Mailinglist Archive: opensuse-de (1185 mails)

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Re: Plan / Strategie (War: Re: Tastatur-Problem nach Update)
  • From: Matthias Müller <elv_matth.mueller@xxxxxx>
  • Date: Sun, 12 Sep 2010 18:24:58 +0200
  • Message-id: <201009121825.07217.elv_matth.mueller@xxxxxx>
Hallo,

Am Sonntag, 12. September 2010 schrieb Sebastian Siebert:
snip

Tut mir ein großen Gefallen, bleibt sachlich und konstruktiv.
Ich denke doch, dass alle an einer Verbesserung der Situation
interessiert sind. Wobei mir nicht ganz klar ist was eigentlich gemeint
ist. Die organisatorischen/politischen/personellen Strukturen kenne ich
nicht und kann dazu nichts sagen. Ansonsten sind es nur persönliche
Eindrücke und Probleme auf die ich eingehen kann, die ich mit OS habe.

Das ist auch das, was ich auf diversen Mailinglisten so lese. Es gibt
immer wieder Probleme mit Anwendungen, Konfigurationen die nicht mehr
so sind wie es mal war. Features die plötzlich nicht mehr oder wieder
da sind oder nicht mehr so tun wie man es mal gewohnt war. Und viele
Anwender (vor allem Anfänger) wandern ab, weil sie frustriert sind. Die
wollen ein System, das funktioniert.

Die Kommentare, die einige dann loslassen, trägt auch nicht gerade bei,
hier dann Probleme zu lösen. Auch hier auf der Liste.
Wenn ich bei Problemen mit der Grafikkarte zB lese, das ist nicht das
Problem von OS, man solle sich doch bei GraKa-Hersteller-X beschweren,
bekomme ich einen Riesenhals. Das nutzt einem Anfänger genau garnix.
Der will wissen wie er seine Karte dazu bringen kann 3D oder überhaupt
das GUI darzustellen und keine Belehrung, dass das doch ein Problem von
GraKa-Hersteller-X ist. Reaktion ist: "Unter Windows tut es, warum
nicht bei SuSE". Ich kenne die Diskussion, aber hier ist die Community
gefordert, das zu ändern.



Ich möchte gerne eure Meinungen, Erfahrungen, Vorschläge zur
derzeitigen Situation erfahren. Auf dieser Grundlage werde ich eine
snip
Haut in die Tasten und schreibt hier, was ihr auf dem Herzen habt.
Ich werde euch auf jeden Fall zu hören und mir alles notieren. Danke
schön! ;-)
Nehme ich mal zum Anlass.
Ich habe vor Jahren mit einer 6er-Version (oder war's 5, weiß nicht
mehr) von SuSE angefangen. Habe mir sogar bis zur 9.0 immer die
Professional-Packs gekauft. Was mich damals nicht gestört hat, war dass
ich kein vernünftiges Upgrade von der einen zur nächsten Version
hinbekommen habe. Einmal versucht (von 6.x nach 7.3), ging aber
gründlich in die Hose. Macht nix, gab nur einen Rechner im Netzwerk,
also Neuinstallation. Irgendwann kam ein Wechsel nach Debian 4.0, mehr
aus Zufall. Was mich aber beeindruckt hat, war der Wechsel von Debian
4.0 nach Debian 5.0. Drei oder vier Stunden Arbeit, und der "Käs' war
gesse" wie man bei uns sagt. Von Debian 5.0 nach 6.0 wird es genauso
entspannt werden, da bin ich mir sicher.
Das fehlt mir für OpenSuSE.

Was mir auch fehlt, ist der Durchblick bei den Repositories. Ich
kapier's einfach nicht, wie da was zusammenhängt. Gibt es da eigentlcih
was von Rati... äh wo man mal einfach erklärt bekommt was da Sache ist?
Beim Suche im Netz bin ich da irgendwie gescheitert.

Was mir weiterhin fehlt, aber da kann die Community wahrscheinlich recht
wenig ändern, sind die ganzen Multimedia-Sachen (Ich weiß Packman ist
da). Es hat mich trotzdem Stunden gekostet, bei meinen Töchtern (die
haben beide OpenSuSE drauf) MP3-Support und Video einzurichten.

Ich sagte, dass bei mir Debian läuft. Parallel habe ich OS 11.3
installiert, weil bei meinen Töchtern OS installiert ist. Noch in 11.0
aber demnächst OS 11.3 (im November sind Herbstferien, nein es geht
nicht früher). Die sind eigentlich ganz zufrieden, wenn man mal vom
(nicht mehr) fehlenden Multimedia-Gedöns absieht. Ich befürchte, dass
ich wieder Stunden damit zubringen werde, Multimedia einzurichten. Das
Beispiel Ubuntu zeigt doch, dass es geht.

Bei der Installation von 11.0 damals hat mir gefallen, dass eigentlich
alles (außer, siehe oben) oob funktioniert hat. Auch jetzt wieder bei
der Neuinstallation von OS 11.3 bei mir. Allerdings ist die Hardware
auch einigermaßen ältlich, bin gespannt wie es wird, wenn ich mir im
Frühjahr neue Hardware anschaffe.
Aber: OS 11.3 war nicht in der Lage zu erkennen, dass auf meinem Rechner
bereits ein Debian vorhanden ist. Eine Installation war erst möglich
nach dem ich die erste Platte entfernt habe (ist in einem
Wechselrahmen, weiß der Himmel warum) und auf der zweiten installiert
habe. Ich meine mich zu entsinnen, dass das auch schon mal besser
geklappt hat.

Das sind jetzt Einzelanforderungen, die mich ganz persönlich stören.
Aber was mir auffällt, ist dass OpenSuSE/SuSE nicht mehr so im Focus
steht (wie es mal war), wie das bei Ubuntu der Fall ist. Hier dürfte
wohl auch eine Rolle spielen, dass mit Shuttleworth jemand im
Hintergrund steht, der Ubuntu als persönliches Projekt ansieht.


Ich hoffe das ganze ist jetzt nicht zu durcheinander.

--
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Müller
(Benutzer #439779 im Linux-Counter http://counter.li.org)
PS: Bitte senden Sie als Antwort auf meine E-Mails reine
Text-Nachrichten!
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