes Wochenende! Ich muss jetzt irgendwie mal ein
bisschen was lernen, sonst wird das mit meinem Abschlussexamen im
April nichts ;-)

Jannick
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