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Re: [opensuse-multimedia-de] [VLC] Abspielprobleme mit Live-Streams
  • From: Manfred Tremmel <Manfred.Tremmel@xxxxxx>
  • Date: Sat, 30 May 2009 13:19:22 +0200
  • Message-id: <200905301319.22981.Manfred.Tremmel@xxxxxx>
Am Samstag, 30. Mai 2009 schrieb David Haller:

Die i686 Version ist schon die richtige für deinen iP3 (i686 sind
IIRC alle Intel ab Pentium Pro / Pentium II, Pentium (MMX) sind evtl.
noch i586), allerdings kann deine CPU (wie meine in der alten Kiste:

Richtig. Und wäre die CPU nicht i686 kompatibel, würde YaST die Pakete
auch nicht versuchen zu installieren, sondern sich auf die i586er Pakete
begrenzen. Die i686er Pakete bieten die Möglichkeit zu höheren
Optimierungen, man kann z.B. auch mmx aktivieren, das bei i586er CPUs
nur teilweise vorhanden ist und deshalb deaktiviert werden muss.

Athlon 500) zu langsam sein für H.264 bei mehr als "Briefmarke"...
Mal annehmend, daß dein P3 >= 1 GHz hat, solltest du grob geschätzt
MPEG2 in PAL Auflösung (720x576, ggfs. anamorph), DIVX ebenso, aber
nur "grade so", H.264 nur in "kleiner" (z.B. 512x384 o.ä.) noch
ruckelfrei abspielen[1].

Naja, PAL-DVDs (720x576) spielt mein Pentium II mit 400 MHz auch ab.
Wichtig ist, dass die Grafikkarte mithilft (XVideo-Extension) und kein
Deinterlacing fällig wird. Das schluckt nämlich je nach Qualität oft
deutlich mehr als das MPEG2 decoding (Kaffeine mit höchster
Deinterlacingstufe kostet das Deinterlacing ungefähr dreimal so viel
CPU-Zeit wie das MPEG2 decoding).
H.264 ist da natürlich noch ein ganz anderes Kaliber, sollte aber in PAL
Auflösung mit einem P3 1GHz noch klappen.

Bzgl. Ton ist es aber nochmal ne ganz andere Sache, da können die
aktuellen Sachen wie "Pulse-Audio", Gstreamer etc. viel Ärger
machen. Je nachdem wie schnell dein iP3 also ist, bzw. wie das ganze
neumodische Krams von KDE/Gnome konfiguriert ist / funktioniert, kann
es also Probleme geben. Festes Einstellen auf "ALSA" Ausgabe sollte
helfen.

Mein Credo, alsa-plugins-pulse deinstallieren und in Yast auf tabu
setzen, dass es kein Programm automatisch nachinstalliert. Dann alle
Anwendungen, die es ermöglichen fix auf alsa stellen, damit Automatismen
nicht die OSS-Emulation verwenden. "Pulse-Audio" ist ein Geschwür in der
Linux-Soundlandschaft!
Gstreamer sollte in den Zusammenhang allerdings keine Probleme bereiten,
es ist ein Mediaframework wie die xine-lib und sollte Programme, die es
nicht benutzen nicht beeinflussen.

Wenn deine CPU zu lahm wäre, sollte sich das zuerst bei der Video-,
nicht bei der Audiowiedergabe von Filmen manifestieren ...

Nicht zwangsweise. Die Videodecodierung schluckt natürlich mehr
Rechenpower, aber je nach Priorisirung kann auch audio als erstes ins
stocken geraten.

Bzgl. der Tonprobleme würde die Ausgabe von VLC (und mir auch von
mplayer, falls der ebenfalls "muckt") helfen. Achso: zur Kontrolle
könntest / solltest du auch mal testen, wie es mit 'xine' (ebenfalls
von Packman) tut (oder auch nicht).

Und dabei vielleicht die CPU auslastung verfolgen, z.B. top mitlaufen
lassen und schauen, ob Idle auf 0 sinkt.

BTW @ Detlef / Manfred (zur Weiterleitung): könnte man das
'--enable-dc1394' erstmal aus dem .spec werfen? Scheint ja (nicht nur
bei Christian, siehe opensuse-de) viel Ärger zu machen. Am besten
(bis es dann mal tut) konsequent per explizitem '--disable-dc1394'?

Ich frag mal bei Detlef an, hatte ja sicher seine Gründe, das
reinzunehmen.

[1] bei mir reicht's nicht mal dafür. H.264 geht mit max. 384x288
oder so, Divx mit ~684x384, MPEG2 gerade noch mit PAL...

Hm, das schafft mein oles PowerBook G3 mit 266 MHz ja fast noch.


--
Machs gut | http://www.iivs.de/schwinde/buerger/tremmel/
| http://packman.links2linux.de/
Manfred | http://www.knightsoft-net.de
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