Mailinglist Archive: opensuse-mobile (24 mails)

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Re: [opensuse-mobile] DVD-Laufwerk nicht im Bios
  • From: Wolfgang Rohmann <wolf.rohmann@xxxxxx>
  • Date: Mon, 5 Feb 2007 20:34:32 +0100
  • Message-id: <200702052034.32646.wolf.rohmann@xxxxxx>
Am Montag, 5. Februar 2007 16:30:49 schrieb Thomas Renninger:
> On Fri, 2007-02-02 at 18:24 +0100, Wolfgang Rohmann wrote:
> > Hallo miteinander,
> > ich habe in mein Notebook (ca 5 Jahre alt) ein neues Kombi-Laufwerk
> > eingebaut. Es lief problemlos. Als ich jetzt auf Suse 10.2 updaten wollte
> > merkte ich, dass es nicht möglich war vom Laufwerk zu booten, da es auch
> > vom BIOS gar nicht erkannt oder eingetragen war. Beim Festplattenwechsel
> > im letzten Jahr klappte dies problemlos.
> > Es gibt auch in meinem BIOS keine Einstellungsmöglichkeiten für die
> > Laufwerke. Da kein Diskettenlaufwerk drin ist und auch im BIOS keine
> > Option für Start von USB stehe ich etwas auf dem Schlauch. BIOS.Update
> > ist nicht, da das Dingen damals von Vobis zusammengestellt wurde.
> > Uberhaupt sind die Einstellungsmöglichkeiten im BIOS sehr spärlich.
> > Hat jemand eine Idee, wie ich die Suse trotzdem noch auf die Festplatte
> > bekomme?
>
> Bei aelteren Rechnern die Standard workarounds, versuch's mal mit:
> pci=noacpi
> noapic
>
> (Evtl, wurde auch acpi und/oder apic ausgeschaltet weil der Rechner zu
> alt ist, dann andersrum: acpi=force, lapic, apic).
> Es ist halt ein Datum genommen worden, bei dem man annimmt, dass es ab
> da sinnvoller ist per default apic und ACPI (das ganze auch noch mal ein
> bisschen verfeinert, wenn Intel, dann benutze APIC ab 19xy, wenn AMD
> dann etwas spaeter, fuer ACPI wieder extra ...).
> Aber mit dieser Methode ist es unmoeglich alle Rechner richtig zu
> erwischen...
>
> Achja, probier auch mal "noapic maxcpus=0", da ist auf 10.2 bei vielen
> Rechnern etwas kaputt, seitdem wir einen smp kernel per default
> installieren.
>
> Thomas

Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Antwort. Leider wird das Laufwerk ja schon beim Booten
gar nicht erkannt (Meldung im BIOS: "Secondary Master: NONE"). Ich hab also
gar keine Möglichkeiten Optionen beim Booten mitzugeben. Durch recherchieren
habe ich heute herausgefunden, dass das Problem mit der Master / Slave
Einstellung zu tun hat. Ältere Notebooks vergeben feste Zuordnungen für
Master und Slave - neuere Laufwerk sind fest gejumpert auf Cablele select,
was die alten Notebooks nicht lesen können.
Hier findet man einen Link für Löt-Freaks zum Verändern des Jumpers am
Laufwerk:
http://www.dschen.de/laptop_brenner/

Ich kann das nicht und fand glücklichweise einen Link, wo der Hersteller (NEC,
bzw. Optiarc) ein Tool bereitstellt, wo man unter WIndows die Master /
Slave-Einstellung ändern kann. Das ging prima und das Laufwerk wird jetzt ins
BIOS eingetragen.
Wolfgang
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