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Re: Plan / Strategie / Kritik rund um openSUSE
  • From: Manfred Tremmel <Manfred.Tremmel@xxxxxx>
  • Date: Tue, 28 Sep 2010 21:50:23 +0200
  • Message-id: <201009282150.23862.Manfred.Tremmel@xxxxxx>
Am Dienstag, 28. September 2010 schrieb Marco Roeben:

Nein, mal im Ernst. Für ein Linux-Desktopsystem gibt es im Moment mMn
überhaupt keinen Weg der auf proprietäre Treiber und Codecs
verzichten kann. NVIDIA stellt nunmal für ihre Grafikkarten den
einzigen brauchbaren Treiber und so wie es überblicke scheint es bei
ATI ähnlich zu sein.

Sowohl die ATI-Grafik in meinem ältern Notebook als auch die Intel
Grafik in meinem neuern Notebook laufen ganz gut mit den OpenSource
Treibern. Inklusive der KDE 3D-Effekte.

Theoretisch bräuchte man für den ganzen Multimediakram lizensierte
Codecs. Wäre ja kein Problem, kosten 30 EUR bei fluendo. Ich bin
gerne bereit das zu zahlen. Es muss nur funktionieren und das ist im
Moment nicht sichergestellt.

In der Praxis dürfte wohl fast jeder schon eine DVD-Player Software als
Beigabe zu Grafikkarte, DVD-Laufwerk oder Komplettrechner erhalten haben
und damit seine Lizenzgebühren indirekt abgegolten haben. Ich für meinen
Teil spende lieber 100 Euro an das ffmpeg Projekt als 1 Euro an einen
dieser Lizenzgeber abzutreten.

Will man auf dem Desktop muss man sich eben mit den "bösen" Anbietern
von proprietärem Code irgendwo auf halbem Wege treffen. Opensource
kann vieles, eben leider nicht alles.

Muss man das?

--
Machs gut | http://www.iivs.de/schwinde/buerger/tremmel/
| http://packman.links2linux.de/
Manfred | http://www.knightsoft-net.de
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