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Re: prinzipielle Fragen zu iSCSI
  • From: Werner Flamme <werner.flamme@xxxxxx>
  • Date: Thu, 26 Aug 2010 16:11:17 +0200
  • Message-id: <4C767605.6070808@xxxxxx>
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Hash: SHA1

Lentes, Bernd [26.08.2010 14:48]:
Sandy Drobic schrieb:



Wenn du iSCSI vernünftig nutzen willst (nicht nur
Testbetrieb), dann brauchst
du eine eigenes Netz dafür. Der Overhead ist nicht zu vernachlässigen.
Wenn du gute Leistung und geringe Latenzen brauchst
(Datenbankbetrieb oder
ähnliches), dann nimm besser FC.

Hallo Sandy,

wie gesagt, ich schwanke zwischen iSCSI und FC. iSCSI schien mir billiger.
Wie ist das denn bei Partitionen, die auf SAN's liegen, die per FC angebunden
sind ? Sind die direkt für Linux verfügbar oder muss da auch noch eine
"Netzwerkinitialisierung" o.ä. stattfinden ? Ab wann wären denn diese
Partitionen im Bootprozess verfügbar ?

Bernd--

Ich selbst habe aktuell drei (SAP-)Server an FC angebunden. Mit SLES9,
nicht gerade aktuell, aber passt vom Alter her zum RAID ;-). Als Karten
stecken QLogic 2340 drin, dafür liegen wohl allen aktuellen Distris
Treiber bei. Wenn der PCI-Bus nach Karten abgegrast wird, um die
entsprechenden Treiber zu laden, werden die PCI-Treiber geladen. Gleich
danach tauchen die LUNs als Festplatten auf.

Der Zugriff innerhalb SLES passiert in meinem Fall (2 Karten je Server)
über multipath, weil die Reihenfolge des Einbindens unklar ist - also
eine Platte, die heute /dev/sdc ist kann nach dem nächsten Boot z. B.
/dev/sdf sein. Abhilfe schafft entweder multipath oder - wenn ein LUN
nur einmal auftreten kann - mounten per LABEL= in der /etc/fstab (das
habe ich gemacht, als ich noch keine doppelte Anbindung via FC-Switch
hatte).

LVM setze ich da nicht ein, aber meines Wissens verwendet LVM unique IDs
für die Platten (wie multipath auch), und verhindert auf diese Weise
schädliche Verwechslungen.

Mit iSCSI habe ich nur einmal schlechte Erfahrungen gemacht, als nämlich
eine Netzwerkverbindung zu lange unterbrochen war und das auf dem Volume
liegende OCFS2 die Nodes rebootet hat :-(. Aber da war die Ursache OCFS2
(wegen des Netzwerks), nicht iSCSI.

HTH
Werner
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