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Re: Plan / Strategie / Kritik rund um openSUSE
  • From: Thomas Michalka <Thomas.Michalka@xxxxxx>
  • Date: Tue, 16 Nov 2010 15:32:42 +0000
  • Message-id: <4CE2A41A.70805@xxxxxx>
Hallo zusammen,


Am 10.11.2010 14:14, schrieb Bernhard Junk:
[...]
Seit der 11.2 wird nur noch KDE 4.x angeboten. Ich bin ein alter KDE-Fan
und tue mich etwas schwer mit der neuen Version. Ich benutze nach wie
vor KDE3.5 und bin zufrieden.

Ich finde es vor allem befremdlich, dass bei KDE4 sogar noch bei der 4.5.x jede Menge fehlende oder fehlerhafte Funktionen zu verzeichnen sind. Einige Dinge sind etwas eleganter geworden (z.B. dass manche Einstellungen direkt da vorgenommen werden, wo man die Auswirkung erwartet, wie beim Panel), andererseits gibt es Plasmoiden (Außerirdische?) und Acivities (hä, Aerobic oder was?), die ich als Gimmicks ansehe.

Für einen KDE5 würde ich mir statt jeder Menge 'Klickibunti' lieber mehr 'Funktiquali' wünschen, also mehr Qualität der wichtigen Funktionen. Dazu müsste ein Satz an Funktionen festgelegt werden, der schon bei KDE 5.0 ausgeliefert und vorher in Präversionen ausgiebig getestet wurde.

Weiterhin würde ich mir statt immer größer Funktionsvielfalt (Quantität) ein neues Design-Paradigma für reine Anwender wünschen, das datenzentriert und nicht programmzentriert ist, denn der reine Anwender will IMHO nicht überlegen "welches Programm muss ich jetzt starten", sondern "welche meiner Daten muss ich jetzt wie bearbeiten". Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, kommt man schnell auf eine Reihe verschiedenster Arbeitsszenarien, wie z.B. ein projektorientiertes. Hierbei steht im Vordergrund, dass man die verschiedensten Datenarten (Bilder, Web-Seiten, Mails, Office-Dokumente, ...), deren Daten alle zu einem Projekt gehören, in einer einzigen 'Projektmappe' ansehen und von da aus weiter bearbeiten (ändern, verschicken, anders organisieren, ...) kann.
Eine der wichtigsten Funktionen derzeit wäre für mich, dass ich recherchierte Infos, z.B. aus dem Web, die ich heute in etlichen Browser-Fenstern und darin in vielen Tabs habe, nicht extra archivieren (Fähigkeit von Konqueror) müsste, sondern diese automatisch von/in der Projektmappe gespeichert würden, so dass ich bei einer vorübergehenden Unterbrechung des Projekts diese Mappe einfach schließen und später im selben Zustand wieder öffnen könnte -- so eine Art Session-Management auf Projektebene (das würde mir ganz nebenbei den teilweise horrenden Verbrauch von Arbeitsspeicher ersparen).
Trotzdem sollten sowohl die Daten als auch die Programme noch verfügbar bzw. (letztere nach Vorlieben) auswählbar sein, denn man ist ja nicht immer Nur-Anwender, sondern muss auch mal hinter die Kulissen schauen.


[...]
Ich mache jetzt auch nicht mehr jeden Versionswechsel mit.

Mache ich auch schon lange nicht mehr, habe oS 11.0 mit KDE 3.5.9.

Erst wenn es
keine Updates mehr gibt, versuche ich das neuere System zu installieren.
Bei mir gilt: never change a running system.

Dann dürftest Du "never" einen Update installieren ;-)
Aber Du hast natürlich recht, denn wie soll man sonst je eine stabile Produktionsumgebung für die tägliche Arbeit bekommen? Allerdings habe ich nichts gegen graduelle Verbesserungen, die das Arbeiten verbessern.

Wie ist es eigentlich mit Debian, kann man da sukzessiv durch Einzel-Updates auf die nächste Hauptversion kommen (sozusagen schleichend)?
Wäre nett, wenn hierzu jemand seine Erfahrung beitragen könnte.

Bei openSuse geht das ja nicht, oder?


Gruß, Thomas
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