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Re: oss 11.3 mit proprietärem nvidia-Treiber
  • From: Martin Hofius <Martin@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Mon, 13 Sep 2010 13:52:46 +0200
  • Message-id: <201009131352.46745.Martin@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Am Samstag, 11. September 2010 schrieb Michael Eschweiler:
Hallo Martin,

Am Saturday 11 September 2010 09:58:57 schrieb Martin Hofius:
Am Samstag, 11. September 2010 schrieb Michael Eschweiler:
Hallo Listenleser,
leider schlage ich mich immer noch mit der Grafik auf meinem neuen
Rechner: (i3-530, 8GB RAM, OSS 11.3)

auch wenn ich bisher weder diese Rechnerkonfiguration habe noch OS 11.3:
Deine Beschreibung klingt ein bisschen nach Hardwareproblemen.

Hast Du den
Rechner mit irgendeinem System mal gründlich getestet?

Nein, nur einen Speicher-Test habe ich gemacht, und der hat nichts zutage
gefördert.
hmmm...
Weitere Tests habe ich auch deshalb verkniffen, weil ich ähnliche Probleme
anfangs mit dem Rechner hatte, den ich bisher benutzt habe: Pentium 4, 2,4
GHz 1,5 GB RAM, nVidia GeForce 6200. Das erste System, was ich auf dem
installierte, war SuSE 10.0 (glaube ich),
so einen hatte ich auch mal. Da musste ich das gesamte Mainboard
einschließlich Prozessor tauschen, weil nicht herauszukriegen war, was daran
unerklärliche Abstürze und Datenfehler verursacht hat :-(

jetzt läuft er mit oss 11.1 und
KDE 3.5. Am Anfang hatte ich recht große Probleme mit der Grafik, aber
irgendwann gab's dann doch Treiber, die funktion(t)ieren - auch wenn die
Karte nie Geschwindigkeitsrekorde gebrochen hat. Und auch KDE 3 wurde immer
stabiler. Abgesehen von den Schwierigkeiten mit der Grafik ist mein
Eindruck, das KDE 4.4 noch nicht so stabil ist - ganz abgesehen davon, dass
ok, ich bin bisher bei 11.2 und KDE4.3.5 geblieben.
...
Und dann habe ich gerade festgestellt, dass das Suspend to Ram auch
nicht richtig geht. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass das überhaupt
geht. Nachdem ich den Rechner weckte, zeigte er mir zunächst einen
schwarzen Bildschirm und nur das Fenster der einzigen laufenden Anwendung
war beleuchtet (Skype), der Rest blieb schwarz. Als ich dann YaST aufrief,
poppte erst die Passwort-Abfrage auf, das Passwort konnte ich dann in ein
ca. 2mm hohes Feld eingeben. Danach öffnete sich das YaST-Fenster mit einer
Größe von ca. 4x4 cm. Das musste ich erstmal groß ziehen. Der restliche
Bildschirm blieb aber weiterhin schwarz. Erst nach einer Neuanmeldung ist
die Bildschirmanzeige wieder ok - auch das, denke ich, dürfte was mit KDE
und nicht nur mit der Hardware bzw. dem Grafik-Treiber zu tun haben.
klingt sehr nach KDE bzw. Qt-Problem in Verbindung mit dem nVidia-Treiber. So
etwas hatte ich am Anfang mit der 11.2 auch, seit KDE 4.3.5 ist das aber fast
komplett behoben und tritt nur noch sehr selten auf.


Was sollte/kann ich denn testen?

Vielleicht mit Knoppix oder irgend so etwas?

Kann ich machen...

Oder vielleicht mal den Rechner mit nur 2GB probiert?

Nein, aber bringt das was? Ich dachte, die _64-Version kann auch größere
RAM-Mengen vernünftig adressieren...
ja, softwaremäßig schon. Aber die Hardware? Hast Du mal prime95 probiert?


Ich spiele auch seit einiger Zeit mit dem Gedanken, mir nach diesem
Bauvorschlag der c't einen neuen Rechner zusammenzustellen - und war
bisher eigentlich der Auffassung, dass gerade die intergrierte
Intel-Grafik der problemloseste Teil sein müsste.

Nein leider nicht. Ich habe ziemlich viel im Internet recherchiert, aber
keine Hilfe gefunden, nur an einer Stelle die hilfreiche Anmerkung: "Yeah,
Intel GPUs are always quite crappy (worth their weight in guano). " - Kann
ich leider aus längerer leidvoller Erfahrung bestätigen: der oben genannte
Pentium 4 hat eine Intel-Grafik onboard. Die habe ich nie richtig - d.h.
mit einer vernünftigen Auflösung - ans Laufen bekommen; daher auch die
GeForce 6200. Außerdem habe ich einen ebenfalls schon älteren Acer
TravelMate 660 mit Intel Grafik. Als ich den kaufte, ging zunächst mal gar
nichts. Ich musste mir einen X-Server bei xig.com kaufen, um überhaupt
damit arbeiten zu können.
mit dem intel i810 Treiber gab es das Problem, dass der das VBios brauchte, um
die Auflösung einzustellen - was natürlich nur für die Auflösungen ging, die
der Hardwarehersteller dort hinterlegt hat. Da bin ich auch mit Acer ziemlich
aneinandergeraten, weil die eben genau die Auflösung nicht hinterlegt hatten,
die das eingebaute Display im Notebook nunmal hatte. Den Verweis auf das
funktionierende Windows empfand ich als ziemlich Frechheit von Acer. Aber das
Problem hatte sich mit dem Programm 855resolution dann erledigt.

Irgendwann bei einem Upgrade auf einen neuere
SuSE-Version war dann ein funktionierender Treiber dabei.
ich meine, dass seit 9.x das 855resolution bzw. ein Nachfolger davon
eingebunden war.

Irgendwo, auf einer Intel-Forumsseite oder bei Ubuntu glaube ich, las ich
etwas über die proprietären Treiber von Intel. Die mit HD bezeichnete GPU
des i3-530 wird aber meist nicht erwähnt. An einer Stelle stand
allerdings, das die Intel-GPUs mit KMS nur mit einem 2.6.35er Kernel
richtig funktionieren würden..
Sicher? Ich meine gelesen zu haben, dass die aktullen Intel-Treiber nicht mehr
ohne KMS funktionieren - was ich auch verstehe, weil die Intel-Treiber auch
die ersten mit KMS waren.

Und den gibt's für 11.3 nur als RC3-Version.
Die RC3-Version des 2.6.36er Kernels habe ich übrigens auch mal
ausprobiert, lief aber gar nicht erst weil ein Haufen Module fehlte. Habe
ich dann wieder deinstalliert...

Btw: ich habe noch keine eigene Erfahrung mit G210 Karten - gibt es die
als passiv gekühlte Karten?

Ja, deshalb habe ich sie mir gekauft. Die mit den höheren Nummern (GT 220,
etc.) sind alle aktiv. An die 8400 hatte ich auch gedacht, aber die G210
etwas sparsamer, die 8400 braucht wohl rd. 40 W, die G210 nur 30W. Mit dem
opensource-Treiber läuft die G210 ganz leidlich, aber eben nicht sehr
schnell. 3D habe ich deshalb gar nicht erst ausprobiert. Deshalb der
Versuch mit dem nvidia-Treiber...
ok, ich hatte bisher nur die 8400. Aber dass der opensource.-Treiber im
2D-Bereich so langsam ist? Ich dachte, das wäre nur ein Problem im
3D-Bereich.

Da der Sinn des restlichen Rechners ja eigentlich
gerade die Einsparung von Strom und vor allem Lärm ist, hätte ich jetzt

Genau deshalb habe ich mir den zusammengebaut und auf den i5-750
verzichtet, weil drei der vier Prozessoren wohl 99% der Zeit im Leerlauf
laufen würden.

eher an z.b. eine 8400er als passive gekühlte Ausführung gedacht ( die in
Anzeigen öfter mal so für knapp 30€ auftaucht...) Die habe ich zumindest
mit verschiedenen Linux-Treibern problemlos ans Laufen bekommen.

Schön, aber nochmal 30€ mit unsicherem Ausgang ausgeben, werde ich wohl
nicht riskieren.
würde ich auch nicht - das Problem scheint doch woanders zu liegen.

Jedenfalls würde es mich auch sehr interessieren, ob jemand
die "Originalkonfiguration" mit der Intel-Grafik vernünftig laufen hat
;-)

Sie läuft schon - allerdings bei mir nur mit einer maximalen Auflösung von
1280x1024. Das ist auf meinem 22"-Monitor einfach zu unscharf, außerdem
gab's hin und wieder Anwendungen, die nicht laufen wollte, Fehlermeldung
war meist etwas mit Segmentation fault...). Vielleicht gibt's ja zu OSS
15.8 den passenden Intel-Treiber.
hast Du mit den Intel-Treibern mal in das xorg.0.log geschaut, warum die
Auflösung nicht richtig eingestellt wird? Da kann man ja schon sehen, was das
Display sagt und warum dann welche Auflösung eingestellt wird.


Gruß
Michael

Gruß
Martin
--
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