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Re: [slss] LTSP-Terminalserver / dhcp-Einstellungen am SLSS
  • From: Matthias Jänichen <mj2@xxxxxxxxxx>
  • Date: Sat, 10 May 2003 18:08:30 +0000 (UTC)
  • Message-id: <4.3.2.7.2.20030510194513.00cd9220@xxxxxxxxx>
At 19:28 10.05.03 +0200, Dieter Kroemer wrote:
Hallo,

Am Samstag, 10. Mai 2003 19:01 schrieb Dirk Kutsche:

> > Damit meine ich, dass man denTerminal-Rechner am SLSS nicht anmelden
> > kann. Der User kann sich natürlich am Terminal anmelden.
>
> Das reicht doch, oder nicht?
>
> Wozu soll der Terminal dem SLSS bekannt gemacht werden, wenn doch (?)
> alle Funktionalität zwischen Terminalserver und SLSS ausgehandelt
> werden.

Eigentlich richtig - ich würde mir halt gerne das editieren per Hand von
dhcpd.conf ersparen - aber da die next-server Einträge ja sowieso gemacht
werden müssen, ist das auch schon egal.

gehen die nicht in einen DEFAULT-Eintrag? Schick doch mal die DHCP.CONF.

> Es sollten natürlich beide Server so eingerichtet sein, dass sie sich
> nicht gegenseitig die IPs wegnehmen. ;-)

Zwei DHCP-Server im gleichen Netz GEHT NICHT! Der DCHP-REQ ist ungerichtet, d.h. der Server, der zuerst antwortet, vergibt die IP.

Ja und da gibt es gar nicht soviele Möglicjkeiten wie man das realisiert:

* SLSS verteilt nur an angemeldete Rechner die IPs.

Soweit ich mitgekriegt habe, findet die erste Anmeldung immer mit klassischem DHCP statt, d.h. ein neuer Rechner kriegt erst mal ne IP zugewiesen, die dann über das Web-Interface fixiert wird (ein umständliches Verfahren, s. vorhergehende Mail)

Der Terminalserver
verteilt IPs auch nur an die ihm bekannt Terminals. --> Unbekannte Rechner
dürfen also keine IP erhalten (aber das geht am Konzept des SLSS vorbei.)

Leider geht das nicht. wenn der SLSS den REQ zuerst sieht, vergibt er die Adresse und "Feierabend".

* Terminalserver hat zwei Netzwerkakrten; eine ist mit dem SLSS verbunden die
andere mit den Terminals und der dhcp-Server des Terminalserver vergibt die
IPs auf der Netzwerkkarte, an der die Terminals hängen. Diese Lösung wäre
zwar elegant, funktioniert aber nicht so schön, wenn die Terminals zusätzlich
eine Windows-Bootmöglichkeit haben. Dann muss man dem Terminalserver das
routen-beibringen und ich weiß nicht, was für Probleme dann noch auf mich
zukommen.

Sag mal betreibst Du ein Netzwerk an einer Schule oder an der Informatik-Uni? ;-)

* SLSS ist der einzige dhcp-Server und dort werden eben auch die MAC-Adressen
mit zugehöirgen IPs der Terminals eingtragen. Das ist im Moment die Lösung,
bei der ich am wenigsten Probleme erkennen kann.

Das sehe ich auch so, aber mach es nicht komplizierter als es ist.

Arbeitet der NC nur als TerminalClient bekommt er eine "normale" DHCP-Adresse vom SLSS mit default "next Server"-Einträgen. Und die behält er üblicherweise auch automatisch.

Arbeitet er irgenwann auch mal als WinClient, kann er seine IP fixieren und bekommt vom SLSS garantiert immer die gleiche IP.

MfG


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