Mailinglist Archive: opensuse-programming-de (209 mails)
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Re: diverse Makefiles, Makefile.PL und PREFIX
- From: Ralf Corsepius <corsepiu@xxxxxxxxxxxxxx>
- Date: 09 Feb 2003 00:10:35 +0100
- Message-id: <1044745834.13200.34.camel@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Am Sam, 2003-02-08 um 19.49 schrieb Bernhard Walle:
> Hallo,
>
> On Sat, 08 Feb 2003 at 17:53 (+0100), Ralf Corsepius wrote:
> > Am Sam, 2003-02-08 um 15.25 schrieb Bernhard Walle:
> > > On Sat, 08 Feb 2003 at 14:36 (+0100), Ratti wrote:
> > > > Am Sam, 2003-02-08 um 11.08 schrieb Bernhard Walle:
> > > > > On Sat, 08 Feb 2003 at 10:51 (+0100), Ratti wrote:
> > >
> > > > > > Stimmt.
> > > > > > Da ich aber kein Perl-Modul gefunden habe, welches in der Lage wäre,
> > > > > > Dateien zu kopieren bei vollständiger Beibehaltung der Attribute, mache
> > > > > > ich sowas ohnehin über die Shell:
> > > > > > `cp -a $src $dest`;
> > > > >
> > > > > Ist -a nicht eine GNU-Erweiterung? Bin mir aber nicht sicher.
> > > >
> > > > Tja. Ich weiss es nicht. Aber was soll ich machen? Wenn andere das
> > > > Feature nicht anbieten kann ich
> > > > a) Für alle das Feature auch nicht anbieten
> > > > b) Nur den OSsen eine lange Nase ziehen, die das Feature
> > > > nicht haben.
> > > >
> > > > Ich bevorzuge b).
> > Es liegt bei Dir. Ich bevorzuge
> >
> > c) Portable Lösungen ("Schreib deinen Code so, dass das Problem erst gar
> > nicht auftritt")
> >
> > > Man kann ja zunaechst pruefen, ob es sich um eine GNU-Umgebung handelt
> > Ein besserer Ansatz wäre, zu prüfen, ob ein System ein Feature bietet
> > und es dann zu nutzen, wenn dieses Feature Vorteile bietet, nicht wie Du
> > vorschlägst, auf "GNU" oder "Linux" o.ä. zu testen.
>
> Und wie testet man sowas (in diesem Fall) zuverlaessig? Einfach cp -a
> ausfuehren und Fehlercodes ueberpruefen? Wohl eher nicht.
Das wäre eine prinzipielle Möglichkeit und kann, wie Du erkannt hast, im
Detail schnell sehr komplex werden.
Nur ist "cp -a" ein Klassiker unter den Portabilitätsproblemen, zu dem
es eigentlich keine wirkliche Lösung gibt.
Ausserdem kann man durchaus der Meinung sein, dass "cp -a" generell
keinen Sinn in Makefiles macht und sich eigentlich immer vermeiden
lässt.
> > > ich habe mich aber mal an einem HP_UX-System eingeloggt und in dessen
> > > Manpage nachgesehen, von -a steht da jedenfalls nichts.
> > Der Auszug oben stammt aus einer SunOS4-Manpage (SunOS4 stellt ungefähr
> > den kleinsten gemeinsamen Nenner der Shellprogrammierung dar.)
>
> Gibt's die irgendwo im Internet?
Nicht, dass ich wüsste :-)
Ralf
> Hallo,
>
> On Sat, 08 Feb 2003 at 17:53 (+0100), Ralf Corsepius wrote:
> > Am Sam, 2003-02-08 um 15.25 schrieb Bernhard Walle:
> > > On Sat, 08 Feb 2003 at 14:36 (+0100), Ratti wrote:
> > > > Am Sam, 2003-02-08 um 11.08 schrieb Bernhard Walle:
> > > > > On Sat, 08 Feb 2003 at 10:51 (+0100), Ratti wrote:
> > >
> > > > > > Stimmt.
> > > > > > Da ich aber kein Perl-Modul gefunden habe, welches in der Lage wäre,
> > > > > > Dateien zu kopieren bei vollständiger Beibehaltung der Attribute, mache
> > > > > > ich sowas ohnehin über die Shell:
> > > > > > `cp -a $src $dest`;
> > > > >
> > > > > Ist -a nicht eine GNU-Erweiterung? Bin mir aber nicht sicher.
> > > >
> > > > Tja. Ich weiss es nicht. Aber was soll ich machen? Wenn andere das
> > > > Feature nicht anbieten kann ich
> > > > a) Für alle das Feature auch nicht anbieten
> > > > b) Nur den OSsen eine lange Nase ziehen, die das Feature
> > > > nicht haben.
> > > >
> > > > Ich bevorzuge b).
> > Es liegt bei Dir. Ich bevorzuge
> >
> > c) Portable Lösungen ("Schreib deinen Code so, dass das Problem erst gar
> > nicht auftritt")
> >
> > > Man kann ja zunaechst pruefen, ob es sich um eine GNU-Umgebung handelt
> > Ein besserer Ansatz wäre, zu prüfen, ob ein System ein Feature bietet
> > und es dann zu nutzen, wenn dieses Feature Vorteile bietet, nicht wie Du
> > vorschlägst, auf "GNU" oder "Linux" o.ä. zu testen.
>
> Und wie testet man sowas (in diesem Fall) zuverlaessig? Einfach cp -a
> ausfuehren und Fehlercodes ueberpruefen? Wohl eher nicht.
Das wäre eine prinzipielle Möglichkeit und kann, wie Du erkannt hast, im
Detail schnell sehr komplex werden.
Nur ist "cp -a" ein Klassiker unter den Portabilitätsproblemen, zu dem
es eigentlich keine wirkliche Lösung gibt.
Ausserdem kann man durchaus der Meinung sein, dass "cp -a" generell
keinen Sinn in Makefiles macht und sich eigentlich immer vermeiden
lässt.
> > > ich habe mich aber mal an einem HP_UX-System eingeloggt und in dessen
> > > Manpage nachgesehen, von -a steht da jedenfalls nichts.
> > Der Auszug oben stammt aus einer SunOS4-Manpage (SunOS4 stellt ungefähr
> > den kleinsten gemeinsamen Nenner der Shellprogrammierung dar.)
>
> Gibt's die irgendwo im Internet?
Nicht, dass ich wüsste :-)
Ralf
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