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Re: Problem mit Soundkarte
- From: Lars Müller <lmuelle@xxxxxxx>
- Date: Wed, 21 Jul 2010 20:55:08 +0200
- Message-id: <20100721185508.GG2106@xxxxxxxxxxxxxxxx>
On Wed, Jul 21, 2010 at 06:42:53PM +0200, Thomas Schirrmacher wrote:
Weil es Leute gibt, die zur KDE- und openSUSE-Entwicklung beitragen.
Sobald zum Beispiel ein Fix für KDE oder Gnome entsteht - Motivation
kann zum Beispiel ein openSUSE- oder Bugreport des Projektes sein - dann
wird der auch in die gerade aktuellen openSUSE-Pakete aufgenommen. Denn
warum soll dem openSUSE-Nutzer genau das gleiche Problem später auch auf
die Füße fallen.
Die Aufnahme einer Änderung ist dabei keine einfache Frage (wie riskant
ist ein Fix für die restliche Funktionalität?). Sehr schön und nützlich
sind hier review-Mechanismen, wie sie der openSUSE Build Service
fördert.
Vorteilhaft kann auch ein System wie reviewboard.org sein. Die KDE-
Entwickler verwenden es zum Beispiel.
Warum wird nicht einfach das neueste KDE genommen?
Weil zu einem bestimmten Zeitpunkt der Sack für Versionsupdates für eine
bestimmte Version geschlossen wird.
Das Volk schreit nach stabilen Versionen und Schnittstellen. Und das
erfordert eine gewisse Vorlaufzeit.
Wie kann man das alles als Außenstehender nachvollziehen?
Der openSUSE Build Service gestattet über die Paketgeschichte hinaus
einen detailierten Einblick in die Versionsgeschichte einer Software-
Komponente.
Man kann über den Änderungseintrag des Paketes selbst hinaus exakt
sehen, wer, wann, was geändert hat.
Außenstehende in diesem Sinne gibt es beim openSUSE-Projekt nicht. Es
ist die Gemeinschaft, die es pflegt und erstellt.
Novell und SUSE fördern das Projekt. Dass durchaus wesentlich Teile von
Mitarbeitern des Unternehmens getragen werden, ist ein positiver
Nebeneffekt des Open Source Software Geschäftsmodelles.
prima inter pares![0]
Das ist so wenig richtig und wahr wie ein Linux-Hersteller den reinen
Linux-Kernel oder ein unmodifiziertes Samba anbietet.
Damit mich alle richtig verstehen: ab hier geht es im hoffnungslosen
Ironiemodus weiter. Ein alter Freund pflegte an solchen Stellen immer,
ein schlichtes *seufz* einzufügen.
Exakt! Wie Marcus vor ein paar Tagen bereits schrieb arbeiten wir alle
allein daran, dass dieses SUSE Linux möglichst schlecht funktioniert.[1]
Unser aller Bemühen ist die maximale Unzufriedenheit der Nutzer. Zu
allererst aber der Untergang von Linux, der Bweis, dass Open Source
Software ein großer Haufen Dreck ist, und die Zerstörung von
Arbeitsplätze. Soweit wir zeitnah auch den Weltuntergang herbeiführen
können, ist das ein erwünschter Nebeneffekt.
Die Priorisierung der einzelnen vorher aufgezählten Aufgaben sollte im
openFATE stattfinden. Wenn ich nicht so hoffnungslos überaltert und
technologiefeindlich wäre, dann würde ich unmittelbar eine Online-
Umfragen dazu aufsetzen.[2]
Zudem überlegen wir noch, wie wir alle EU-Bürger zur Nutzung eines
reinen EU-Linux zwingen können. Alle anderen müssen dann gelöscht
werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass uns das wesentlich bei der
Verschlechertung des Linux-Ökosystemes voranbringen wird.
Patches - aber allein solche die den schlechten Zustand noch
verschlimmern - und Änderungsvorschläge, wie das Entwicklungs- und
Partizipationsmodell verschlechtert werden kann, sind jederzeit
willkommen. Zumal es so klingt, als würde da jemand mit Überzeugung und
Ahnung reden. Nur so wird das was mit dem Weltuntergang!
Zu was das gute Wetter doch alles führen kann.
Jetzt werde ich wieder ganz ernsthaft. Die Temperaturen sind bereits
auch ein wenig gefallen.
Lest die ironischen Zeilen negiert und ihr habt eine grobe Ahnung, was
dem Projekt statt ziellosem Gemoser und Gemecker zuträglicher ist.
Ein gutes Beispiel sind die Helden der Arbeit, die
http://en.opensuse.org/SDB:Configuring_graphics_cards erstellt haben.
Ihnen gebührt auf der openSUSE-Konferenz, soweit diese
Indoktrinationsveranstaltung überhaupt irgendwer besucht, das eine oder
andere fränkische Bier. Respekt! Überhaupt, das überarbeitete
englischsprachige wiki sieht sehr gut aus.
Lars
[0] Gilt zwar für alle, ist aber vor allen für den Pistazienfresser.
[1] Schrieb er nicht, es ihm aber frechweg zu unterstellen macht einfach
zuviel Spaß. Zumal es da draußen ganz viele Marcusse gibt und sich somit
immer eine herrlich dumme Ausrede finden wird.
[2] Ganz moderne Leute und solche mit ganz viel Zeit entscheiden so, in
welchem Lokal sie sich in drei Monaten zum Essen treffen wollen.
--
Lars Müller [ˈlaː(r)z ˈmʏlɐ]
Samba Team
SUSE Linux, Maxfeldstraße 5, 90409 Nürnberg, Germany
Nachsatz:
Und kann mir mal jemand erklären was das rumgepatche an den KDE-Pakete von
SuSE soll?
Weil es Leute gibt, die zur KDE- und openSUSE-Entwicklung beitragen.
Sobald zum Beispiel ein Fix für KDE oder Gnome entsteht - Motivation
kann zum Beispiel ein openSUSE- oder Bugreport des Projektes sein - dann
wird der auch in die gerade aktuellen openSUSE-Pakete aufgenommen. Denn
warum soll dem openSUSE-Nutzer genau das gleiche Problem später auch auf
die Füße fallen.
Die Aufnahme einer Änderung ist dabei keine einfache Frage (wie riskant
ist ein Fix für die restliche Funktionalität?). Sehr schön und nützlich
sind hier review-Mechanismen, wie sie der openSUSE Build Service
fördert.
Vorteilhaft kann auch ein System wie reviewboard.org sein. Die KDE-
Entwickler verwenden es zum Beispiel.
Warum wird nicht einfach das neueste KDE genommen?
Weil zu einem bestimmten Zeitpunkt der Sack für Versionsupdates für eine
bestimmte Version geschlossen wird.
Das Volk schreit nach stabilen Versionen und Schnittstellen. Und das
erfordert eine gewisse Vorlaufzeit.
Wie kann man das alles als Außenstehender nachvollziehen?
Der openSUSE Build Service gestattet über die Paketgeschichte hinaus
einen detailierten Einblick in die Versionsgeschichte einer Software-
Komponente.
Man kann über den Änderungseintrag des Paketes selbst hinaus exakt
sehen, wer, wann, was geändert hat.
Außenstehende in diesem Sinne gibt es beim openSUSE-Projekt nicht. Es
ist die Gemeinschaft, die es pflegt und erstellt.
Novell und SUSE fördern das Projekt. Dass durchaus wesentlich Teile von
Mitarbeitern des Unternehmens getragen werden, ist ein positiver
Nebeneffekt des Open Source Software Geschäftsmodelles.
prima inter pares![0]
Nimmt man ganz normal die von KDE rausgegebenen Pakete wie die anderen
Distris
das machen, dann funktioniert auch alles.
Das ist so wenig richtig und wahr wie ein Linux-Hersteller den reinen
Linux-Kernel oder ein unmodifiziertes Samba anbietet.
Damit mich alle richtig verstehen: ab hier geht es im hoffnungslosen
Ironiemodus weiter. Ein alter Freund pflegte an solchen Stellen immer,
ein schlichtes *seufz* einzufügen.
Der Netzwerkmanager funktioniert bei allen anderen Distris die KDE im Focus
haben einschließlich UMTS und WLAN.
Nur bei openSuSE nie.
Exakt! Wie Marcus vor ein paar Tagen bereits schrieb arbeiten wir alle
allein daran, dass dieses SUSE Linux möglichst schlecht funktioniert.[1]
Unser aller Bemühen ist die maximale Unzufriedenheit der Nutzer. Zu
allererst aber der Untergang von Linux, der Bweis, dass Open Source
Software ein großer Haufen Dreck ist, und die Zerstörung von
Arbeitsplätze. Soweit wir zeitnah auch den Weltuntergang herbeiführen
können, ist das ein erwünschter Nebeneffekt.
Die Priorisierung der einzelnen vorher aufgezählten Aufgaben sollte im
openFATE stattfinden. Wenn ich nicht so hoffnungslos überaltert und
technologiefeindlich wäre, dann würde ich unmittelbar eine Online-
Umfragen dazu aufsetzen.[2]
Zudem überlegen wir noch, wie wir alle EU-Bürger zur Nutzung eines
reinen EU-Linux zwingen können. Alle anderen müssen dann gelöscht
werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass uns das wesentlich bei der
Verschlechertung des Linux-Ökosystemes voranbringen wird.
Warum lassen sie nicht die Griffel davon und lassen den Networkmanager so wie
er ist?
Nämlich funktionierend.
Patches - aber allein solche die den schlechten Zustand noch
verschlimmern - und Änderungsvorschläge, wie das Entwicklungs- und
Partizipationsmodell verschlechtert werden kann, sind jederzeit
willkommen. Zumal es so klingt, als würde da jemand mit Überzeugung und
Ahnung reden. Nur so wird das was mit dem Weltuntergang!
Zu was das gute Wetter doch alles führen kann.
Jetzt werde ich wieder ganz ernsthaft. Die Temperaturen sind bereits
auch ein wenig gefallen.
Lest die ironischen Zeilen negiert und ihr habt eine grobe Ahnung, was
dem Projekt statt ziellosem Gemoser und Gemecker zuträglicher ist.
Ein gutes Beispiel sind die Helden der Arbeit, die
http://en.opensuse.org/SDB:Configuring_graphics_cards erstellt haben.
Ihnen gebührt auf der openSUSE-Konferenz, soweit diese
Indoktrinationsveranstaltung überhaupt irgendwer besucht, das eine oder
andere fränkische Bier. Respekt! Überhaupt, das überarbeitete
englischsprachige wiki sieht sehr gut aus.
Lars
[0] Gilt zwar für alle, ist aber vor allen für den Pistazienfresser.
[1] Schrieb er nicht, es ihm aber frechweg zu unterstellen macht einfach
zuviel Spaß. Zumal es da draußen ganz viele Marcusse gibt und sich somit
immer eine herrlich dumme Ausrede finden wird.
[2] Ganz moderne Leute und solche mit ganz viel Zeit entscheiden so, in
welchem Lokal sie sich in drei Monaten zum Essen treffen wollen.
--
Lars Müller [ˈlaː(r)z ˈmʏlɐ]
Samba Team
SUSE Linux, Maxfeldstraße 5, 90409 Nürnberg, Germany
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