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Re: [suse-laptop] Firewire Suizid
  • From: Juergen.Mell@xxxxxxxxxxx (Jürgen Mell)
  • Date: Fri, 23 Jan 2004 20:39:22 +0100
  • Message-id: <200401232039.22828.juergen.mell@xxxxxxxxxxx>
Hallo Paul,

On Friday 23 January 2004 01:03, Paul Foerster wrote:
> Hi Jürgen,
>
> > wir hatten ein ähnliches Problem mit einer externen USB-2.0-Platte.
> > Wir haben es erst mit einem Update auf Kernel 2.6.0 bzw. jetzt
> > 2.6.1 lösen können. Dabei hat sich gleichzeitig auch die
> > Schreibrate verzehnfacht! Seit dem Umstieg läuft die Platte jetzt
> > ca. 3 Wochen lang fehlerfrei und schreibt jeden Tag zwischen 3 und
> > 30 GB Backup.
> > Vielleicht lohnt sich auch beim Firewire der Umstieg, wenn dieser
> > auch nicht ganz trivial ist.
>
> ... ich lasse lieber die Finger von solchen Dingen, wie selber am
> Kernel rumzubasteln. Die offiziellen SuSE Kernel-Updates mache ich
> und installiere meine drei eigenen Module (slmdm, xsvc und acerhk)
> nach und dann muss das laufen. Selber da dran zu schrauben, ist mir
> zu heiss.

Sooo schlimm ist es eigentlich gar nicht. Und es gibt eine wirklich sehr
gute Anleitung unter http://www.thomashertweck.de

>
> Ich benutze ein Acer Travelmate 621LV mit einem externen Argosy
> Gehäuse (http://www.dealsonic.com/arhdal3usb201.html) mit einer 80G
> Platte. Das Laptop hat nur USB 1.1, also insbesondere kein 2.0.
> Firewire ist mir deutlich lieber als USB, weil USB 1.1 eine
> vergleichsweise lahme Krücke ist. Wie schnell 2.0 ist, weiss ich
> nicht. Schafft USB 2.0 die 400 bzw. 800mbps, die Firewire macht?

Kann ich nicht genau sagen, denn die schafft meine Platte nicht :-)
Der Midnight-Commander zeigt beim Kopieren einer sehr großen Datei von
und zur USB-Platte eine Übertragungsrate von 20 MB/sec an. Das ist auch
ein typischer Wert einer 3,5"-Platte in einem Desktop-Rechner und liegt
deutlich über den 10 .. 15 MB/sec, die meine Notebook-Platte schafft.

> Die Situation ist nun folgende: Auf der besagten Platte sind zwei
> Partitionen, eine knapp 20G NTFS, um Ghost Backups
> vom-anderen-Betriebssystem(tm) zu machen und eine knapp 60G für Linux
> Backups und spezielle Dinge wie z.B. die mp3 Sammlung meiner
> Audio-CDs. Ich habe versucht, mit reiserfsck die bis gestern noch
> reiserfs formatierte Linux Partition zu checken. Der sagte mir immer,
> ich solle den Super Block neu aufbauen (--rebuild-sb), weigerte sich
> aber standhaft, eben das zu tun, weil er der Meinung war, dass der
> Super Block gar nicht existiert. Dumme Sache das.

Ja, mir ist nicht ganz klar, warum SuSE so auf Reiser setzt, wenn ich so
die diversen Mailinglisten verfolge. Wir setzen bei uns nur Ext3 ein,
was neben dem Journal noch den zusätzlichen Vorteil bietet, dass es
völlig Ext2-kompatibel ist (man kann also die Platte auch einfach als
Ext2 mounten, wenn man einmal etwas reparieren muss und kein Ext3 auf
dem Reparatursystem hat). Außderdem gibts es Tools, die auch unter
Windows Ext2 lesen können, was manchmal auch ganz praktisch ist.

Ciao

Jürgen



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