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Datenbank-Applikation
  • From: Ralf Schneider <ralf@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Mon, 10 Feb 2003 17:35:50 +0100
  • Message-id: <200302101735.50977.ralf@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Hallo,

ich bin gerade dabei, eine Anwendung zu programmieren, die über ODBC unter
Linux auf eine Datenbank (SAPDB) zugreift. Der Zugriff auf die Datenbank soll
nur über die Client-Software möglich sein, da diese die
Zugriffsberechtigungen der Benutzer applikationspezifisch prüft. Die Benutzer
sollen sich also nicht direkt an der Datenbank mit einer Query-Software o.ä.
anmelden können, um so die Zugriffskontrolle der Anwendung zu umgehen.

Ich möchte es gerne vermeiden, einen Server zu programmieren, der ein eigenes
Protokoll implementiert und sich um so Sachen wie die Behandlung von großen
Binärdaten kümmert. Das ist ja auch mit ODBC schon vorhanden.

Eine Idee war, dass sich die Anwendung immer mit einem speziellen Benutzer an
der Datenbank anmeldet, dessen Zugangsdaten nicht veröffentlicht werden. Die
Frage ist nur, wo kann ich diese Zugangsdaten ablegen, damit die
Client-Software darauf zugreifen kann? Im Source-Code ablegen scheidet aus,
da die Software Open-Source werden soll. Eine Möglichkeit wäre, die Daten auf
dem Server in einer Datei abzulegen, die nur der Administrator lesen kann,
und einen kleinen Daemon zu schreiben, der die Zugangsdaten an die
Client-Software schickt.

Hat von euch jemand Erfahrungen mit Datenbank-Anwendungen und weiss, wie ich
dieses Problem lösen kann?

Vielen Dank,
Ralf.

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