Mailinglist Archive: opensuse-multimedia-de (421 mails)

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Re: [suse-multimedia] noteedit
  • From: Manfred Tremmel <Manfred.Tremmel@xxxxxx>
  • Date: Sun, 4 May 2003 13:40:34 +0200
  • Message-id: <200305041340.34467.Manfred.Tremmel@xxxxxx>
Am Sonntag, 4. Mai 2003 03:23 schrieb Sven Rodenbeck:

> Das ist interessant. Können wirklich manche Soundkarten kein MIDI ?

Definitionsfrage. Eine externe MIDI-Schnittstelle dürften mehr oder
weniger alle haben, nur bringt die reichlich wenig, wenn man keinen
Instrumentenpark (oder zumindestens nen Synthesizer) mit
MIDI-Schnittstelle hat. Nen Hardwareseitigen MIDI-Synthesizer haben
wohl nicht so viele Karten, da es für heutige Rechner eine
Softwaresynthesizer mehr oder weniger unbedeutende Rechenzeit schluckt.
Bei Windows wird das halt in der Regel im Treiber integriert, so dass
der User das gar nicht mitkriegt. Unter Linux geht das halt seit kurzem
mit der timidity integration in ALSA, wie beschrieben, müsste halt
nocht in Yast integriert werden, damit da keine Handarbeit nötig wird.

Vor dem Kauf einer Soundkarte würd ich auf jeden Fall mal
http://www.alsa-project.org/alsa-doc/ anschaun. Wichtig ist der
"Hardware mixing support", damit man keine besetzten /dev/dsp hat wenn
z.B. arts läuft

> MIDI gibt's doch schon IMHO vor Win95/Linux.

Das ist viel, viel älter.

> Wir hatten in der Band Ende der 80iger schon Keybords (DX 7 Yamaha
> oder Roland D50) mit MIDI-Schnittstellen. Später, Anfang der 90iger,
> gab's sogar E-Gitarren und E-Bässe dafür.

Wieso auch nciht.

> Wieso gibts denn dann Soundkarten, die so ein "altes" Interface nicht
> unterstützen?

Wie gesagt, wenn nicht in Hardware, dann halt in Software. Der Zwang zum
sparen wegen der Billigdiscounter trifft halt alle und ne Soundkarte
ist nichts mit dem man bei der breiten Masse werben kann, die muß
demzufolge vor allem billig sein.

--
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