Mailinglist Archive: opensuse-isdn-de (338 mails)

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Fwd: RE: [suse-isdn] SUSE 8.0 System friert ein
  • From: Gernot Hillier <gernot@xxxxxxxxxx>
  • Date: Wed, 5 Jun 2002 08:57:36 +0000 (UTC)
  • Message-id: <200206051029.18849.gernot@xxxxxxxxxx>
Hi Sven, hi Christian!

Diese Mail ging privat an mich, sollte aber wohl auf der Liste landen, da
nicht für mich, sehr wohl aber für Sven interessant.

---------- Forwarded Message ----------

Subject: RE: [suse-isdn] SUSE 8.0 System friert ein
Date: Wed, 5 Jun 2002 08:22:36 +0200
From: "Christian Aberger" <xml@xxxxxxxxxx>
To: "Gernot Hillier" <gernot@xxxxxxxxxx>

Bist Du sicher, dass Du keinen zweiten Prozessor drinnen hast ?
Ansonsten: http://sdb.suse.de/de/sdb/html/jsj_3com90x_smp.html

mfG ChrisA

> -----Original Message-----
> From: Gernot Hillier [mailto:gernot@xxxxxxxxxx]
> Sent: Dienstag, 04. Juni 2002 22:42
> To: Sven Kröger
> Cc: suse-isdn@xxxxxxxx
> Subject: Re: [suse-isdn] SUSE 8.0 System friert ein
>
>
> -----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
> Hash: SHA1
>
> Hi Sven!
>
> On Tuesday 04 June 2002 14:11, Sven Kröger wrote:
> > habe folgendes Problem, bei mir läuft Suse 8.0 als Sambaserver und in
> > unrelmäßigen Abstänen friert das System komplett ein - nur noch
>
> ausschalten
>
> > hilft. Kann mir jemand einen Tipp geben wo ich Hinweise darauf
>
> finde was da
>
> > passiert - in den Logfiles steht nichts.
>
> Es gäbe eine halbwegs gute Möglichkeit, die ist aber recht
> aufwändig. Falls
> der Kernel nämlich "oopst", und zwar so gründlich, daß er den
> Oops nicht mehr
> protokollieren kann, kannst Du den über eine serielle Konsole
> sichern. Wenn
> Du diese Prozedur auf Dich nimmst, hast Du aber ziemlich gute
> Chancen, daß
> Dein Problem nachvollzogen und evtl. behoben werden kann.
>
> Ich hoffe, das ist nicht allzusehr Off-Topic...
>
> Also: Du brauchst dazu einen zweiten Rechner, an beiden Rechnern einen
> seriellen Port und ein Nullmodemkabel. Beide Rechner aneinanderhängen.
> Serielle Ports heißen unter Linux /dev/ttySx, z.B. /dev/ttyS0 für
> den ersten.
> In der nachfolgenden Beschreibung also ttySx immer durch den
> richtigen Port
> ersetzen.
>
> An dem gesunden Rechner irgendein Terminalprogramm starten - z.B. "screen
> /dev/ttySx". In screen dann CTRL-a H (schaltet das Logging ein).
>
> Dann den "Patient" mit dem Bootparameter "console=ttySx,9600
> console=tty0"
> starten. Damit werden alle Kernelmeldungen auch auf der seriellen Konsole
> ausgegeben. Gleich beim Hochfahren des "Patienten" siehst Du, ob die
> Meldungen auf dem anderen Rechner ankommen.
>
> Wenn das klappt und Du eine Fehlermeldung mit vielen merkwürdigen
> Hex-Zahlen
> auf dem gesunden Rechner im Terminal bekommst, dann sind wir
> schon ein gutes
> Stück weiter.
>
> Dieses Log mit einem erneuten CTRL-a H sichern und screen mit
> CTRL-a CTRL-\
> beenden. Das Log ist jetzt als screenlog.x im aktuellen Verzeichnis.
>
> Jetzt müssen die Speicheradressen noch in Funktionsnamen
> umgesetzt werden,
> damit irgendwer anderer, der nicht Deinen speziellen Kernel hat, auch was
> damit anfangen kann.
>
> Dazu mußt Du den gespeicherten Oops _auf dem einfrierenden Rechner_ (also
> vorher rüberkopieren) durch das Programm ksymoops jagen (als root: "cat
> screenlog.x | ksymoops).
>
> Das, was da rauskommt, kannst Du mir schicken und ich schaue
> dann, daß ich es
> an jemanden zuständigen bei SuSE weiterleite, ok?
>
> Weitere Doku findet sich in
>
> /usr/src/linux/Documenation/serial-console.txt (Kernelsourcen müssen
> installiert sein)
>
> man screen
>
> man ksymoops
>
> Wenn Du Probleme dabei hast, dann melde Dich bei mir per
> persönlicher Mail und
> ich versuche Dir zu helfen, soweit ich kann. ;-)
>
> Also: nur Mut - ist nicht so schlimm, wie es sich hier vielleicht
> liest ;-)
>
> - --
> Ciao,
>
> Gernot
> -----BEGIN PGP SIGNATURE-----
> Version: GnuPG v1.0.6 (GNU/Linux)
> Comment: For info see http://www.gnupg.org
>
> iD8DBQE8/SYvk997/GGeSeIRAo20AJ9cJoQugLJgiWzcaA7hikcHFc64ogCfZmP+
> 577GSJCV66/Z8A/8UmvXxHI=
> =+QEw
> -----END PGP SIGNATURE-----
>
> --
> Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an:
> suse-isdn-unsubscribe@xxxxxxxx
> Um eine Liste aller verfügbaren Kommandos zu bekommen, schicken
> Sie eine Mail an: suse-isdn-help@xxxxxxxx

-------------------------------------------------------

--
Ciao,

Gernot

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