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Re: Welches FS aktuell benutzen ?
- From: Martin Hofius <Martin@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
- Date: Wed, 8 Sep 2010 00:26:15 +0200
- Message-id: <201009080026.15941.Martin@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Am Dienstag, 7. September 2010 schrieb David Haller:
auch nicht - irgendwann demnächst kommt sowieso neue Hardware und dann auch
OS 11.2, vielleicht geht der Rechner dann eher in den Ruhezustand als
heruntergefahren zu werden. Dann hätte sich das mit dem mount-count faktisch
erledigt.
repräsentativ) und die gesammelte in der ML. Wegen Letzterer habe ich ja seit
10.3 auch eben ext3 (zumindest für die aktuellen Daten)
...
waren nicht so ganz passend. Könnte tatsächlich von KDE4 kommen (scheint auch
seit dem Update auf 4.3.5 seltener geworden zu sein), könnte aber auch auf
dem gerüchteweisen Problem beruhen, dass u.U. ext4 beim Absturz die letzten
Schreibzugriffe "vergisst" - und damit bestimmte Werte in den Dateien nicht
mehr ganz zusammen passen.
also zusammenfassend:
reiserfs: nicht unperformant (speziell sehr gut bei vielen kleinen Dateien),
aber Berichte über Fehlverhalten mit Datenverlust und faktisch fehlende
Weiterentwicklung bzw. Korrekturen
ext2/ext3: ausgereift und stabil auch bei Hardwareausfällen, Performance in
den meisten Fällen nicht schlecht (aber etwas lahm bei Verzeichnissen mit
extrem vielen Dateien)
ext4: Performance wohl etwas besser als bei ext3, noch nicht so ausgetestet,
in der Theorie vermutlich ähnlich stabil wie ext3
der Rest: kann ggf. sein bei besonders großen Dateien oder anderen
Spezialfällen, wird aber zumindest unter OS nicht so gut getestet (bzw. so
oft verwendet...) wie ext3 / ext4 - also eher für Leute, die ganz genau
wissen, was sie damit tun ;-)
Gruß
Martin
--
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Hallo,...
Am Mon, 06 Sep 2010, Martin Hofius schrieb:
Am Montag, 6. September 2010 schrieb David Haller:
Ihr seid beide Glückspilze. Reiserfs hat seine Spitznamen (von mir:
Reißwolffs, von anderen: Rasierfs) nicht ohne Grund bekommen.
da gibt es noch mehr Glückpilze... bei mir hat reiserfs auch viele Jahre
klaglos funktioniert - bevor ich dann zum Umstieg von 9.3 auf
10.3 "gezwungen" wurde und dann aufgrund eben solcher Berichte dann auf
ext3 umgestiegen bin. Aber trotzdem - auch bei mir hat reiser nie auch
kannst bei ext3 ganz einfach das gleiche Verhalten bekommen (so habdanke für den Hinweis - werde ich ggf. auch so einstellen. Oder vielleicht
ich das bei mir übrigens), indem du einfach in der fstab 0 in die
letzte Spalte schreibst. Du bekommst dann nach überschreiten des
mount-counts / der Tage seit dem letzten fsck nur noch nen Hinweis
beim mount:
<4>EXT3-fs warning: maximal mount count reached, running e2fsck is
recommended
auch nicht - irgendwann demnächst kommt sowieso neue Hardware und dann auch
OS 11.2, vielleicht geht der Rechner dann eher in den Ruhezustand als
heruntergefahren zu werden. Dann hätte sich das mit dem mount-count faktisch
erledigt.
klar - schon oft genug gesehen...
Das, was du bei reiserfs als fsck bezeichnest ist keiner, und das
macht ext3 auch automatisch und in Sekundenschnelle, wenn das FS nicht
sauber umounted wurde ("Replaying Journal").
ok, es gibt halt die persönliche Statistik (mangels Masse nicht unbedingt
Und ja, ich weiß, daß reiserfs bei vielen jahrelang sauber
funktionierte und funktioniert. Aber das "selber verheddern" kenn ich
eben nur von reiserfs und das gab's hier in der ML auffällig oft.
repräsentativ) und die gesammelte in der ML. Wegen Letzterer habe ich ja seit
10.3 auch eben ext3 (zumindest für die aktuellen Daten)
...
konnte ich sogar mit kwrite, kate o.a. problemlos lesen - nur die Werte darin-dnh, nur noch mit ext2/ext3 (noch nicht ext4) unterwegs, die haben
ich habe ext4 auf unseren Notebooks (mit OS 11.2) ... ab und zu sind da
irgendwelche plasma-Dateien korrupt, aber ob das an ext4 liegt oder doch
eher an KDE4.x?
KDE4. Oder kannst du die Dateien auch mit cat / dd nicht mehr auslesen
(sofern du Leserechte hast, ggfs. setzen, bei Reiserfs (s.o.) ging das
aber nicht, da hat sich das FS verheddert)
waren nicht so ganz passend. Könnte tatsächlich von KDE4 kommen (scheint auch
seit dem Update auf 4.3.5 seltener geworden zu sein), könnte aber auch auf
dem gerüchteweisen Problem beruhen, dass u.U. ext4 beim Absturz die letzten
Schreibzugriffe "vergisst" - und damit bestimmte Werte in den Dateien nicht
mehr ganz zusammen passen.
Sektoren liegenden Dateien betroffen (der Superblock wird zum
Glück und aus gutem Grund bei ext2/3 mehrfach redundant an
verschiedenen Stellen der Partition gespeichert -- das hat mir
mehr als einmal das FS gerettet!).
ist das bei ext4 nicht mehr so?
AFAIK schon, aber ich hab ext4 halt noch nicht angeschaut ;)
also zusammenfassend:
reiserfs: nicht unperformant (speziell sehr gut bei vielen kleinen Dateien),
aber Berichte über Fehlverhalten mit Datenverlust und faktisch fehlende
Weiterentwicklung bzw. Korrekturen
ext2/ext3: ausgereift und stabil auch bei Hardwareausfällen, Performance in
den meisten Fällen nicht schlecht (aber etwas lahm bei Verzeichnissen mit
extrem vielen Dateien)
ext4: Performance wohl etwas besser als bei ext3, noch nicht so ausgetestet,
in der Theorie vermutlich ähnlich stabil wie ext3
der Rest: kann ggf. sein bei besonders großen Dateien oder anderen
Spezialfällen, wird aber zumindest unter OS nicht so gut getestet (bzw. so
oft verwendet...) wie ext3 / ext4 - also eher für Leute, die ganz genau
wissen, was sie damit tun ;-)
Gruß
Martin
--
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