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Re: Suse 11.3, kms, Grafik, Auflösung etc.
  • From: Al Bogner <suse-linux@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Mon, 19 Jul 2010 12:12:08 +0200
  • Message-id: <20100719121208.2077bab5@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Am Mon, 19 Jul 2010 08:26:55 +0200
schrieb Sebastian Siebert <freespacer@xxxxxx>:

Aber wer schlau ist, wird erst auf openSUSE 11.3 umsteigen, wenn 1
bzw. 2 Monate ins Land gestrichen ist.

Dein Wort in Gottes Ohr, dass in 1-2 Monaten auch "Nur-Anwender" damit
zurecht kommen.

Ich verstehe nicht, warum man so was Unreifes, wenn man die
Postings hier liest, auf Anwender loslassen kann. Gibt es zu wenig
Beta-Tester davor, dass man gezwungen ist, auf diese Weise an mehr
Tester zu kommen?

Der längere Release-Zyklus hatte auf eine *runde* Distribution also
keine Auswirkungen. Da können sich viele noch so anstrengen, wenn es
dann eine wesentliche Sache gibt, die nicht zuverlässig funktioniert.
In meinem Bekanntenkreis hat 11.3 wie so viele neue frühere Distris
auch, dem Image von Linux sehr geschadet. Ich bin es müde Linux zu
verteidigen. Wo ware das Problem gewesen bei einer so wichtigen Sache
wie der Grafik noch eine Distri zu warten, und die nun bekannt
gewordenen Probleme in der Zwischenzeit zu lösen?

Aber vielleicht ist mein Anspruch falsch, dass eine _neue_ Distri für
einen _normalen_ Anwender _rund_ laufen soll und ich habe eine falsche
Vorstellung von Beta und "release candidate". Grafik und Sound (man
denke an die Probleme mit pulse) von Hardware, die länger als 1 Jahr am
Markt ist, gehören IMO jedenfalls zu "rund". Da es wesentliche Probleme
bei einer neuen Distri immer gibt, denke ich, dass es die Marketingziele
sind, die nicht realistisch sind.

Ich empfehle immer bei Erscheinen einer neuen Distri, auf die frühere
umzusteigen, also jetzt auf 11.2, wenn der Rechner "produktiv" sein
soll, aber reine "Anwender" wollen ja immer das Neueste haben.
Ein Widerspruch in sich, "Neu" und "out of the box" passt nicht
zusammen und das nicht nur bei Opensuse. Manche "Bananen" AKA Handys,
etc. werden nie genießbar, sondern verfaulen nur. Das ist ja der
Vorteil bei Opensource, es gibt immer Hoffnung, dass etwas irgendwann
doch funktioniert.

Ich für meinen Teil bin jetzt schon auf openSUSE 11.3, um bei
vorhandenen Problemen auszuhelfen.

Das ist sehr löblich. Man muss dazu auch das Know How haben, Details zu
verstehen, die weit weg von den Bedürfnissen eines Anwenders sind.

Al

--
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