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12.1 - Eigentlich hätte ich es ja wissen müssen ;^))))
- From: Peter Huyoff <peter.huyoff@xxxxxx>
- Date: Thu, 24 Nov 2011 22:03:00 +0100
- Message-id: <201111242203.00903.peter.huyoff@gmx.de>
Hallo,
nachdem ich am Sonntag meinen Rechner (OpenSUSE 11.4) durch eigne Blödheit(tm)
(factory-Repos wegen fehlender libs für FlightGear - Launcher eingebunden
und dann nicht aufgepasst beim Konflikte bereinigen)
so verwurschtelt hatte, daß weder Zypper noch yast mehr funktionierten, war es
soweit! Ich dachte mir, daß das jetzt der richtige Zeitpunkt für eine frische
Installation wäre. Und da die 12.1 gerade frisch auf DVD gebrannt war, habe
ich den Test gewagt.
Mein System ist eine Dell 670-Workstation mit 2 Xeons (Socket 604), 5 GB RAM
und einer GeForce GTX 560 Ti als Grafikkarte. Das Teil dient (auch) als
Flugsimulator für die Winterzeit, daher die 3D-Karte. ;^) Es hängt ein alter
21"-SGI-Monitor (Röhre), betrieben mit 1600x1200@60Hz, dran
Die Installation lief unspektakulär durch, ich hatte sicherheitshalber vorher
.kde und .kde4 in meinem /home umbenannt. Die Installation lief auf dem
grafischen Screeen in 1600x1200 ohne irgendwelche Probleme.
Nach dem Neustart landete ich auf tty1, der X-Server konnte nicht starten. Auf
der Textkonsole liefen im Sekundentakt Fehlermeldungen des nouveau-Treibers
durch, die eine Bedienung fast unmöglich machten. Ich bekam yast gestartet,
deinstallierte den nouveau-Treiber, band das Nvidia-Repo ein und installierte
dann (alles bei heftig flackerndem Screen) die nativen nvidia-Treiber.
Anschließend habe ich den Rechner neu gestartet und diesmal kam der X-Server
in Gang, allerdings in 800x600 und mit flackerigen 50Hz. Nachdem ich mit Hilfe
von nvidia-settings eine xorg.conf erzeugt hatte, die die richtigen
Monitordaten und die gewünschte Auflösung enthielt, war ich soweit fertig.
Bis hierher lief das System gut und ohne merkliche Probleme, der Systemstart
nach dem Einschalten war deutlich schneller, als unter 11.4.
Danach kopierte ich die Konfigurationen von kmail, knode, kphoto und noch ein
paar Anwendungen aus den umbenannten .kde4 und .kde in die aktuellen
Verzeichnisse und startete kmail2. Es erschien der Migrations-Assistent, den
ich auch brav machen ließ, der hängte sich allerdings sofort auf. Der erneute
Aufruf von kmail führte nur noch zu immer der gleichen Fehlermeldung.
Also warf ich google an und machte alles das, was andere in dem Fall auch
schon gemacht haben - also erstmal ohne Migration neu die Zugänge eingerichtet
und Mails abgeholt. Letztlich lief kmail dann tatsächlich, aber etwas sehr
zäh. Dann habe ich mein volles Mail-Verzeichnis eingebunden, um die Inhalte
dann in die neuen Postfächer zu kopieren. Nachdem ich "aktualisieren"
ausgewählt hatte, brüllten die beiden CPU-Lüfter auf, alle 4 Xeon-Kerne gingen
auf 100% Last und der Mauszeiger hüpfte im Sekundentakt hinter der
Mausbewegung her. kmail reagierte mit ca. 10-20s Verzögerung auf Mausklicks.
Ich war ja vorgewarnt und ließ den Rechner stehen, es gab Abendbrot,
irgendwann vor dem Schlafengehen ging ich nochmal zu dem immer noch auf 4x"AK
voraus" laufenden Rechner. Immerhin zeigte der Balken bei kmail inzwischen 20%
Fortschritt an und es waren sogar noch ca. 1 GB echter RAM übrig, Tendenz
nicht weiter steigend. Morgens lief der Rechner deutlich leiser und die CPU-
Last war insgesamt bei immer noch ziemlich hohen ca. 30% insgesamt. Das meiste
davon verursachte arkonadi. Also schnell neue Mails holen - Rechner ist sofort
wieder auf Vollast und unbedienbar! Nach einiger Zeit ist der Spuk vorbei und
der alte Zustand wieder erreicht. Dann habe ich das alte Mailarchif geöffnet
und in eins der Postfächer geschaut. Das Ergebnis der Aktion war zu erwarten,
4*100% - tolle Wolle! Ich habe dann bis gestern abend versucht, das irgendwie
zu heilen und schließlich beschlossen, daß ich mir den Quatsch nicht weiter
haben muß und wieder 11.4 frisch installiert.
Diesmal war ich vorgewarnt und habe bei der Softwareauswahl gleich den
nouveau-treiber abgewählt, das nvidia-repo eingebunden und die nativen Treiber
ausgewählt. Ich habe weder ein schnell und rund laufendes System:
top - 21:54:59 up 3:35, 3 users, load average: 0.10, 0.12, 0.14
Tasks: 209 total, 2 running, 207 sleeping, 0 stopped, 0 zombie
Cpu(s): 4.6%us, 0.7%sy, 0.0%ni, 94.2%id, 0.4%wa, 0.0%hi, 0.1%si, 0.0%st
Mem: 5022532k total, 3768464k used, 1254068k free, 202192k buffers
Swap: 4192900k total, 64k used, 4192836k free, 1843652k cached
Eigentlich hätte ich es ja wissen müssen, daß man eine frische major-release
erstmal reifen lassen sollte, aber so eine totale Bauchlandung gab es bei mir
schon lange nicht mehr! ;^)
Grüße, Peter
--
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nachdem ich am Sonntag meinen Rechner (OpenSUSE 11.4) durch eigne Blödheit(tm)
(factory-Repos wegen fehlender libs für FlightGear - Launcher eingebunden
und dann nicht aufgepasst beim Konflikte bereinigen)
so verwurschtelt hatte, daß weder Zypper noch yast mehr funktionierten, war es
soweit! Ich dachte mir, daß das jetzt der richtige Zeitpunkt für eine frische
Installation wäre. Und da die 12.1 gerade frisch auf DVD gebrannt war, habe
ich den Test gewagt.
Mein System ist eine Dell 670-Workstation mit 2 Xeons (Socket 604), 5 GB RAM
und einer GeForce GTX 560 Ti als Grafikkarte. Das Teil dient (auch) als
Flugsimulator für die Winterzeit, daher die 3D-Karte. ;^) Es hängt ein alter
21"-SGI-Monitor (Röhre), betrieben mit 1600x1200@60Hz, dran
Die Installation lief unspektakulär durch, ich hatte sicherheitshalber vorher
.kde und .kde4 in meinem /home umbenannt. Die Installation lief auf dem
grafischen Screeen in 1600x1200 ohne irgendwelche Probleme.
Nach dem Neustart landete ich auf tty1, der X-Server konnte nicht starten. Auf
der Textkonsole liefen im Sekundentakt Fehlermeldungen des nouveau-Treibers
durch, die eine Bedienung fast unmöglich machten. Ich bekam yast gestartet,
deinstallierte den nouveau-Treiber, band das Nvidia-Repo ein und installierte
dann (alles bei heftig flackerndem Screen) die nativen nvidia-Treiber.
Anschließend habe ich den Rechner neu gestartet und diesmal kam der X-Server
in Gang, allerdings in 800x600 und mit flackerigen 50Hz. Nachdem ich mit Hilfe
von nvidia-settings eine xorg.conf erzeugt hatte, die die richtigen
Monitordaten und die gewünschte Auflösung enthielt, war ich soweit fertig.
Bis hierher lief das System gut und ohne merkliche Probleme, der Systemstart
nach dem Einschalten war deutlich schneller, als unter 11.4.
Danach kopierte ich die Konfigurationen von kmail, knode, kphoto und noch ein
paar Anwendungen aus den umbenannten .kde4 und .kde in die aktuellen
Verzeichnisse und startete kmail2. Es erschien der Migrations-Assistent, den
ich auch brav machen ließ, der hängte sich allerdings sofort auf. Der erneute
Aufruf von kmail führte nur noch zu immer der gleichen Fehlermeldung.
Also warf ich google an und machte alles das, was andere in dem Fall auch
schon gemacht haben - also erstmal ohne Migration neu die Zugänge eingerichtet
und Mails abgeholt. Letztlich lief kmail dann tatsächlich, aber etwas sehr
zäh. Dann habe ich mein volles Mail-Verzeichnis eingebunden, um die Inhalte
dann in die neuen Postfächer zu kopieren. Nachdem ich "aktualisieren"
ausgewählt hatte, brüllten die beiden CPU-Lüfter auf, alle 4 Xeon-Kerne gingen
auf 100% Last und der Mauszeiger hüpfte im Sekundentakt hinter der
Mausbewegung her. kmail reagierte mit ca. 10-20s Verzögerung auf Mausklicks.
Ich war ja vorgewarnt und ließ den Rechner stehen, es gab Abendbrot,
irgendwann vor dem Schlafengehen ging ich nochmal zu dem immer noch auf 4x"AK
voraus" laufenden Rechner. Immerhin zeigte der Balken bei kmail inzwischen 20%
Fortschritt an und es waren sogar noch ca. 1 GB echter RAM übrig, Tendenz
nicht weiter steigend. Morgens lief der Rechner deutlich leiser und die CPU-
Last war insgesamt bei immer noch ziemlich hohen ca. 30% insgesamt. Das meiste
davon verursachte arkonadi. Also schnell neue Mails holen - Rechner ist sofort
wieder auf Vollast und unbedienbar! Nach einiger Zeit ist der Spuk vorbei und
der alte Zustand wieder erreicht. Dann habe ich das alte Mailarchif geöffnet
und in eins der Postfächer geschaut. Das Ergebnis der Aktion war zu erwarten,
4*100% - tolle Wolle! Ich habe dann bis gestern abend versucht, das irgendwie
zu heilen und schließlich beschlossen, daß ich mir den Quatsch nicht weiter
haben muß und wieder 11.4 frisch installiert.
Diesmal war ich vorgewarnt und habe bei der Softwareauswahl gleich den
nouveau-treiber abgewählt, das nvidia-repo eingebunden und die nativen Treiber
ausgewählt. Ich habe weder ein schnell und rund laufendes System:
top - 21:54:59 up 3:35, 3 users, load average: 0.10, 0.12, 0.14
Tasks: 209 total, 2 running, 207 sleeping, 0 stopped, 0 zombie
Cpu(s): 4.6%us, 0.7%sy, 0.0%ni, 94.2%id, 0.4%wa, 0.0%hi, 0.1%si, 0.0%st
Mem: 5022532k total, 3768464k used, 1254068k free, 202192k buffers
Swap: 4192900k total, 64k used, 4192836k free, 1843652k cached
Eigentlich hätte ich es ja wissen müssen, daß man eine frische major-release
erstmal reifen lassen sollte, aber so eine totale Bauchlandung gab es bei mir
schon lange nicht mehr! ;^)
Grüße, Peter
--
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